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Sportmix Igor Wandtke erkämpft Team-Silber am Neckar
Sportbuzzer Sportmix Igor Wandtke erkämpft Team-Silber am Neckar
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22:38 19.10.2019
Esslinger Aktivposten in Blau-Gelb aus Lübeck: Igor Wandtke (hier im Halbfinale gegen Sam van’t Westend) gewann beim Final Four seine drei Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. Quelle: imago images
Esslingen

Lübecks Top-Judoka Igor Wandtke (28) in Diensten des gastgebenden KSV Esslingen musste sich bei der Bundesliga-Endrunde nach einem unglücklichen 6:8 gegen den favorisierten TSV Abensberg mit der Deutschen Vizemeisterschaft begnügen.

Knappes 3:4 zur „Halbzeit“

Beim in Hin- und Rückkampf ausgetragenen Finale lagen die trotz Heimrechts als Underdog gegen den 20-maligen Deutschen Meister angetretenen Baden-Württemberger zur „Halbzeit“ nach sieben Duellen nur knapp mit 3:4 zurück. Dabei hatte Wandtke in seiner Gewichtsklasse -73 kg seinen bayrischen Gegner Lukas Vennekold unter Kon­trolle, gewann nach 1:40 Minuten per Ippon und steuerte einen Sieg zum zwischenzeitlichen 2:2 bei.

Dramatisches Ende nach 6:6-Zwischenstand

Auch in der „zweiten Halbzeit“ hatten die Abensberger, die sich im Vorjahr nach einem 3:11 im Finale gegen Hamburg noch mit dem Vizetitel begnügen mussten, die Nase zunächst vorn. Doch nachdem Wandtke sich nach 3:30 Minuten und der dritten Strafe für Georgii Zantaraia durchgesetzt hatte und Dimitri Peters sein Duell mit Iakiv Khammo in der Klasse +100 kg gewonnen hatte, stand es beim 6:6 „Spitz auf Knopf“. Fabian Häßner (in der Verlängerung -60 kg gegen Max Heyder) und Nikolz Sherazadishvili (nach 1:48 Min. -90 kg gegen Marc Odenthal) gingen zum Abschluss jedoch leer aus.

Klare 11:3-Siege im Halbfinale

Beide Finalisten hatten sich souverän mit 11:3 gegen ihre Halbfinal-Konkurrenz aus dem Norden behauptet. Wandtke & Co. servierten zum Final-Four-Auftakt als gastgebender Süd-Vize den Nord-Ersten SU Annen-Witten locker ab, wobei der 28-jährige Lübecker den ihm gut bekannten Niederländer Sam van’t Westend im Hinkampf vorzeitig nach 3:35 Min. per Ippon bezwang und sich im Rückkampf schonen durfte. Für ihn ging KSV-Kollege René Schneider gegen den Holländer auf die Matte – und verlor nach vier Minuten mit Waza-ari. Abensberg servierte als Süd-Erster den Nord-Zweiten Potsdam ebenfalls mit acht Punkten Differenz ab.

Von Andreas Oelker

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