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Handball 21:33 – HSG Ostsee rutscht ans Tabellenende ab
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21:28 01.02.2020
Max Mißling war mit acht Treffern bester HSG-Werfer. Quelle: Agentur 54°
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Grömitz

Die Überraschung ist ausgeblieben: Für die Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G gab es im Heimspiel gegen Spitzenreiter Dessau-Roßlauer HV nichts zu holen. Das Team von Trainer Tobias Schröder rutschte durch die 21:33 (8:17)-Niederlage in der Tabelle sogar auf den letzten Platz ab. Burgwedel reichte mit dem überraschenden 35:20-Sieg im Hannover-Duell beim HSV die Rote Laterne an die Ostsee weiter.

Schröder: „Dessau ist eine Nummer zu groß“

Dessau ist eine Nummer zu groß für uns, die gehören auch nicht in diese Liga“, sagte Coach Schröder und war zumindest mit der zweiten Halbzeit (13:16) seiner Ostsee-Jungs zufrieden. „Damit kann ich am Ende gut leben. Mehr war gegen solch einen Gegner aber auch nicht möglich.“ Die HSG Ostsee muss in anderen Spielen punkten – wie am kommenden Samstag beim direkten Konkurrenten Burgwedel.

Jan-Ove Litzenroth setzt sich aus dem Rückraum durch. Quelle: Agentur 54°

In Abwehr und Angriff zu instabil

Vor 168 Zuschauern in Grömitz, darunter 90 mitgereiste Fans aus Dessau, zeigten die Gäste aus dem Anhaltinischen bereits in der ersten Viertelstunde ihre Klasse. 13 Angriffe, 13 Tore. Ostsee lag da schon mit sechs Treffern Differenz zurück. Auch, weil die Gastgeber mit einer Vielzahl von technischen Fehlern und Fehlwürfen sich selbst im Weg standen. „Wir hatten in der ersten Halbzeit auch keine Torwartleistung,waren in der Abwehr und im Angriff über das gesamte Spiel zu instabil“, monierte Schröder. Mit dem 8:17 zur Pause war die HSG noch gut bedient.

Piet Möller setzt zum Wurf an. Quelle: Agentur 54°

Mißling und Litzenroth erfolgreich

Auch in Halbzeit zwei blieb das Bild unverändert. Dessau glänzte durch druckvolles Angriffsspiel und schöne Spielzüge über die Außen. Auf der linken Außenbahn traf dabei der frisch von der EM zurückgekehrte Tscheche Jakub Hrstka sechsmal. Ostsee hielt offensiv lediglich durch das Rückraumduo Max Mißling (8/1 Treffer) und Jan-Ove Litzenroth (6) gegen, die teilweise durch Einzelaktionen glänzen konnten. Beim 11:25 (38.) ordnete Schröder in einer Auszeit seine Reihen neu. Mit Erfolg. Fünf Treffer in Folge und ein starker Alexander Haß im Tor sorgten für einen kurzen Aufwind. Mehr aber auch nicht.

Dessau, das in Spielmacher Vincent Sohmann (8/4) seinen besten Werfer hatte, verwaltete den Vorsprung, steuert weiter auf Kurs Aufstieg. Für die HSG geht der Kampf um den Klassenerhalt weiter.

HSG Ostsee N/G:Rost, HaßSwoboda, Nagorsen, Möller 1, Barthel, Engelmann 2, Mendle 2, Lüdtke, Kaiser 2, Ambrosius, Litzenroth 6, Mißling 8/1.

Zweiminuten: HSG: 5, Dessau 3. Siebenmeter: 1/1 – 5/4.

Von Rainer Lennartz

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