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Sportarten Münchner SC macht Meisterstück in Lübeck
Sportbuzzer Sportarten Münchner SC macht Meisterstück in Lübeck
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09:57 05.03.2019
MSC-Boys in Titellaune: Im Gruppenspiel hatten sie noch ein 1:6 gegen den Berliner HC kassiert, aber im Finale triumphierten die Münchner mit 4:2 und sicherten sich den Meisterwimpel des DHB. Quelle: 54°/Felix König
Lübeck

Ein verdienter neuer Deutscher Meister, zufriedene Gäste, hochklassige Hockey-Duelle, jeweils gut 500 Zuschauer an beiden Turniertagen in der Hansehalle und dazu je 5000 „Besucher“ via Live­stream auf Sportdeutschland.TV: So wie die Jugend B des Münchner SC ausgelassen ihren 4:2-Finalsieg über den Berliner HC feierte, hatte auch das Orga-Team des LBV Phönix als Ausrichter der DM-Endrunde allen Grund, ein rundum positives Fazit zu ziehen.

„Unfassbar positive Resonanz auf allen Kanälen“

„Es ist für uns erneut eine riesengroße Freude, als DM-Gastgeber für den Hockeysport geworben zu haben“, betonte Steffen Kohl als LBV-Vorsitzender und merkte auch mit Blick auf die „unfassbar positive Resonanz auf allen Kanälen der sozialen Medien“ nicht ohne Stolz an: „Nicht nur die Teilnehmer haben uns mit ihren Dankeschöns geradezu überhäuft. Selbst DHB-Vizepräsidentin Anette Breucker war total geflasht von der tollen Atmosphäre hier in Lübeck.“

Spannende Spiele bei der Lübecker DM-Endrunde mit Hockey-Talenten aus ganz Deutschland. Hier ein bunter Bilderreigen.

Kalte Dusche für Kölner Favoriten

Zum sportlichen Verlauf des DM-Sonntags: Während der Berliner HC als Gruppensieger seiner Favoritenrolle im ersten Halbfinale mit einem 2:1 gegen Mannheim gerecht wurde und ins Endspiel einzog, musste der heiße Titelanwärter RW Köln im Duell mit dem Münchner SC eine kalte Dusche über sich ergehen lassen: 15 Sekunden vor Ablauf der zweimal 15-minütigen Spielzeit wähnten sich die kölschen Jungs um Ausnahmekeeper Joshua Onyekwue Nnaji beim Stand von 1:1 schon im Shoot­out, bis Jacob Schippan die Kugel eiskalt im Giebel des Rot-Weiß-Kastens versenkte.

Erste Rot-Weiß-Niederlage in der Halle

„Da haben sich die Kölner verzockt“, kommentierte Phönix-Chef Kohl deren unverhoffte erste Niederlage in der Hallenrunde 2018/19, „denn während sie in den Gruppenspielen konsequent gepresst und auf ihre Offensivpower gesetzt haben, wollten sie München auskontern. Und der Schuss ging genauso nach hinten los wie später beim 0:4 im Spiel um Platz drei gegen Mannheim.“

Unaufgeregt zum Finalsieg

Ähnlich unaufgeregt, technisch sauber und taktisch diszipliniert gestalteten indes die MSC-Talente aus Bayerns Metropole das Finalduell mit dem Berliner Nachwuchs: Nach einer 2:0-Pausenführung durch Schippan und Marvin Nahr sowie dem Anschluss durch Mika Schmidt erhöhten erneut Schippan und Florian Salge auf 4:1, ehe Florian Sperling zum 4:2-Endstand traf.

DM-Endrunde kompakt

Gruppe A

Berliner HC - Harvestehuder THC 5:0 (2:0)

DSD Düsseldorf - Münchner SC 2:3 (2:1)

Berliner HC - DSD Düsseldorf 2:1 (1:1)

Harvestehuder THC - Münchner SC 1:3 (0:1)

Berliner HC - Münchner SC 6:1 (1:0)

Harvestehuder THC - DSD Düsseldorf 1:1 (1:0)

1. Berliner HC 3 13:2 9

2. Münchner SC 3 7:9 6

3. DSD Düsseldorf 3 4:6 1

4. Harvestehuder THC 3 2:9 1

Gruppe B

Mannheimer HC - SC Frankfurt 1880 2:2 (2:1)

Rot-Weiss Köln - UHC Hamburg 3:1 (2:1)

Mannheimer HC - Rot-Weiss Köln 1:2 (0:1)

SC Frankfurt 1880 - UHC Hamburg 9:2 (3:0)

Mannheimer HC - UHC Hamburg 9:1 (5:1)

SC Frankfurt 1880 - Rot-Weiss Köln 0:2 (0:1)

1. Rot-Weiss Köln 3 7:2 9

2. Mannheimer HC 3 12:5 4

3. SC Frankfurt 1880 3 11:6 4

4. UHC Hamburg 3 4:21 0

1. Halbfinale:

Berliner HC - Mannheimer HC 2:1 (1:0)

2. Halbfinale:

Rot-Weiss Köln - Münchner SC 1:2 (1:1)

Spiel um Platz 7:

Harvestehuder THC - UHC Hamburg 1:5 (1:1)

Spiel um Platz 5:

DSD Düsseldorf - SC Frankfurt 1880 2:5 (0:1)

Spiel um Platz 3:

Mannheimer HC - Rot-Weiss Köln 4:0 (0:0)

Endspiel:

Berliner HC - Münchner SC 2:4 (0:2)

Andreas Oelker

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