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Sportmix Cougars feiern Prestige-Sieg im Derby
Sportbuzzer Sportmix Cougars feiern Prestige-Sieg im Derby
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20:59 02.09.2019
Cougars-Quarterback Quentin Williams auf dem Weg in die Endzone. Elmshorns Abwehrspieler Daniel Laporte/r.) kommt zu spät. Quelle: Bjarne Almstedt/HFR
Elmshorn

Die Meisterschaft war entschieden, auch den Lübeckern war Platz zwei nicht mehr zu nehmen. Trotzdem ging es im Schleswig-Holstein-Derby der 2. Football-Bundesliga hoch her. Und am Ende gelang den Cougars die Revanche für die 14:35-Hinspielniederlage. Mit 45:28 gewannen die Berglöwen bei den Elmshorn Fighting Pirates, brachten dem Meister damit die erste Saisonniederlage bei. Und so durften sich die Elmshorner über die Meistertrophäe freuen, den Prestige-Sieg im Derby feierten aber die Berglöwen mit rund 150 mitgereisten Lübecker Fans.

Ex-Lübecker punktet früh für Elmshorn

Dabei fing es für die Mannschaft von Cheftrainer Mark Holtze alles andere als gut an. Mit dem ersten Spielzug der Partie lief der Ex-Lübecker Khairi Dickson (wurde nach dem ersten Spielviertel für die Aufstiegs-Relegation gegen Düsseldorf geschont) über 56 Yards in die Cougars-Endzone zum 7:0 für die Hausherren. Doch die Berglöwen schlugen schnell zurück, glichen durch einen 12-Yard-Touchdown-Pass von Quarterback Quentin Williams auf Patrick Donahue (Extrapunkt Eric Schlomm) zum 7:7 aus.

Cougars drehen die Partie

Noch einmal hatte Elmshorn die richtige Antwort parat – mit einem 16-Yard-Pass von Paul Durant auf Julien Trekel – 14:7. Doch im zweiten Viertel glich Williams mit einem 1-Yard-Lauf für die Cougars aus. Und nun übernahmen die Lübecker das Kommando. Ein 9-Yard-Run von Aaron Milton, ein 14-Yard-Catch von Donahue, und es stand 28:14 für die Berglöwen.

Zwar gelangen Pirates-Neuzugang Stephen Yepmo noch zwei Touchdowns (Läufe über 1 und 40 Yards), doch Jan-Henning Kopetsch (12 Yard Run), Eric Schlomm (30 Yard Field Goal) und Williams (11 Yard Run) sorgten dafür, dass die Cougars den Prestige-Sieg nach Hause brachten.

Lübecks Coach begeistert von seinem „echten Team“

„Wir haben in allen drei Bereichen – Offense, Defense und Special Teams – gut gespielt. Ganz besonders in der Abwehr, wo wir personell doch arg geschröpft waren“, erklärte Cougars-Coach Holtze zufrieden. „In der Defense Line hat beispielsweise mit Timo Hannemann ein Rookie fast die komplette zweite Halbzeit durchgespielt, und er hat das wirklich gut gemacht. Wenn man dann so einen Sieg feiern kann, ist das einfach schön.“

Besonders glücklich war Holtze darüber, „dass wir auch in Elmshorn – wie schon in der gesamten Saison – wieder als echtes Team aufgetreten sind und unser Spiel durchgezogen haben. Es geht bei uns nicht um einzelne Top-Athleten, sondern um eine Mannschaft, die sich als verschworene Einheit präsentiert. Mit diesen Jungs macht es einfach riesigen Spaß.“

Saisonfinale am Sonnabend gegen Rostock

Spaß und Erfolg wollen die Cougars auch am Sonnabend (17.30 Uhr, Buniamshof) beim Saisonfinale gegen die Rostock Griffins haben. „Wir nehmen dieses Spiel super ernst, wollen Rostock unbedingt schlagen, um mit einem positiven Gefühl in die lange Winterpause zu gehen“, sagt Holtze. Und ganz nebenbei können die Berglöwen auch noch einen Klubrekord einstellen. Denn elf Siege in einer GFL2-Saison gelangen den Lübeckern bisher nur ein einziges Mal – im Jahr 2004. Anderthalb Jahrzehnte später soll es nun endlich wieder soweit sein. . . 

Von Axel Wronowski

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