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Sport im Norden WakenitzMan mit reichlich Frauenpower
Sportbuzzer Sport im Norden WakenitzMan mit reichlich Frauenpower
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19:18 26.08.2019
Beim 24. WakenitzMan – hier der Start zum Falkenwiesen-Cup – maßen sich insgesamt 259 Schwimmerinnen und Schwimmer in fünf Konkurrenzen. Quelle: Eik Brauer/HFR
Lübeck

Eitel Sonnenschein im Naturbad, ringsum strahlende Gesichter: Spätestens bei der Siegerehrung waren die Strapazen vergessen, die 259 Schwimmerinnen und Schwimmer beim 24. WakenitzMan des Tri-Sport Lübeck in fünf Einzel- und Staffelkonkurrenzen auf sich genommen hatten – bei einer Wassertemperatur von 21 Grad und 28 Grad an Land.

Schnellste Frauen über 14 km: Jane Meißner (Flensburger SK, v.r.) gewann vor Sandra Hornig (SG Odenwald) und Catharina Schulz (Tri-Team Elbe) Quelle: Eik Brauer/HFR

Dabei war Frauenpower Trumpf, denn die 21-jährige Flensburger Debütantin Jane Meißner düpierte über den langen Kanten von 14 Kilometern (Start in Rothenhusen, Ziel an der Falkenwiese) nicht nur die Favoritinnen Sandra Hornig (SG Odenwald/Siegerin 2017) und Titelverteidigerin Catharina Schulz (Tri-Team Elbe), sondern schlug nach 3:10:12 Stunden sogar als Gesamtschnellste vor ihrer Rivalin aus dem Odenwald (3:10:58) und Männer-Titelverteidiger Heinz Kaminski (Duisburger SSC/3:12:03) an.

Die drei schnellsten „Wakenitzmänner“: Heinz Kaminski (M.) verteidigte seinen Titel vor Lars Glüsen (r.) und Frank Gomoll auf den Plätzen zwei und drei. Quelle: Eik Brauer/HFR

Als umsichtiger Moderator (seit 1998) berichtete Tri-Sport-Ehrenpräsident Heinz Galling nach ersten Kurz-Interviews: „Der Duisburger Routinier ist diesmal etwas zu schnell angegangen. Die beiden Frauen haben ihn dann auf Höhe Spieringshorst nach etwa zehn Kilometern überholt und das Rennen unter sich ausgemacht.“

Siegreiches StoBa-Quartett: Laura Selle (v.r.), Lisa Selle, Laura Reckmann und Ivonne Schule waren bei den Vierer-Staffeln nicht zu toppen.  Quelle: Eik Brauer/HFR

Genau wie die Flensburger Siegschwimmerin hatten auch die 19-jährigen Ex-Lübeckerinnen Laura und Lisa Selle als WakenitzMan-Novizinnen Grund zum Jubeln: Für die SG Stormarn Barsbüttel waren die auf überregionaler Ebene erfolgreichen Becken- und Freiwasser-Schwimmerinnen mit ihren Masters-Kolleginnen Ivonne Schule und Laura Reckmann beim ersten Start im „Amazonas des Nordens“ in 3:18:31 Stunden die beste Vierer-Staffel, woraufhin Lisa Selle bekannte: „Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir uns fragen, warum wir erst jetzt erstmals dabei waren.“

24. WakenitzMan kompakt

LANGSTRECKE

Männer, Einzel: 1. Heinz Kaminski (Duisburger SSC) 3:12:03 Stunden, 2. Lars Glüsen (Stader SC) 3:15:26, 3. Frank Gomoll (SV Gladbeck) 3:16:14, 4. Thomas Verse (HNT Hamburg) 3:126:18, 5. Thomas Drescher (VfL Nürnberg) 3:18:24.

Frauen, Einzel: 1. Jane Meißner (Flensburger SK) 3:10:12, 2. Sandra Hornig (SG Odenwald) 3:10:58, 3. Catharina Schulz (Tri-Team Elbe) 3:29:12, 4. Silke Nevermann 3:46:32, 5. Eva Bobrich (Wasserfreunde Spandau) 3:46:36.

Zweier-Staffeln: 1. Team Zoot (Frank Ribcke, Dennis Möller) 3:31:22, 2. Juliane Braun, Joachim Koop 3:33:22, 3. Flensburger SK (Felicitas Hornschuh, Ulrike Thielemann) 3:33:34.

Vierer-Staffeln: 1. SG Stormarn Barsbüttel (Laura Selle, Lisa Selle, Ivonne Schule, Laura Reckmann) 3:18:31, 2. Antje Busch, Rainer Dallmann, Susanne Iost, Stefan Runge 3:25:51, 3. SG Wiste (Hans Hermann, Martin Homeyer, Marco Zack, Deike Homeyer) 3:30:52.

Falkenwiesen-Cup, 1500 m

Männer: 1. Jonathan Lucht (SC Delphin Lübeck) 19:44 Minuten, 2. Jan-Patrick Lucht (Trias Bad Schwartau) 22:56, 3. Tom Plambeck (SC Delphin Bad Schwartau) 23:08.

Frauen: 1. Finja Plog (SC Delphin Lübeck) 21:46, 2. Melanie Grunwald 27:10, 3. Antje Fleischfresser (beide VfL Oldesloe) 28:26.

Jedermann-Schwimmen, 500 m

Männer: 1. Martin Rohde 9:51 Min., 2. Rüdiger Herold 14:23, 3. Michel Burdorf (Lebensträume e.V.) 16:04.

Frauen: 1. Astrid Spiller (SC Delphin Lübeck) 9:43, 2. Sabrina Weitkus (Ostsee Runner) 9:58, 3. Lotte Papenhagen (DLRG Lübeck) 10:16.

Alle Ergebnisse:
www.trisport-luebeck.de

Eine „Wiederholungstäterin“ war indes Finja Plog (SC Delphin Lübeck), die beim Falkenwiesen-Cup über 1500 m nach 21:46 Minuten erneut als erste Frau anschlug, diesmal aber im Gesamtranking von SCD-Kollege Jonathan Lucht (19:44) übertrumpft wurde. Rundum zufrieden war auch Tobias Klotz, der sich als Orga-Leiter nicht über die kurzfristige Absage von Titelfavorit Ramon Klenz ärgerte, sondern betonte: „Vor allem die Frauen haben tolle Leistungen gezeigt. Und die Wettkampfatmosphäre war wieder so schön, dass wir uns schon jetzt auf das Silberjubiläum freuen.“

Von Andreas Oelker

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