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VfL Lübeck-Schwartau Historischer Punktgewinn mit Nachspiel
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Historischer Punktgewinn mit Nachspiel
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19:47 22.12.2018
Torjubel bei Thees Glabisch. Schwartaus Linksaußen überwand Hamm-Keeper Felix Storbeck mit dem letzten Wurf der Partie zum 28:28. Quelle: imago
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Lübeck

In der Nacht aus Hamm zurück, mussten Schwartaus Zweitliga-Handballer am Samstag bereits wieder im Training ran. 90 Minuten Ausschwitzen, „mit gedämpfter Intensität“, erklärte Trainer Torge Greve und war froh, dass er nach dem 28:28, dem intensiven, wie hitzigen Spiel keine neuen Ausfälle zu beklagen hatte. Denn noch ist für den VfL das Handballjahr nicht zu Ende. Am Mittwoch um 9.20 Uhr hebt in Hamburg der Eurowings-Flieger gen Stuttgart ab. Am Abend (17 Uhr) gilt es beim Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten.

Doch am Samstag war noch einmal das Hamm-Spiel Thema. Denn in der VfL-Historie hat zum ersten Mal die Regel für die letzten 30 Sekunden – verhindert ein Abwehrspieler die Ausführung eines formellen Wurfes (An-, Ab-, Frei-, Einwurf) gibt es Siebenmeter plus Disqualifikation – zu einem Punktgewinn geführt. Greve: „Das war regelkonform. Das hat auch ASV-Trainer Kay Rothenpieler so gesehen.“

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Die Entscheidung hatte indes zu wütenden Protesten geführt, ein VfL-Fan wurde dabei nach einer Attacke von Hammer Anhängern „an der Schulter verletzt, konnte aber am Abend die Klinik wieder verlassen“, berichtete Geschäftsstellen-Mitarbeiter Christian Schaffrath.

Greve hofft, dass in Balingen Torjäger Jan Schult (Handverletzung) wieder dabei ist. Denn in Hamm spielte der VfL ohne etatmäßigen Halblinken. Pawel Genda fällt mit Kreuzbandriss bis zum Sommer aus. Seine für diese Woche geplante Operation wurde indes verschoben. „Ich werde jetzt am 2. Januar im Sportzentrum Posen operiert. Gut ist, dass das Knie nicht mehr schmerzt “, berichtete der polnische Nationalspieler.

Jens Kürbis

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