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Sport im Norden Zweitliga-Reife nachgewiesen
Sportbuzzer Sport im Norden Zweitliga-Reife nachgewiesen
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20:49 16.01.2017
Schwarzenbek

Die Matchwinnerin brachte es beim gemeinsamen Abendessen auf den Punkt: „Wir sind mit unserer Leistung sehr zufrieden und einfach glücklich“, brachte es Lena Mollwitz stellvertretend für die gesamte Mannschaft auf den Punkt, nachdem die Zweitliga-Damen der Tischtennis-Abteilung des TSV Schwarzenbek nach knapp drei Stunden Spielzeit mit 6:4 beim MTV Tostedt durchgesetzt hatten und damit ihren zweiten Saisonsieg feiern konnten. Dank einer starken Vorstellung in allen Mannschaftsteilen verließen die Europastädterinnen erstmals seit vier Monaten das Tabellenende und werden aktuell auf dem neunten Rang geführt.

Lena Mollwitz brillierte beim 6:4 der Schwarzenbeker Zweitliga-Damen gegen den Tabellenvierten Tostedt im Doppel mit Polina Trifonova und avancierte mit dem Fünfsatz-Sieg im letzten Einzel zur Matchwinnerin. Quelle: Foto: Oliver Zummach

Tostedt belegt den vierten Tabellenplatz und hat gegen uns in Bestbesetzung gespielt. Mit diesem Erfolg haben unsere Damen bewiesen, dass sie trotz der aktuellen Tabellensituation zurecht der 2.

Bundesliga angehören“, lobte Trainer Mirsad Fazlic. Für den weiteren Saisonverlauf erhofft sich der A-Lizenz-Coach Auftritte auf vergleichbarem Niveau. „Wir möchten unseren Fans zeigen, was wir drauf haben.“ In Tostedt sorgte das Spitzen-Duo Polina Trifonova/Lena Mollwitz gegen Svenja Koch/Anne Sewöster mit dem fünften Erfolg beim sechsten gemeinsamen Saison-Auftritt für ausgeglichene Doppel (11:8, 5:11, 12:10, 11:9).

In den folgenden Einzeln glänzten die Gäste auf allen Positionen. Trifonova stellte zunächst in drei deutlichen Durchgängen gegen Koch das 2:2 vor der Pause sicher. Anschließend punktete Sejla Fazlic mit 11:5 im Entscheidungssatz gegen Sewöster, ehe „Polli“ Trifonova auch gegen Tostedts Nummer eins, Laura Matzke, brillierte (11:8, 11:2, 11:9).

Kurz darauf erhöhte die Landesranglistenerste Vivien Scholz nach Anlaufschwierigkeiten gegen Koch letztlich sicher auf 5:3. Am Ende hatte Lena Mollwitz ihr druckvolles Angriffsspiel und ihre Nerven im Griff: Die athletisch auftrumpfende Linkshänderin glänzte mit mutigen Offensiv-Aktionen, gewann erstmals gegen Sewöster (9:11, 11:9, 5:11, 11:7, 11:4) und machte damit den 6:4-Triumph perfekt. Für die Schwarzenbekerinnen geht es nach den Landes- und Norddeutschen Meisterschaften erst am 11. und 12. Februar in Anröchte und Uentrop weiter.

Die Drittliga-Herren des TSV Schwarzenbek hatten derweil nach ihrem überraschenden 6:3-Hinspiel-Erfolg beim zweiten Aufeinandertreffen mit dem SV Siek beim 2:6 das Nachsehen. „Wir brauchen eigentlich mit unserer Leistung nicht unzufrieden zu sein. Aber anders als im Herbst gingen die Big Points dieses Mal fast durchgehend an die Gastgeber. Glückwunsch also an unsere Nachbarn“", sagte TSV-Kapitän Achim Spreckelsen. Fredrik Lundquist und Sören Wegner sorgten zwar für ausgeglichene Doppel, in der Folge konnte aber nur noch ein Einzel gewonnen werden. Dabei handelte es sich um die Neuauflage des Landesmeisterschafts-Endspiels 2016   das Sören Wegner erneut gegen Patrick Khazaeli für sich entschied (11:7, 11:9, 5:11, 11:7). Für das Quartett geht es am 28. Januar weiter, wenn man den Tabellenvierten TTC Ruhrstadt Herne empfängt. zumm

Schwarzenbek führt im Sachsenwald

Der TSV Schwarzenbek brillierte einmal mehr als Gastgeber der 46. Sachsenwaldmeisterschaften im Tischtennis. Gesamtleiter Wolfgang Weber, Turnierleiter Stefan Deutsch und ihr gesamtes Team hatten das Geschehen an den 22 Tischen jederzeit im Griff, während Wilfried Brinkmeier vom Förderverein mit seiner Mannschaft für die Verpflegung der rund 330 Aktiven, ihrer Betreuer und Fans sorgte.

Die Gastgeber wurden auch ihrer Favoritenrolle gerecht und übernahmen mit 133,50 Zählern die Führung in der Gesamtwertung vor dem aufstrebenden VfL Geesthacht (124,50) und dem VfL Börnsen (65,50).

Insbesondere gefielen dabei die Leistungen der TSV-Cracks in der offenen Leistungsklasse A. Die Landesranglistenerste der A-Schülerinnen, Chiara Steenbuck, trug sich mit ihren 14 Jahren als jüngste Spielerin in die Siegerliste im Damen-Einzel ein. In einem auf hohem Niveau ausgeglichenen Finale setzte sie sich gegen ihre gleichaltrige Teamgefährtin Michelle Weber durch. Seite an Seite gewannen sie zudem Silber im Doppel, während Sören Wegner (1.), sein jüngerer Bruder Jan Eike (2.) und Florian Ihde (3.) einen kompletten Medaillensatz im Herren-Einzel erspielten. Sören Wegner avancierte zudem mit den Erfolgen im Doppel mit Frederik Spreckelsen und im Mixed mit Michelle Weber zum erfolgreichsten Teilnehmer. Am 11./12. Feburar steht der zweite Teil Sachsenwaldmeisterschaften mit 320 Jugendlichen und Senioren an. zumm

LN

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