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Sport im Norden Wolff rettet Arbeitssieg über Kadetten aus Schaffhausen
Sportbuzzer Sport im Norden Wolff rettet Arbeitssieg über Kadetten aus Schaffhausen
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23:14 22.10.2016
Kiel

Als Lukas Nilsson, der 19-jährige Schwede im Zebra-Dress, seinen Schlagwurf ins Eck nagelte, war der Deckel drauf. 31:28 und noch 45 Sekunden zu spielen. Das ließen sich die THW-Handballer nicht mehr nehmen. Kiel feierte in der Champions-League-Vorrunde einen 32:29 (19:15)-Sieg gegen die Kadetten aus Schaffhausen.

Hielt mit seinen Paraden den dritten Kieler Sieg in der Champions League fest: Andreas Wolff. Quelle: dpa

Vor 9500 Zuschauern war es jedoch „ein Erfolg in der Kategorie Arbeitssieg, bei dem der THW am Ende Kräfte geschont hat“, wie Sky-Experte „Mimi“ Kraus erklärte. Drei Tage nach dem mühevollen 27:26-Bundesligasieg über Hannover-Burgdorf taten sich die Kieler in der Anfangsphase schwer. „Der Angriff war okay, aber in der Abwehr, wo wir mit einer neuen Formation begonnen haben, hatten die Schweizer freien Weg“, monierte Trainer Alfred Gislason. Der Däne im Tor, Niklas Landin, fasst keinen Ball an, seine Vorderleute agierten konfus – der THW lag gegen den Schweizer Meister so 7:10 zurück. Erst die Einwechslung von Torhüter Andreas Wolff, der mit etlichen Paraden glänzte, gab Kiel Rückhalt.

Der THW führte so zur Pause 19:15, setzte sich in Halbzeit zwei dann auf acht Tore ab (25:17/44.). „Andi hat da viel Ruhe reingebracht, drei Tempogegenstöße und auch einige Freie gehalten“, freute sich Gislason, um einzuschränken: „Danach haben wir vorn aber blöd geworfen, sind in Konter gelaufen.“ Die Quittung: Der satte Vorsprung schmolz auf zwei Treffer Differenz. Gislason: „Ich hatte aber nie das Gefühl, dass wir verlieren.“

Erfolgreichster THW-Werfer war Domagoj Duvnjak mit sechs Treffern, je viermal trafen Christian Zeitz und Niclas Ekberg von Rechtsaußen sowie Kreisläufer Patrick Wiencek und Marko Vujin.

Schon am Mittwoch wartet auf den THW die nächste schwierige Aufgabe: Im Achtelfinale des DHB-Pokals muss Kiel bei Titelverteidiger SC Magdeburg ran.

jek

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