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VfL Lübeck-Schwartau Möller feiert VfL-Debüt bei Ex-Kollegen
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Möller feiert VfL-Debüt bei Ex-Kollegen
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11:30 25.07.2018
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Lübeck

 Mit Mirko Baltic ist ein Ex-Schwartauer dort Cheftrainer. Und neben VfL-Trainer Torge Greve und Fynn Ranke hat auch Marcel Möller dort eine Vergangenheit, ging noch in der vergangenen Saison für „die Wölfe“ auf Torejagd.

Möller ist einer von drei Neuen beim VfL, spielt einen Tag vor seinem 28. Geburtstag heute ab 19 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle ebenso wie Finn Kretschmer (TVB Stuttgart) und Daei Runarsson (HBW Balingen-Weilstetten) erstmals im Trikot des VfL Lübeck-Schwartau - und ist inzwischen komplett in Lübeck angekommen. In der vergangenen Woche haben ihm Ranke und Jasper Bruhn beim Umzug geholfen.

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Und nach dem „vorerst letzten Wochenende in Flensburg“ mit der Hochzeit eines Freundes und dem Transport der restlichen Sachen hat er nun erstmals in seinem neuen Zuhause im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord geschlafen.

Apropos Bruhn: Weil der VfL-Rechtsaußen aktuell die 77 besetzt, musste Möller sich eine andere Trikotnummer aussuchen. „Schweren Herzens, denn die 77 hat mir immer Glück gebracht. Sie steht für Michael Knudsen, mein großes Vorbild.“ Der inzwischen 39-jährige Däne spielte bei der SG Flensburg-Handewitt, als Möller bei DHK Flensborg in der Oberliga und dann zwei Jahre in der „FleHa“-Zweiten auf Drittliga-Niveau aktiv war. Der nächste Schritt war danach Zweitligist Leutershausen, nach dem Abstieg aber legte Möller sein Augenmerk verstärkt auf die Karriere nach dem Handball, seinen Lehrerjob, zog zurück nach Flensburg, unterrichtete vertretungsweise (WiPo und Sport) in Leck, schloss sich dem TSV Altenholz an. Bis Torge Greve anrief.

„Ich hatte noch ein, zwei andere Angebote. Aber Torge war am überzeugendsten“, sagt Möller, „er wollte neue Impulse am Kreis, mehr Durchschlagskraft im Angriff, das sind meine Stärken.“ Die will er jetzt voll ausspielen, hat deshalb das Fortkommen als Lehrer noch einmal hintenan gestellt, wird Vertretungskraft mit 17 Stunden pro Woche in der Ida-Ehre-Gesamtschule in Bad Oldesloe. Im Februar will er dann entscheiden, ob er dort das eineinhalbjährige Referendariat beginnt. Dann weiß er, wie die Perspektive beim VfL ist:„Für den Traum von der ersten Liga würde ich das nochmal zurückstellen“, sagt er.

Dass beides nebeneinander, Schule in Vollzeit und Handball auf höchstem Niveau, nicht funktioniert, steht für ihn fest, spätestens seit seiner Masterarbeit, die sich mit der Doppelbelastung durch Leistungssport und beruflichen Werdegang beschäftigt hat. „Ich merke jetzt gerade, wie wichtig es ist, dass ich mich derzeit voll auf den Sport konzentrieren kann“, sagt er. Heute will er es gegen die ehemaligen Kollegen unter Beweis stellen. 

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