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Sportmix Beim Teamzeitfahren rechnet Schachmann mit Medaille
Sportbuzzer Sportmix Beim Teamzeitfahren rechnet Schachmann mit Medaille
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07:29 23.09.2018
Maximilian Schachmann vom Team Quick-Step Floors peilt bei der Weltmeisterschaft im Zeitfahren eine Medaille an. Quelle: Bernd Thissen
Innsbruck

Beim Teamzeitfahren, dem Auftakt-Wettbewerb der Rad-Weltmeisterschaften in Innsbruck, zählt die Quick-Step-Mannschaft mit Maximilian Schachmann zum erweiterten Favoritenkreis. 21 Teams à sechs Fahrer stehen am Start.

DIE STRECKE: Die Strecke führt von Ötztal über 62,8 Kilometer bis nach Innsbruck. Von Kematen bis Axams ist im letzten Drittel des Parcours eine fünf Kilometer lange Steigung zu bewältigen. Sie weist 427 Höhenmeter auf. Die Damen-Strecke misst 54,5 Kilometer. Das Teamzeitfahren, das 2012 zum ersten Mal ausgetragen wurde, findet vorerst zum letzten Mal statt.

DIE FAVORITEN: Titelverteidiger ist das deutsche Sunweb-Team mit dem amtierenden Einzelzeitfahr-Weltmeister Tom Dumoulin an der Spitze. Der Weg zum Titel führt nur über Sunweb oder BMC mit dem früheren Stunden-Weltrekordler Rohan Dennis, der zuletzt beide Zeitfahren bei der Vuelta gewann. Auch Quick-Step mit Maximilian Schachmann, die deutsche Bora-hansgrohe-Mannschaft mit vier Österreichern und vielleicht sogar Katusha-Alpecin mit Tony Martin hoffen auf Edelmetall. Bei der Tour of Britain fuhren Martin und Co. auf Rang drei.

DIE DEUTSCHEN: Gleich zu Beginn der Titelkämpfe hoffen der Berliner Schachmann mit Quick-Step und der viermalige Einzelzeitfahr-Weltmeister Martin mit Katusha-Alpecin auf Medaillen. Martin bestreitet nach seinem Ausscheiden wegen eines Wirbelbruchs bei der Tour de France erst sein zweites Rennen nach der Tour of Britain. „Quick-Step will immer gewinnen“, sagte der 24 Jahre alte Saison-Senkrechtstarter Schachmann, der mit seinem Team aufs Podium will. Nicht am Start ist Team-Weltmeister Lennard Kämna, der bei Sunweb nicht aufgeboten wurde, weil er nach gesundheitlichen Problemen nicht überstrapaziert werden soll. Er startet in den beiden U23-Rennen gegen die Uhr und auf der Straße.

dpa

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