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Sport im Norden VfB Lübeck mit Arslan beim HSV II
Sportbuzzer Sport im Norden VfB Lübeck mit Arslan beim HSV II
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20:39 27.09.2019
Ahmet Arslan, der in dieser Saison schon neun Treffer für den VfB Lübeck erzielt hat, ist beim Gastspiel der Grün-Weißen HSV II dabei. Quelle: 54°/John Garve
Lübeck

Der zwölfte Spieltag der Regionalliga führt den VfB Lübeck am Sonnabend an die Hagenbeckstraße: Um 13 Uhr wird das Auswärtsspiel bei der Zweitliga-Reserve des Hamburger SV angepfiffen.

Arslan im Abschlusstraining ohne Probleme

Trainer Rolf Landerl vertraut dem gleichen Kader wie gegen den VfB Oldenburg (3:1). Das heißt, auch der zuletzt angeschlagene Ex-HSVer Ahmet Arslan (neun Saisontreffer) ist an alter Wirkungsstätte (2014 bis 2016) dabei. „Er hat normal trainiert“, gab der Österreicher grünes Licht nach dem Abschlusstraining. Die Grün-Weißen reisen als Ligaprimus an. Sportdirektor Stefan Schnoor hofft, dass der Platz an der Sonne die Landerl-Burschen nicht hemmt, sondern eher beflügelt. Denn der frühere Bundesliga-Profi sieht noch Steigerungsbedarf bei Kapitän Daniel Halke & Co.

Lübeck will Siegesserie gegen ausbauen

„Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass wir in jedem Spiel Luft nach oben hatten. Da schlummert noch Qualität“, sagt er zu den LN. „Wir treten noch nicht so souverän und gefestigt auf, wie man uns aus der Vorsaison kennt. Obwohl wir noch nicht das Optimum abrufen, sind wir trotzdem Erster. Wir sollten das Positive und eine gesunde Leichtigkeit herausziehen.“ In der letzten Saison gewannen die Lübecker beide Duelle gegen den HSV-Nachwuchs (2:0, 1:0). Schnoor glaubt an eine Wiederholung und betont: „Unsere Jungs müssen wieder hellwach sein. Dann wird es schwer, uns zu schlagen.“

HSV-Absturz nach starkem Start

Die Hamburger waren fulminant in die neue Saison gestartet. Mit zwei Siegen zum Auftakt gegen Aufsteiger Heider SV (5:1) und Holstein Kiel II (6:0) stürmte die Elf vom neuen, in Neumünster geborenen Trainer Hannes Drews (37, kam von Erzgebirge Aue, davor im Jugendbereich bei Holstein Kiel tätig) an die Tabellenspitze. Danach folgte aber der tiefe Absturz. Zwei Unentschieden folgten fünf Niederlagen am Stück. Erst am vergangenen Wochenende konnte der Negativtrend im Stadtderby gegen Norderstedt (2:0) gestoppt werden.

Schnoor warnt vor den Hamburgern

„Das ist eine typische Zweitvertretung, eine gute, talentierte und unangenehme Truppe“, sagt Schnoor. „Zu Beginn der Saison hatten sie den einen oder anderen Spieler von oben dabei. Danach haben sie an Qualität durch Abgänge verloren.“ Auf jeden Fall sei die Mannschaft besser als der aktuelle 14. Tabellenplatz. Auch Landerl hat sich intensiv mit dem Gegner beschäftigt. „Sie haben neues Vertrauen getankt. Das ist eine spielstarke Mannschaft. Sie haben viele Jungs aus der eigenen A-Jugend hochgezogen, aber auch einige talentierte Spieler von anderen Vereinen geholt.“

Gäste-Tribüne kann nicht genutzt werden

Die HSV-Verantwortlichen weisen unterdessen daraufhin, dass die Stahlrohrtribüne für die Gästefans auf der Gegengeraden in diesem Jahr nicht genutzt werden kann. „Von daher ist es nicht auszuschließen, dass beispielsweise auch die Lübecker Ultras sich im Tribünenbereich aufhalten werden. Dadurch kann es, weil Ultras in der Regel eher stehen als sitzen, zu Beeinträchtigungen bei der Sicht auf das Spielfeld kommen“, teilt der Klub in einer Medieninformation mit. „Darin sehe ich kein Problem, zumal beide Vereine freundschaftlich verbunden sind“, sagt VfB- Vorstandsmitglied Florian Möller. Und Landerl glaubt: „Die Stimmung wird unter der Tribüne gut sein.“ Bis zu 400 VfB-Fans werden erwartet. Beim HSV-Nachwuchs wird erneut Profi-Leihgabe und U21-Europameister von 2017 Julian Pollersbeck zwischen den Pfosten stehen.

Vor dem Spiel

VfB-Kader: Raeder, Gommert, Riedel, Halke, Kim, Grupe, Weißmann, Lippert, Matovina, Deichmann, Mende, Malone, Schelle, Hoins, Fernandes, Arslan, Hebisch, Hobsch, Parduhn.

Nicht dabei: Franziskus (Reha nach OP), Thiel (Adduktorenprobleme), Will, Bombek, Bock (alle am Sonntag in der Zweiten gegen Bordesholm), Schuchardt

Schiedsrichter: Theodor Potiyenko (28, Student aus Hude; sein 32. Regionalligaspiel, pfiff den VfB bisher zweimal/eine Niederlage), Assistenten: Sebastian Lampe, Klaas-Hendrik Meyenberg

Anpfiff: Sonnabend, 13 Uhr, Wolfgang-Meyer-Sportanlage, Hagenbeckstraße, Hamburg

Von Volker Giering

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