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Sportarten Stark gestartet, stark nachgelassen: HSG Ostsee wieder Letzter
Sportbuzzer Sportarten Stark gestartet, stark nachgelassen: HSG Ostsee wieder Letzter
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23:03 12.10.2019
Fünffacher HSG-Torschütze; Auch Alexander Mendle konnte den neuerlichen Absturz ans Tabellenende nicht verhindern. Quelle: 54°/John Garve
Oranienburg

Das war unverhofft deutlich: Die Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G verloren beim bis dato ebenfalls erst zweimal siegreichen Tabellennachbarn Oranienburger HC mit 22:28 (12:17) und rutschten damit vorerst wieder ans Tabellenende ab.

Mit „Rückenwind“ vor großer Kulisse

Vor vergleichsweise großer Kulisse von 794 Zuschauern in der MBS-Arena erwischten die nach dem 29:27 gegen Burgwedel mit reichlich „Rückenwind“ angereisten Ostholsteiner zwar den erhofft guten Start und führten nach dem „1:0-Opener“ durch Jan-Ove Litzenroth nach 73 Sekunden auch nach sechs Minuten noch mit 5:3. Doch die Gastgeber konnten daraus binnen drei Minuten (in Unterzahl!) ein 6:5 machen, auch weil Robert Lüdtke einen Siebenmeter verworfen hatte. Und Litzenroths 6:6 (10.) sollte wenig später auch schon der letztmalige Gleichstand sein, auch weil etliche von HSG-Keeper Max Folchert abgewehrten Bälle wieder bei den Oranienburger Angreifern landeten. Die zusehends in Fahrt kommenden Gastgeber zogen so nach dem 9:8 (16.) auf 13:8 (24.) davon und nahmen den Fünf-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Kein Aufbäumen nach der Pause

Nach Wiederanpfiff war von einem Aufbäumen der Ostsee-Männer nicht wirklich etwas zu sehen. Im Gegenteil: Nach 40 Minuten lagen beim 23:14 erstmals sogar neun Tore zwischen beiden Kontrahenten, und mit dem 26:18 (49.) durch Dennis Schmöker in doppelter Überzahl (Litzenroth und Jannick Swoboda brummten jeweils eine Zwei-Minute-Strafe ab) war der Drops gelutscht, auch wenn Niklas Jung, Lüdtke und Alexander Mendle noch einmal auf 21:26 (55.) verkürzen konnten.

Statistik zum Spiel

HSG Ostsee N/G: Folchert, Haß – Mendle 5, Litzenroth 4, Lüdtke 4/1, Jung 3, Jarik 2, Nagorsen 2, Barthel 1, Engelmann 1, J. Swoboda, Kaiser, Poley, Degner.

Beste Werfer OHC: Schmöker 8/2, Porath, Schindel je 4.

Zeitstrafen: 4 – 3; Siebenmeter: 2 / 3 – 1 / 3.

Vor dem Anwurf hatte Ostsee-Coach Adam Swoboda noch betont: „Punkte gegen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf zählen bekanntlich doppelt und deshalb ist Attacke angesagt.“ Hinterher räumte er ein: „Wir haben bereits nach einer knappen Viertelstunde aus unerklärlichen Gründen komplett den Faden verloren, und Oranienburg hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Mit 15 guten Minuten ist in dieser Liga natürlich nichts zu holen.“

Von Andreas Oelker

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