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Sportarten Ostsee-Männer werden von Hannover ausgekontert
Sportbuzzer Sportarten Ostsee-Männer werden von Hannover ausgekontert
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21:34 16.11.2019
Kein Durchkommen: Jan-Ove Litzenroth muss sich gegen den HSV Hannover in Neustadt mit drei Treffern begnügen. Quelle: 54°/John Garve
Neustadt

Die Vorsätze bei den abstiegsbedrohten ostholsteinischen Drittliga-Handballern und die Stimmung auf der Tribüne waren gut. Doch die kühnen Hoffnungen auf den fünften Saisonsieg der HSG Ostsee N/G währten in der Neustädter Gogenkroghalle nicht lange: So stand nach 60 Minuten gegen den vorab siebtplatzierten HSV aus Hannover ein verdientes 22:27 (9:12) zu Buche.

Nur bis zum 3:3 wirklich auf Augenhöhe

Nach der von offiziell immerhin 260 Fans umjubelten 2:1-Führung durch Marius Nagorsen (5.) blieben die Gastgeber lediglich bis zum 3:3 durch Jonas Engelmann (11.) wirklich auf Augenhöhe mit den favorisierten Niedersachsen, die bereits sieben Minuten später mit einem konsequenten 5:0-Lauf für ein ernüchterndes 3:8 auf der elektronischen Anzeigetafel sorgten. Danach verkürzten Nagorsen & Co. zwar bis zur Pause auf 9:12 und eröffneten die zweite Halbzeit auch mit dem 10:12 durch Max Mißling.

23 technische Fehler und Fehlwürfe eiskalt bestraft

Doch der HSV konterte nach einer Zeitstrafe für Ben Jarik mit drei Gegentreffern in Folge, so dass die abermals viel zu „flatterhaften“ Ostsee-Männer – insgesamt fabrizierten sie 23 technische Fehler und Fehlwürfe, davon allein 14 vor der Pause – wieder einem Fünf-Tore-Rückstand hinterherliefen. Lediglich nach dem 18:21 durch Alexander Mendle (53.) hätte eventuell noch einmal ein spürbarer Ruck durch die verunsicherte HSG-Crew gehen können. Doch Joel Wolf, Robin Müller und der herausragende Kevin Klages stellten nach einer Hannoveraner Auszeit eiskalt wie vorentscheidend auf 18:24 (57.). Die neunte Ostsee-Saisonschlappe war nicht mehr abzuwenden.

HSG-Coach Schröder: „Wir hatten uns wirklich mehr erhofft“

Dementsprechend bedient war auch HSG-Coach Tobias Schröder, der nach dem Abpfiff einräumte: „Wir hatten uns wirklich mehr erhofft. Heute hat vor allem die zweite Welle überhaupt nicht funktioniert. Die sechs Zeitstrafen gegen uns taten natürlich ihr Übriges . . .“

Statistik zum Spiel

HSG Ostsee N/G: Folchert 1, Haß – Nagorsen, Mißling je 5, Litzenroth 3, Möller, Engelmann je 2, Y. Barthel, Jarik, Mendle, Jung je 1, Swoboda, Lüdtke, Kaiser, Degner, Ambrosius.

Beste Werfer HSV Hannover: Klages 6, Wolf 4.

Zeitstrafen: 6 – 2; Siebenmeter: 1/1 – 3/4.

Von Andreas Oelker/Rainer Lennartz

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