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Sportarten VfL-Jungs hoffen auf erfolgreichen Neu-Start in der Bundesliga
Sportbuzzer Sportarten VfL-Jungs hoffen auf erfolgreichen Neu-Start in der Bundesliga
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18:03 16.01.2019
Kleine Verschnaufpause vor dem Jahresauftakt: Neu-Trainer Thorsten Hagenow (55) mit seinen A-Jugend-Handballern in der Willi-Bull-Halle. Quelle: Agentur 54°
Bad Schwartau

Mit fünf aus der zweiten U19-Mannschaft integrierten Eigengewächsen, neuem Trainer und guten Vorsätzen fiebern die A-Jugend-Handballer des VfL Bad Schwartau dem Re-Start in der Bundesliga entgegen: Am Sonntag ab 15.30 Uhr gilt’s in der Ludwig-Jahn-Halle als Elfter und Vorletzter mit 4:18 Punkten auf dem Konto im Hinrunden-Nachholspiel gegen den neuntplatzierten TV Oyten (6:16 Zähler).

„Es geht nicht um das nackte Resultat“

Doch auch wenn seine VfL-Jungs die Gäste aus Niedersachsen mit einem Sieg überholen könnten, geht es Neu-Coach Thorsten Hagenow nicht in erster Linie um „das nackte Resultat“. Der 55-jährige Bramstedter B-Lizenz-Inhaber, der kurz vor Weihnachten als Nachfolger des Ende November ausgestiegenen Martin Nirsberger präsentiert worden war, betont: „Natürlich sollte Oyten vom Tabellenstand und den bisherigen Ergebnissen her mit seinem relativ schmalen Kader eine machbare Aufgabe sein. Aber wo wir stehen, weiß ich nach der kurzen Eingewöhnungsphase ja selbst noch nicht so genau. Ich würde mich auf jeden Fall gern positiv überraschen lassen.“

„Leistung zwischen Kreis- und Weltklasse“

Die Ungewissheit rührt auch daher, dass Hagenow von seinen Jungs beim alljährlichen Vorbereitungsturnier um den Sauerland-Cup in Menden „eine Leistung gesehen habe, die zwischen Kreis- und Weltklasse pendelte“. So habe man dort am ersten Januar-Wochenende etwa den Viertelfinal-Einzug „aus eigener Dummheit“ mit einer Niederlage gegen Luxemburgs später auch im Endspiel siegreiche U19-Auswahl verpasst.

„Mit knappen Ressourcen weiter gut haushalten“

Mit Blick auf die Zielsetzung und die bis zum 14. April noch ausstehenden elf Punktspiele erklärt der hauptberufliche Vertretungslehrer am Förderzentrum Bram­au-Schule: „Es sind zwar nur sieben Punkte bis zum sechsten Platz, der die Qualifikation für eine weitere Bundesliga-Spielzeit bedeutet. Und es wäre sicherlich auch wünschenswert, da oben noch mal angreifen zu können. Aber ich finde es eher illusorisch, als Vorletzter das Feld noch mal von hinten aufrollen zu können.“ Hagenows Hauptaugenmerk ist darauf gerichtet, „dass wir mit unseren im Vergleich zu Internats-Teams wie Magdeburg oder Berlin doch eher knappen Ressourcen weiter gut haushalten und uns vor allem gut auf die wahrscheinlich auf uns zukommende Bundesliga-Qualifikation einspielen“.

Fünf Ergänzungen aus der Oberliga

Deshalb umfasst Bad Schwartaus erweiterter Bundesliga-Kader mit Constantin Brandes, Mats Puchert, Moritz Rutz, Simon Herbers und Yannic Steingrübner nun auch fünf jüngere Talente aus der zweiten U19-Mannschaft, die in der Oberliga auf Platz zwei liegt. „Sie können dadurch bereits Bundesliga-Luft schnuppern und an den Wochenenden mitunter zweimal Spielpraxis sammeln.“ Auf Sicht soll der zehnköpfige Stammkader der ersten Mannschaft austauschweise mit zwei Oberliga-Talenten und einem Rechtsaußen aus der B-Jugend – Jasper Mevenkamp oder Luca Appenheimer – ergänzt werden.

Zur aktuellen Personallage: Bis auf den langzeitverletzten Melf Hagen (Reha nach Kreuzbandverletzung) und Jannick Swoboda (legt eine Handballpause ein) sind alle VfL-Jungs an Bord und für „eine positive Überraschung“ gut.

Andreas Oelker

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