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Sportarten Top-Ergebnisse bei Lübecker Ruder-Auftakt
Sportbuzzer Sportarten Top-Ergebnisse bei Lübecker Ruder-Auftakt
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16:35 06.03.2019
Geschafft! Nach 27:42 Minuten erreicht der Gig-Doppelvierer der LRG das Ziel beim Hanseatischen Langstreckenrennen unweit der Rehderbrücke in Lübeck. Steuerfrau Larina Hillemann (v.r.), Maximilian Munski, Maarten Maeder, Martin Lange und Kay Urban freuen sich nach 7000 Metern über den Applaus der Sehleute. Quelle: Svenja Riemer
Lübeck

Heiße Duelle zum Silber-Jubiläum bei feuchtkaltem Wetter auf dem Elbe-Lübeck-Kanal. Während sich das Gros der 206 Wassersportler nach dem Kräftemessen in 31 Ruder- und zwei Drachenbooten und der Zielankunft am Bootssteg der Lübecker Ruder-Gesellschaft auf die heiße Dusche freute, zog Andreas „Henry“ Klüssendorff zufrieden Bilanz.

Endspurt auf der Kanaltrave: Auch beim 25. Hanseatischen Langstreckenrennen kämpften Junioren-Doppelvierer und gemischte Achter gemeinsam gegen die Stoppuhr. Quelle: Peer Haßelwander

Der Organisator des 25.  Hanseatischen Langstreckenrennens – wahlweise über 3000 oder 7000 Meter – sagte auch angesichts der rund 70 unverzagten Sehleute am Ufer: „Gutes Meldergebnis, gute Leistungen und trotz des Dauerregens eine sehr gute Kulisse – das war wieder mal eine runde Sache.“

Lübecker Munski: „Hat geschlaucht, aber Spaß gemacht.“

Das fand auch LRG-Lokalmatador Maximilian Munski. Der 31-jährige Olympia-Silbermedaillengewinner im Achterrennen von Rio 2016 berichtete nach dem Anlegen seines von der einstigen U19-Weltmeisterin Larina Hillemann (22) gesteuerten Gig-Doppelvierers: „Das hat geschlaucht, aber auch echt Spaß gemacht. Eigentlich wollte ich ja im Achter starten. Aber da wir irgendwie doch kein Boot zusammen bekommen haben, haben wir’s halt zu viert versucht.“ Und das mit Erfolg: Denn in 27:42 Minuten war die mit Maarten Maeder (27), Martin Lange (34) und Kay Urban (54) komplettierte LRG-Crew immerhin in ihrem Klassement die Nummer 1.

Schnelle U19-Achter des Landesverbands

Für die absolut schnellsten Zeiten auf der 7-km-Langstrecke zwischen Büssauer Schleuse und Rehderbrücke zeichneten indes (erwartungsgemäß) die beiden U19-Achter unter der Flagge des Ruderverbandes Schleswig-Holstein verantwortlich: Alexander Gross, Luuk Simmrow, Erik Reimer (alle LRG), Lars Oke Ohlsen (Flensburg), Ole Bachus, Jan Malte Küster (beide Kappeln), Oskar Kroglowski (Kiel) und Theo Zarnkow aus „Meck-Pomm“ wurden von Steuermann Tizian Hillemann (Geesthacht) derart angetrieben, dass sie mit 22:52 Minuten die Tagesbestmarke aufstellten. Und in 24:11 Minuten war auch der von der Ratzeburgerin Janne Börger gesteuerte, konkurrenzlose Juniorinnen-Achter mit Amelie Sens (Berlin), Mathilda Kitzmann, Tori Schwerin, Maike Böttcher, Jenny Mehlhorn, Lena Kolwey, Noreen Junges (alle LRV Mecklenburg-Vorpommern) und Julia Kruse (Geesthacht) ähnlich schnell.

Landestrainer mit gutem Einstand zufrieden

Zumal auch Johannes Langhans (Ratzeburg), Ole Peters (LRG), Malte Zilkens (Kappeln), Moritz Eckmann (LRG) und Steuermann Moritz Klingfurth (Rendsburg) im leichten U17-Doppelvierer mit einer Top-Zeit von 24:23 Minuten aufwarteten und Nils Stutz (Kappeln) mit Herrmann Krüger (Rostock) im U19-Doppelzweier sogar schon nach 24:17 Minuten ins Ziel kam, sagte RVSH-Trainer Björn Lötsch mit Blick auf „seine“ 75 Landeskader-Talente: „Das war der erhofft gute Einstand in die Regatta-Saison.“

Ruder-Olympiasieger Lange forciert Masters-Projekt

Guter Dinge war – schon vorm Duschen – auch ein zweimaliger Olympiasieger vom Ratzeburger RC: Dr. Thomas Lange war mit seiner neu formierten Lübeck-Ratzeburger Masters-Crew als Achter-Debütant auf dem Elbe-Lübeck-Kanal in 24:53 Minuten nur 28 Sekunden „langsamer“ als der zweitplatzierte Lübeck-Möllner Bundesliga-Männerachter. Und so meinte der 55-Jährige: „Das macht Mut für die Sommersaison. Unser im Winter aus der Taufe gehobenes Projekt wird fortgesetzt.“

Andreas Oelker

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