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Sportarten 22:28 – HSG Ostsee verspielt Big Points in Bernburg
Sportbuzzer Sportarten 22:28 – HSG Ostsee verspielt Big Points in Bernburg
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22:29 13.04.2019
Treffsicher, aber erfolglos: Sieben Tore von Jan-Ove Litzenroth reichten der HSG Ostsee in Bernburg auch nicht. Quelle: Garve/54°
Bernburg

Außer Spesen nichts gewesen: Mit dem am Ende klaren 22:28 (9:11) beim SV Anhalt Bernburg haben die abstiegsbedrohten Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G eine zumindest doppelt bittere Niederlage einstecken müssen. Denn da die Ostholsteiner das Hinspiel gegen die mitbedrohten Anhaltiner lediglich mit 31:28 für sich entschieden hatten, würden sie gegebenenfalls in der Endabrechnung auch im direkten Vergleich mit den Bernburgern den Kürzeren ziehen. Und: Mit nunmehr 20:36 Zählern hinken die Ostsee-Männer ihren gestrigen Gastgebern auch noch um zwei Punkte hinterher . . .

Zögerliches Abtasten vor 445 Zuschauern

Zum Spielverlauf vor immerhin 445 Zuschauern in der Bruno-Hinz-Sporthalle: Bis zum 2:2 (7.) war es ein eher zögerliches Abtasten, danach setzten sich die Bernburger erstmals über 5:2 (12.) bis auf 10:6 (26.) ab. Es sprach für die Moral der Ostholsteiner, die nie aufsteckten, dass sie sich bis zur Pause wieder auf 9:11 herankämpften.

Jähes Aus für Ben Jarik

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt hatten dann aber wieder die Gastgeber, die sich auf 17:11 (40.) absetzten. Diesen Sechs-Tore-Rückstand konnte Ostsee nicht mehr entscheidend verkürzen, zumal Ben Jarik in der 54. Minute beim Stand von 24:19 disqualifiziert wurde. Bernburg glänzte vor allem durch seine Rückraumspieler Steffen Cieszynski (6 Treffer) und Niko Richter (6/2), die die HSG-Deckung nie richtig in den Griff bekam.

Enttäuschter HSG-Interimstrainer: Andreas Brüßhaber sah in Bernburg ein schwaches Spiel seiner Ostsee-Männer. Quelle: Agentur 54°

„Zu viele technische Fehler, zu offene Deckung“

„Wir sind natürlich enttäuscht, da wir uns hier etwas ausgerechnet haben. Wir haben jedoch nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen können und technische Fehler produziert, wie wir es in den letzten drei Spielen zusammen nicht hatten“, bemängelte Ostsee-Interimstrainer Andreas Brüßhaber und merkte zudem an: „Unser Deckungsverhalten war zu offen und wir haben unser Spiel nicht gefunden.“ Aber trotzdem stellte er auch klar: „Wir haben in Sachen Klassenerhalt immer noch alles in eigener Hand.“

Die Statistik
HSG Ostsee: Folchert, Noel – Litzenroth 7, Reiter 6/1, Jarik 3, Nagorsen, Möller je 2, Schlichting, Kibat je 1, Viemann, Engelmann, Barthel, Phlilippi.

Zeitstrafen: 1 – 4 (Disqualifikation für Jarik/53.); Siebenmeter: 3/2 -1/1.

Rainer Lennartz

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