Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
VfL Lübeck-Schwartau Greve: Unser Vorsprung ist aufgebraucht
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Greve: Unser Vorsprung ist aufgebraucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
21:10 07.01.2017
Skeptischer Blick: Trainer Torge Greve fordert von seinem Team: „Wir müssen noch eine Schippe drauflegen.“ Quelle: Foto: Felix König
Anzeige
Lübeck

Mütze, Fäustlinge, Jacke und Laufschuhe. Schwartaus Handballer müssen sich morgen warm anziehen, wenn Trainer Torge Greve am Abend zum frostigen 2017- Trainingsstart bittet. „Wir werden zunächst draußen ein paar Runden drehen.“ Nach der Laufeinheit geht es in die Halle. Greve: „Es wird insgesamt ein lockerer Aufgalopp. Wir werden das Pensum langsam steigern.“

25 Einheiten in vier Wochen hat der 41-Jährige bis zum ersten Spiel in Rimpar geplant, dazu den Jacob-Cement-Cup am 22. Januar (mit HCE Rostock, HSG Ostsee und einem Lübecker Allstar- Team), ein Testspiel beim Drittligisten Schwerin (25. Januar) und ein Kurz-Trainingslager im dänischen Tondern (28./29. Januar) mit einem Spiel gegen den dänischen Erstliga-13., TM Tondern Handbold. „Das wird unser Härtetest kurz vorm Start“, sagt Greve, der sein Team im Trainingslager auf die Rückrunde „einschwören will“. Auf den Aufstieg? Rang drei ist nur drei Zähler weg. Greve winkt ab. Er will vielmehr, „dass die Jungs den Blick schärfen. Wir müssen uns nicht mehr mit Rostock und Neuhausen messen, sondern mit Teams, die uns umgeben, wie Bietigheim, Rimpar oder Nordhorn. Das erwarte ich.

Anzeige

Dann wird man sehen, wo das hinläuft.“

Dass sein Team jetzt Tabellenfünfter ist, hatte er „erhofft, aber nicht erwartet. Unser Vorteil war, dass wir kaum Verletzte hatten, als Mannschaft schon zu Saisonbeginn sehr gut eingespielt waren, da wir kaum Personalwechsel hatten.“ Doch der Vorsprung sei jetzt aufgebraucht. „Die Anderen sind ins Rollen gekommen. Wir müssen also noch ’ne Schippe drauflegen.“

Und was wünscht sich VfL-Chef Michael Friedrichs? „Weiter attraktiven Handball, dass wir im Zuschauer-Ranking die Nummer eins bleiben und am Saisonende alle sagen: Wir freuen uns auf den VfL Lübeck Schwartau.“ Ein Platz in den Top 10 wäre für ihn ein Erfolg, Rang sieben grandios. „Klingt nach Tiefstapelei. Aber den Platz hätte ich vor Saisonbeginn mit Kusshand genommen. Dabei bleibt es.“ Höher hinaus blickt er nicht. Noch nicht. Der Aufstieg ist erst 2020 das erklärte Ziel.

Mit Coach Greve? Sein Vertrag läuft aus. „Grundsätzlich sind wir uns einig, aber es fehlen noch zwei, drei Details. Vor Weihnachten hatte ich keinen Nerv, mich damit zu beschäftigen“, erklärte Greve. Friedrichs will bis zum Rimpar-Auftakt am 4. Februar „alle Vertragsdinge geklärt haben“, Spieler eingeschlossen.“ Zum 30. Juni laufen sieben Verträge aus (Akerman, Claasen, Fuchs, Hansen, Judycki, Mallwitz, Metzner). Ob alle bleiben, ist ungewiss. jek

LN

Anzeige