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Sportmix Trittau bleibt im Doppel-Duell mit Spitzenreitern punktlos
Sportbuzzer Sportmix Trittau bleibt im Doppel-Duell mit Spitzenreitern punktlos
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22:41 09.11.2019
TSV-Lichtblick: Priskila Siahaya gewinnt beim 2:5 gegen Bischmisheim ihr Damen-Einzel gegen Stine Küspert. Quelle: Jürgen Nuppenau
Trittau

Eigentlich hatte Trittaus Team­managerin Sabina Persson im Bundesliga-Heimspiel gegen den Erstliga-Tabellenführer 1. BC Bischmisheim auf ein 3:4, den Gewinn eines „Ehrenpunktes“ für ihr gleich mehrfach ersatzgeschwächtes TSV-Team gehofft. Doch daraus wurde nichts, auch wenn sich das Stormarner Aushängeschild in Sachen Badminton gegen den heißen Titelanwärter aus Saarbrücken nicht nur ansatzweise teuer verkaufte, mussten Persson & Co. nach 2:44 Stunden in der Gymnasium-Sporthalle ein 2:5 quittieren.

Vorentscheidendes Pech im 2. Herren-Doppel

Dass es am Ende nicht ganz zum Achtungserfolg für die Gastgeber reichte, lag auch und vor allem am mit Pech verlorenen 2. Herren-Doppel: Denn Ary Trisnanto und Jonathan Persson zogen gegen Ruben Jille und Daniel Nikolov nach einem hin- und herwogenden Duell und fünf Sätzen mit 7:11, 11:8, 11:3, 9:11 und 8:11 den Kürzeren. Somit blieb es bis zum allerletzten Spiel am späten Nachmittag beim einzigen Trittauer Sieg durch Priskila Siahaya im Damen-Einzel gegen Stine Küspert (11:6, 11:7, 12:10). Und deshalb war der finale 3:1-Erfolg von Inalotta Suutarinen und Matthew Clare im Gemischten Doppel gegen Olga Roj und Michael Fuchs (9:11, 11:8, 11:9, 11:9) aus Sicht der abstiegsbedrohten Gastgeber auch nur noch Ergebniskosmetik . . .

In drei Sätzen vom Feld gefegt

In den davor absolvierten, übrigen vier Duellen gab es kein Happy End für die Trittauer, die seit Wochen ohne ihre verletzten Spitzenkräfte Sergey Sirant und Gergely Krausz auskommen müssen: Im 1. Herren-Doppel wurden Matthew Clare und Rodion Kagaev von Michael Fuchs und Peter Käsbauer mit 11:5, 11:5 und 11:3 regelrecht vom Feld gefegt, und im Damen-Doppel erging es Inalotta Suutarinen an der Seite von Hope Warner beim 4:11, 8:11, 6:11 gegen Olga Roj/Stine Küspert auch nicht viel besser.

Bemüht, aber glücklos: Ary Trisnanto verlor sowohl im 2. Doppel als auch im 2. Einzel. Quelle: Jürgen Nuppenau

Ary Trisnanto als Solist erfolglos

Jonathan Persson rang Luka Wraber im 1. Herren-Einzel immerhin einen Satz ab (7:11, 4:11, 15:13, 8:11), und auch Ary Trisnanto spielte im 2. Herren-Einzel 1:3 (9:11, 7:11, 11:9, 2:11) gegen Daniel Nikolov. Der 28-jährige Indonesier musste als eigentliche Doppel-Stammkraft sein zweites Solo in dieser Saison absolvieren, da der in den vorangegangenen beiden Spielen jeweils erfolgreiche David Jones in seiner britischen Heimat fürs Studium büffeln musste . . .

Als Vorletzter gilt’s nun gegen Beuel

Mit weiterhin sechs Zählern auf dem Konto tritt die TSV-Erste am Sonntag um 15 Uhr als Vorletzter gegen den 1. BC Beuel an, der am Samstag das brisante Verfolgerduell beim 1. BC Wipperfeld mit 3:4 verlor. Im „Vorspiel“ schlägt die Trittauer Reserve bereits ab 11 Uhr gegen die zweite Vertretung aus Beuel auf. Die TSV-Zweite zog am Samstag an gleicher Stelle gegen den Zweitliga-Spitzenreiter BC Hohenlimburg (erwartungsgemäß) klar mit 1:6 den Kürzeren. Denn wie Teammanagerin und Abteilungsleiterin Sabina Persson schon vorher befürchtet hatte, war das chronische „Damen-Problem“ gegen den übermächtigen Erstliga-Aspiranten aus dem östlichen Ruhrgebiet nicht zu kompensieren.

Damen-Problem und Seifert als Ehrenrettet

Mangels Alternativen musste nämlich erneut die verletzte Lilit Poghosyan aufgeboten werden, die nach einem erfolglosen Ultra-Kurzeinsatz im Doppel an der Seite von Kaja Zabinski gegen Lena Fischer und Jekaterina Romanova (2:11, 0:11, 0:11) abermals ihr Einzel gegen Romanova kampflos „abschenken“ musste. Für den einzigen Sieg der TSV-Reserve gegen den Tabellenführer zeichnete Daniel Seifert im 2. Herren-Einzel mit einem 11:6, 11:5, 11:8 über Malte Laibacher verantwortlich.

Von Andreas Oelker

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