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Sport im Norden Wieder um den Sieg gebracht
Sportbuzzer Sport im Norden Wieder um den Sieg gebracht
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18:10 15.11.2016

SH-Liga Frauen: SV Preußen Reinfeld - Lauenburger SV 22:22 (12:12). „Wieder wurde uns ein Punkt verwehrt“, ärgerte sich Detfred Dörling nach dem Remis gegen die Lauenburgerinnen. Damit spielte der Preußen-Trainer allerdings nicht auf die Punkteteilung eine Woche zuvor an, als beim THW Kiel nur ein 19:19 gelang, sondern auf das Saisonauftaktspiel gegen Treija/Jübek. Damals hatte sein Team den Ausgleich erzielt, die Schiedsrichterinnen den Treffer aber als „Tor nach dem Schlusspfiff“ nicht gewertet, so dass Reinfeld die Partie beim momentanen Tabellenführer (13:1 Punkte) mit 22:23 verlor.

Gegen Lauenburg hatte der Preußen-Trainer nun 30 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit genommen und beim Stand von 22:22 die Taktik für den finalen Wurf durchgesprochen. Rika Tonding war dafür auserkoren: Als das Spiel wieder angepfiffen wurde, sprang sie schließlich etwas von der Abwehr entfernt hoch, landete, tippte einmal auf, warf und traf drei Sekunden vor Schluss. Die rund 75 Zuschauer in der Joachim-Mähl- Sporthalle in Reinfeld jubelten. Doch das Schiedsrichtergespann Sven Baumgard/Tim Schneider (HSG Holsteinische Schweiz) entschied anders, gab den Siegtreffer nicht – mit der Begründung, Tonding habe vor dem Sprung vier Schritte gemacht.

„Das passte zu zwei Entscheidungen im Laufe des Spiels“, haderte auch Betreuer Arno Möller. Jaqueline Heins hatte in der 44. Minute ihre dritte Zeitstrafe (und somit die Rote Karte) gesehen, weil sie im Angriff beim Hinfallen den Ball noch weggeschlagen haben soll. Eine Minute vor dem Abpfiff fielen Laura Beth und Lauenburgs Maren Knakowski übereinander – für beide Spielerinnen gab es zwei Minuten vom Gespann, das für seine vielen Zeitstrafen bekannt sei, so Möller. Diesmal gab es insgesamt zwölf Hinausstellungen, sieben davon für Reinfeld – und das in einem „fairen Spiel“.

Die Preußen überzeugten mit einer starken offensiven Abwehr. Dennoch lag der Gast in der 50. Minute mit drei Treffern vorn (20:17), doch Dörlings Schützlinge gaben nicht auf, erkämpften noch den Ausgleich – und eigentlich sogar den Sieg . . . „Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung“, befand LSV-Trainer Carsten Mahnecke. „Wir haben uns schönere Torchancen herausgearbeitet, sind jedoch zu oft an der überragenden Keeperin Annika Rahf gescheitert.“ EP

Reinfeld-Torschützen: Rostek (6/4), L. Beth (4/4), Enke, R. Tonding (je 3), L. Tonding (2), Heins, Waldeck, Braun, Frank (je 1).

LN

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