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HSG Ostsee: Pokalrunde startet nach Ostern

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16:00 23.03.2021
Gegen den TSV Altenholz spielten Kreisläufer Jonas Engelmann und seine Teamkollegen von der HSG Ostsee zuletzt im März 2020 um Punkte. Nun treffen die beiden Drittligisten aus Schleswig-Holstein in der Pokalrunde aufeinander.
Gegen den TSV Altenholz spielten Kreisläufer Jonas Engelmann und seine Teamkollegen von der HSG Ostsee zuletzt im März 2020 um Punkte. Nun treffen die beiden Drittligisten aus Schleswig-Holstein in der Pokalrunde aufeinander. Quelle: 54° / John Garve
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Neustadt/Grömitz

Der Wettkampf ist die Perspektive, die jedem Sportler die Motivation fürs Training gibt. Insofern dürften jetzt auch die Drittliga-Handballer der HSG Ostsee noch motivierter in die drei Einheiten pro Woche gehen. Denn auf der jüngsten Videokonferenz des DHB wurde jetzt die Drittliga-Pokalrunde festgezurrt, die nach Ostern beginnen soll. Kapitän Max Folchert und seine Teamkollegen wissen nun, auf welche Gegner sie in der alternativen Spielrunde treffen, die der DHB nach Abbruch der Drittliga-Punktspielsaison anbietet.

Angebot eines von DHB organisierten Ersatz-Spielbetriebs

27 Drittligisten bundesweit haben sich für die Pokalrunde angemeldet. Alles Vereine, die nicht in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga spielen, aber noch an einem vom DHB organisierten Spielbetrieb teilnehmen wollen. Die Möglichkeit haben sie, unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes, weil die Handball-Drittligisten als Profisportler eingestuft sind. Und es geht um die Chance, sich einen Startplatz für den DHB-Pokal zu erspielen.

HSG Ostsee gegen Mannschaften aus ihrer Nord-Ost-Liga

Die Vereine wurden für die Pokalrunde nach regionalen Aspekten in vier Staffeln eingeteilt, in Gruppe A sind neben der HSG Ostsee fünf weitere Mannschaften, gegen die Folchert & Co. auch in der 3. Liga Nord-Ost gespielt hätten. Neben dem einzigen Landesrivalen TSV Altenholz (die HSG Eider Harde hat verzichtet) und dem Oranienburger HC aus Brandenburg sind mit dem TSV Burgdorf II, SC Magdeburg II und Reinickendorfer Füchse Berlin II drei Vereine mit ihren Zweitvertretungen dabei. Da zweite Mannschaften nicht am DHB-Pokal teilnehmen dürfen, spielen in der Gruppe A letztlich also nur drei Teams um das Pokal-Ticket.

Fällt vorerst aus: Kapitän Max Folchert zog sich beim Training eine Splitterfraktur am Ellenbogen zu. Quelle: Agentur 54°

Pokalrunde für HSG Ostsee als Vorbereitung auf die nächste Saison

„Das ist allerdings nicht unser primäres Ziel“, betont Frank Barthel als sportlicher Leiter der HSG. „Wir wollen in erster Linie sportliche Vergleiche unter Wettkampfbedingungen mit guten Gegnern, um uns als Mannschaft weiterzuentwickeln, und das mit Blick auf die kommende Saison.“ Neben Barthel war auch Geschäftsführer Peer Grenke-Klimstein bei der DHB-Videokonferenz zugeschaltet. „Für uns macht das Sinn, weil wir ja planen, möglichst mit dem gleichen Kader in die nächste Saison zu gehen.“

Doppelrunde bis Ende Mai geplant

In der Pokal-Staffel A der HSG Ostsee einigten sich die Teams – zunächst noch unter Vorbehalt (bis zum 25. März ist ein Veto möglich) auf eine Doppelrunde mit Hin- und Rückspielen, am 10./11. April ist der erste von zehn Spieltagen geplant, die Runde soll möglichst noch im Mai enden, die weiteren Termine werden in den kommenden Tagen zwischen den Vereinen abgestimmt. Weil die Gegner größtenteils durchgängig trainiert hätten, die Spieler der HSG Ostsee aber erst wieder seit 8. März gemeinsam in der Halle sind, wolle man „nicht unnötig früh wieder spielen“, so Grenke-Klimstein.

Erst seit 8. März wieder gemeinsam beim Training in der Sporthalle: Jan Ove Litzenroth (l.), Alexander Mendle und Marius Nagorsen von der HSG Ostsee. Quelle: Agentur 54°

Sechs Tickets für DHB-Pokal werden ausgespielt

In anderen Gruppen, die aus sieben und sogar acht Mannschaften bestehen, wird teilweise nur eine einfache Runde ausgetragen. Als ungerecht hätten einige Vereinsvertreter empfunden, so Grenke-Klimstein, dass in Gruppe A letztlich nur drei Teams um einen Platz im DHB-Pokal spielen, in Gruppe B sind es sechs Mannschaften. In den beiden Gruppen mit sieben und acht Teams werden je zwei DHB-Pokal-Plätze ausgespielt. Neben den sechs so vergebenen Tickets für den Pokalwettbewerb – in dem bei den Erstrundenturnieren attraktive Gegner aus der 1. und 2. Bundesliga warten – erhalten auch die vier Halbfinalisten der Zweitliga-Aufstiegsrunde ein Startrecht im DHB-Pokal. In der Aufstiegsrunde spielen 14 Drittligisten zunächst in zwei Gruppen und anschließend im K.o.-System aber vor allem um zwei Zweitliga-Plätze.

Von Christian Schlichting

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