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Handball SG Flensburg-Handewitt startet bei der „MT Deutschland“
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22:27 24.08.2019
Der erste Pott. Die SG gewinnt den Supercup. Quelle: imago images
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Lübeck

Nach zwei Meistertiteln in Folge mit dem Supercup auch gleich noch den ersten Titel der Saison gekrallt. Und dann gegen den Erzfeind aus Kiel. Dieser Auftakt, er war so richtig nach dem Geschmack der Flensburger Handballer. „Wir starten jetzt mit einem guten Gefühl, einer guten Stimmung in die Saison“, sagte Meistermacher Maik Machulla. Doch der Auftakt, er wird knifflig. Denn die SG startet am Sonntag bei der MT Melsungen – einem der Geheimfavoriten.

Kampfansage aus Melsungen

Neue Spieler, mehr Geld (5,5 Millionen Euro Etat) – die „MT Deutschland“ mit den Nationalspielern Kai Häfner, Julius Kühn, Finn Lemke und Tobias Reichmann bläst zur Attacke. „Platz fünf ist mir zu wenig, wir müssen mindestens um Rang drei mitspielen“, sagt Reichmann. Die Erwartungshaltung in Nordhessen ist riesig. Die Halle in Kassel ist zum Start mit 4300 Zuschauer ausverkauft. Fast 40 Journalisten sind akkreditiert – das sind Länderspielausmaße. „In Melsungen kommt so richtig etwas auf uns. MT hat sich in den letzten Jahren stets verstärkt, jetzt nochmals extrem“, warnt SG-Trainer Machulla.

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Jicha: „Sollten Kirche im Dorf lassen“

Filip Jicha hat es als neuer Chefcoach mit dem THW etwas einfacher. Die „Zebras“ starten im eigenen Wohnzimmer gegen Göppingen. Der Saison-Auftrag für den 37 Jahre alten Tschechen ist klar: Nach vier Jahren soll endlich wieder ein Titel, die 21. Meisterschaft, her. Abgesehen von Torhüter Andreas Wolff hat kein Spieler von Format den Verein verlassen, der Kader wird im kommenden Sommer mit dem norwegischen Ausnahmekönner Sander Sagosen sogar noch ergänzt. „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen“, meint indes Jicha. „Ich sehe den Hunger in meiner Mannschaft, aber sie muss erst einmal lernen, wie man Meister wird.“

Der Saisonstart wird für Kiel dennoch zur Bewährungsprobe. Bereits am Montag geht es nach Saudi Arabien zum Super Globe – mit bestenfalls vier Spielen in fünf Tagen.

Von Jens Kürbis