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Handball HSG Ostsee verliert auch in Hannover
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22:04 08.02.2020
Alexander Mendle war einer der Aktivposten im Spiel der HSG Ostsee in Hannover. Doch auch seine sieben Tore reichten nicht für einen Sieg. Quelle: Agentur 54°
Hannover

Das war nicht das Ergebnis, was es im Abstiegskampf der 3. Liga gebraucht hätte. Die HSG Ostsee verlor ein lange Zeit auf Messers Schneide stehendes Spiel bei Hannover-Burgwedel letztlich mit 21:25 (11:12). Und Frank Barthel, Sportlicher Leiter der HSG-Handballer aus Neustadt und Grömitz, sprach anschließend schon von einer „Weichenstellung im Kampf um den Klassenerhalt. Wir hätten schon gewinnen müssen, um noch eine gute Chance zu haben“, wusste Barthel.

Schon acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz

Mit einer weiteren Niederlage am kommenden Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Oranienburger HC wäre wohl auch die letzte Minimalchance dahin. Schließlich steigen drei Teams ab. Und nach dem 38:27 der Füchse Berlin II gegen Hamburg-Barmbek sind die Nichtabstiegsplätze nun schon sieben Punkte entfernt.

Nach Führung ein 0:5-Lauf der HSG

Barthel hatte „eine Partie mit Abstiegscharakter“ gesehen, in der beiden Teams die Verunsicherung nach nur fünf Siegen aus den ersten 20 Saisonspielen anzusehen war. Die Ostsee-Handballer fanden zwar schnell ins Spiel, nach einem Doppelschlag von Jan-Ove Litzenroth und Alexander Mendle lagen sie in der 9. Minute erstmals mit zwei Toren vorn (3:5). Doch Hannover hatte einen 5:0-Lauf als Antwort parat (8:5, 15.), als die HSG-Sieben Hannovers Torwart Mustafa Wendland mit halbherzigen Abschlüssen warm warf.

Folchert verletzt sich erneut

Erst nach der ersten Auszeit von HSG-Trainer Tobias Schröder lief’s wieder, Spielmacher Mendle aus dem Rückraum (vier Tore bis zur Halbzeit) und der flinke Fabian Kaiser über Linksaußen (3) hielten ihr Team im Spiel. Beim 12:11 zur Pause lag der Tabellenvorletzte im heimischen Schulzentrum vor 324 Zuschauern nur knapp vorn. Allerdings hatte sich Keeper Max Folchert, der nach seiner Zerrung überraschend doch im HSG-Tor begann und sein Team mit einigen Paraden im Spiel hielt, kurz vor dem Gang in die Kabine das Knie verdreht.

Für ihn rückte Alexander Haß ins Tor, konnte aber auch nicht verhindern, dass die Gastgeber in der zweiten Hälfte dauerhaft, wenn auch lange Zeit nur knapp vorn lagen. Als Trainer Schröder in der 57. Minute eine Auszeit genommen hatte und Mendle anschließend die Chance zum 22:24 aus HSG-Sicht nicht nutzte, war die Entscheidung gefallen. Im Spiel, und vielleicht auch schon im Abstiegskampf.

HSG: Folchert, HaßSwoboda, Nagorsen 2, Möller 2, Barthel, Engelmann 2, Mendle 7, Lüdtke 1, Kaiser 4, Ambrosius, Litzenroth 1, Mißling.

Von Christian Schlichting

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