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VfB Lübeck VfB Lübeck: Lars Hopp wird Co-Trainer, Norbert Somodi tritt ab
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VfB Lübeck: Lars Hopp wird Co-Trainer, Norbert Somodi tritt ab

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21:23 10.11.2021
VfB-Sportdirektor Rocco Leeser (l.) im Gespräch mit U23-Coach Lars Hopp, der jetzt auch den Posten als Co-Trainer von Lukas Pfeiffer übernimmt.
VfB-Sportdirektor Rocco Leeser (l.) im Gespräch mit U23-Coach Lars Hopp, der jetzt auch den Posten als Co-Trainer von Lukas Pfeiffer übernimmt. Quelle: Agentur 54°
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Lübeck

Lars Hopp ist bereits seit einiger Zeit immer auf dem Platz, wenn die Regionalliga-Mannschaft des VfB Lübeck trainiert. Der eigentlich für die U23 verantwortliche Coach soll VfB-Cheftrainer Lukas Pfeiffer unter die Arme greifen, auf Pfeiffers eigenen Wunsch, wie dieser stets betonte. Seit Hopps Anwesenheit hat sich durchaus etwas bewegt: In Altona (3:0) beendeten die Grün-Weißen ihre Ergebniskrise, zuletzt gegen Weiche Flensburg zeigten sie trotz Niederlage ihre beste Leistung seit langem.

Dass dies nur auf Hopp zurückzuführen sei, ist Spekulation. Fakt ist allerdings: Der 45-Jährige wird auch für die restliche Saison die Geschicke von Sezer und Co. mitbestimmen. Der VfB „beförderte“ Hopp, der die Aufgaben des bisherigen Co-Trainers Norbert Somodi übernimmt. Vor allem seine Erfahrung dürfte für Pfeiffer wichtig sein.

Umschalten und mentale Frische

Hopp, der eine Uefa-Pro-Lizenz besitzt, verdiente sich seine Sporen auf internationaler Ebene. Ab 2008 war er über zehn Jahre für die Jugendmannschaften (U15 bis U19) der estnischen Nationalmannschaft tätig. Im Sommer 2018 folgte der Wechsel zum FSV Zwickau. Hopp trat bei den Westsachsen die Leitung der Nachwuchsabteilung an.

In Lübeck fungierte der gebürtige Kieler zunächst als U23-Coach, übernahm dieses Amt von Norbert Somodi, der als Co-Trainer in die erste Mannschaft aufrückte – doch nun abtritt. „Ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten gemerkt, dass ich mit der zeitlichen Beanspruchung aus Familie, Beruf und Halbtagsjob im Profifußball nicht so zurechtkomme wie erhofft“, so Somodi, der in anderer Funktion im Verein eingebunden werden soll.

Zurück zur U23 ist – zumindest vorerst – keine Option, für diese ist bis zur Winterpause weiterhin Lars Hopp zusammen mit Nicklas Loose verantwortlich. Hopp bringt seine Ideen also in den kommenden Wochen bei beiden Lübecker Herren-Mannschaften ein. „Er ist ein Trainer, der sehr viel Wert auf das Umschalten und die mentale Frische legt“, sagte Pfeiffer im Vorfeld der Partie gegen Altona, als es auch darum ging, ob Hopp bereits Plan B als neuer Chefcoach sein könnte. Fest steht nun: Hopp ist Plan A auf der Co-Trainer-Position.

Von Andreas Breitenberger