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VfL Lübeck-Schwartau Neustart mit einem Neuen
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Neustart mit einem Neuen
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21:20 10.01.2019
Neuzugang Jonas Ottsen (l.) beim obligatorischen Auftakt-Hallenkick in der Hansehalle gegen Jan Schult Quelle: 54° / John Garve
Lübeck

Ausgerechnet als Deutschlands beste Handballer in ihre WM-Mission starteten, ging’s zeitgleich auch bei Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau wieder los: Trainingsauftakt im neuen Jahr nach 14 Tagen Pause. Und das mit einem gänzlich neuen Gesicht und einigen, die man länger nicht gesehen hatte in der Hansehalle.

Geburtstagsständchen und gute Wünsche fürs neue Jahr

Torge Greve begrüßte sein Team zunächst mit den üblichen Ritualen. „Alles Gute fürs neue Jahr“ und „vor allem Gesundheit“ wünschte der Coach seinen Spielern. Und als alle gemeinsam ein nachträgliches Geburtstagsständchen für Thees Glabisch und Finn Ranke angestimmt hatten, stellte er noch schnell den Neuen ganz offiziell vor.

Doch Jonas Ottsen, vom TSV Altenholz zunächst bis zum Saisonende als Genda-Ersatz verpflichtet, hatte das längst selbst erledigt. Schon um 16.15 Uhr war der 25-jährige Maschinenbaustudent nach der letzten Verpflichtung des Tages an der Fachhochschule in Kiel gestartet. Und trotz eines Staus in Bad Segeberg noch früh genug „zum ersten Mal überhaupt“ in der Hansehalle, um auch das Team hinter dem Team kennenzulernen, in der Umkleidekabine noch schnell ein paar Unterschriften zu leisten (u.a. für den Passantrag).

Wiedersehen mit Podpolinski und Claasen

Beim obligatorischen Hallenkick im ersten Training entpuppte sich Ottsen als Verstärkung für „Jung“ im Spiel gegen „Alt“, befand auch Tim Claasen, der aufgrund seiner Darm-Infektion ebenso noch aussetzte wie Thees Glabisch (Muskelfaserriss). Von den Langzeit-Ausfällen war immerhin Jung-Vater Toni Podpolinski erstmals wieder dabei, Unfallopfer Sebastian Damm (Reha in Kassel) und Hinrunden-Pechvogel Pawel Genda (Kreuzband-Reha in Polen) fehlten ebenso wie Markus Hansen, der aber nur frei hatte, weil er als Trauzeuge beim Ex-VfLer Christoph Märtner gefragt war.

Mit „Hansi“ ins Trainingslager nach Tondern

„Hansi“ ist dabei, wenn’s schon am zweiten Tag mit Neuzugang Ottsen und den anderen Teamkollegen ins Trainingslager geht. Um 13 Uhr startet der VfL-Tross an der Bad Schwartauer Schwimmhalle in Richtung Dänemark. Wieder hat sich Trainer Greve das „Sportzentrum der kurzen Wege“ im südjütländischen Tondern für einen ersten Vorbereitungsschwerpunkt ausgesucht.

„Es geht natürlich um athletische Gesichtspunkte“, verrät der VfL-Trainer, „aber auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team wird davon profitieren, die Mannschaft noch enger zusammenrücken“. Denn eins ist klar: „Die Saison wird noch hart.“ Und Greve, der zum Saisonende beim VfL aufhört – und noch eigener Auskunft noch keine Anfragen anderer Vereine hat – will „noch ein paar Plätze gut machen“ und „eine überzeugende zweite Saisonhälfte“ abliefern.

Vier Trainingseinheiten und ein Testspiel gegen „Matze“

Nach der geplanten Ankunft am Nachmittag ist am ersten Tag noch eine Trainingseinheit am frühen Abend geplant, anschließend steht Handball im TV auf dem Programm: „WM gucken.“ Am Samstag plant Greve zwei Einheiten in der Halle, anschließend geht’s ins Schwimmbad. Am Sonntag startet das Team nach der Vormittagseinheit schon vor dem Mittag wieder gen Heimat – allerdings mit einem Zwischenstopp in Hohn, westlich von Rendsburg. Dort bittet der Oberliga-Vierte HSG Eider Harde zum Testspiel. Mit Trainer Matthias „Matze“ Hinrichsen (der von 2006 bis 2013 und noch einmal 2014 als „Feuerwehrmann“ für sechs Wochen beim VfL spielte). Für Jan Schult, Martin Waschul und die anderen Langzeit-VfLer ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Teamkollegen. Für Neu-VfLer Ottsen die Chance für einen ersten Praxistest unter Wettkampfbedingungen mit den neuen Teamkollegen.

Christian Schlichting

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