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Handball HSG Ostsee scheitert an eigener Chancenverwertung
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22:20 24.08.2019
Alexander Mendle war mit fünf Treffern bester Werfer. Quelle: Agentur 54°
Magdeburg

Die Handballer der HSG Ostsee sind mit einer Niederlage in ihre zweite Saison in der 3. Liga Nordost gestartet. Beim SC Magdeburg II verlor die Mannschaft von Stephan „Tiffy“ Schlegel und „Co“ Adam Swoboda mit 20:26 (9:11) und musste sich anschließend vom Trainergespann „eine katastrophale Chancenverwertung“ vorhalten lassen.

Mit spielerischer Qualität zufrieden

Die Ostsee-Handballer hatten sich um 11.30 Uhr ab Lübeck Hansehalle auf den Weg nach Magdeburg gemacht, waren nach einem Stopp für ein Pasta-Mittagessen planmäßig gegen 17 Uhr in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt angekommen, hatten so noch Zeit für einen kurzen Spaziergang. Das Spiel erwies sich derweil wie erwartet nicht als Spaziergang. Und doch war mehr drin, Schlegel war mit der spielerischen Qualität seiner Mannschaft abermals zufrieden. „Aber die vielen verworfenen Hundertprozentigen haben uns das Genick gebrochen.“

Mendle trifft fünfmal

Gegen die Nachwuchsmannschaft des SCM, die nach Platz acht in der Vorsaison abermals verjüngt wurde, lag die HSG zwar von Beginn stetig zurück. Und über 5:7 (15.) geriet Schlegels Sieben beim 6:10 (25.) erstmals sogar mit vier Toren ins Hintertreffen. Doch eine gute Schlussphase der ersten Halbzeit ließ das Team um die Haupttorschützen Alexander Mendle (5) und Ben Jarik (4) zur Pause noch an einen Auftakterfolg glauben.

Chance zum Ausgleich verpasst

Und nach Wiederbeginn blieb die Partie zunächst auch offen. Beim 17:18 (48.) hatten die Ostsee-Handballer gar die Chance zum Ausgleich. „Aber wir haben es nicht geschafft, in den entscheidenden Momenten die nötigen Emotionen durch wichtige Tore zu schüren. Stattdessen haben wir beste Chancen nicht genutzt, Abpraller nicht bekommen. Da fehlte die Aufmerksamkeit. Und wir hatten viel Pech“, so Schlegel, der aber auch wusste, dass „ein hervorragend haltender Max Folchert“ sein Team mit einer ganzen Reihe von Paraden lange Zeit im Spiel gehalten hatte. Letztlich waren es 16 Paraden, darunter drei gehaltene Siebenmeter.

„26 Gegentore sind zu viel“

Insgesamt wusste Schlegel, dass „26 Gegentore dann doch etwas zu viel“ waren, sein Team speziell das Zusammenspiel von Magdeburgs Yannick Danneberg mit dem Kreis nicht effektiv genug zu unterbinden wusste. „Aber entscheidend war letztlich, dass wir nur 20 Tore geworfen haben.“

Ostsee: Folchert (1.-60./16 Paraden/darunter 3 Siebenmeter/1 Tor), Hass (n.e.) – Mendle 5, Jarik 4, Engelmann, Lüdtke, Jung je 2, Nagorsen, Möller, Litzenroth, Barthel (je 1).

Von Christian Schlichting

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