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VfL Lübeck-Schwartau Starkes VfL-Spiel gegen Minden-Mix
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10:40 22.01.2019
Thees Glabisch feierte ein starkes Comeback nach seiner Oberschenkelverletzung, war mit zehn Treffern bester VfL-Werfer beim überraschenden 37:33-Erfolg über GWD Minden. Steffen Köhler (l.) steuerte drei Tore bei. Quelle: 54°/Felix König
Stove

Das hört man nicht häufig von VfL-Trainer Torge Greve: „Die Leistung der Mannschaft war toll“, ließ der 43-jährige Coach des Handball-Zweitligisten äußerst zufrieden wissen, nachdem sein Team den Erstligisten GWD Minden beim „Handball-Hammer“ in Stove in vollbesetzter Halle vor 600 Zuschauern mit 37:33 (16:17) bezwungen hatte. Die Einschränkungen, die er nachschob, änderten am wahrlich guten Gesamteindruck nichts.

Da war zum einen der Hinweis, dass Minden ohne seine vier WM-Teilnehmer, die drei Norweger Espen Christensen, Magnus Gullerud und Kevin Gulliksen sowie den Serben Miljan Pusica, angetreten war und somit „einen Mix aus Erst- und Drittliga-Team“ aufbot. Und zum anderen wollte Greve sein Lob relativiert wissen: Man könne kaum mehr erwarten „in Anbetracht unseres Vorbereitungsstandes“.

Ottsen stellt seine Qualitäten unter Beweis

So war nach nur einer Woche Balltraining auch für „Besucher“ Sebastian Damm zu sehen, dass die Feinabstimmung in einigen Phasen des Spiels noch fehlte.

Dennoch deutete Winter-Neuzugang Jonas Ottsen an, dass er eine neue Qualität ins VfL-Spiel einbringen kann, mit seinem Drang zum Tor und dem konsequenten Stoßen in die Schnittstellen übte er viel Durck auf die GWD-Abwehr aus, erzielte fünf Tore und wusste sich auch am eigenen Kreis zu behaupten. „Das Spiel war gut, um ihn weiter zu integrieren“, befand Greve.

Glabisch trifft beim Comeback zehn Mal

Seine Vorgabe „Gas geben, auf Tempo spielen“ setzte die Mannschaft gut um. „Natürlich war noch nicht alles optimal“, wusste nachher auch Thees Glabisch, „aber 37 Tore werfen wir ja auch nicht so oft“. Er selbst steuerte bei seinem Comeback nach auskuriertem Muskelfaserriss gleich mal zehn Treffer bei. Und das sowohl per Gegenstoß (in der zweiten Hälfte agierte er in der 5-1-Abwehr als vorgezogener „Indianer“). Aber auch nach gut durchgespielten Angriffen, bei denen der VfL schließlich auch die Variante mit dem siebten Feldspieler erfolgreich probierte, von seiner Außenposition. Und von der Siebenmeter-Marke, von wo aus er gleich zweimal den Pfosten traf und erst im Nachwurf verwandelte. „Das hat Spaß gemacht und ich denke, wir können insgesamt mit dem Spiel sehr zufrieden sein“, lautete auch das Fazit des seit wenigen Tagen 25-jährigen VfL-Linksaußen. „Er hat schnell zur alten Stärke zurückgefunden“, war auch Greve zufrieden.

Podpolinski-Comeback mit Kurzeinsätzen

Toni Podpolinski war gegen Minden nach seiner Auszeit erstmals wieder im VfL-Team dabei. Quelle: Agentur 54°

Als weiteren erfreulichen Aspekt verbuchte der VfL-Trainer das Comeback von Toni Podpolinski. Der 32-jährige Rückraumlinke war nach seiner Auszeit erst zum Trainingsneustart am 10. Januar wieder eingestiegen und hatte gegen Minden pro Halbzeit jeweils etwa zehn Minuten Einsatzzeit. „Ihm fehlt aktuell zwar noch ein wenig die Wurf- und Durchschlagskraft, aber es ist schön zu sehen, dass er wieder dabei ist. Er sorgt für Entlastung von Antonio Metzner und mit seiner Erfahrung für Abwechslung in unserem Rückraumspiel“, stellte Greve die Bedeutung des Linkshänders fürs Team heraus.

Nun geht es bis einschließlich Donnerstag im gewohnten Trainingsrhythmus weiter, am Freitag starten die VfL-Handballer dann mittags in Richtung NRW. Beim Winter-Cup des TV Verl steht am Abend (19 Uhr) in Herzebrock das Vorrundenspiel gegen Erstligist TBV Lemgo an. Vom Ergebnis der Begegnung hängt ab, gegen wen es am Samstag und Sonntag weitergeht.

VfL-Tore: Glabisch 10/1, Ottsen 5, Hansen 4, Ranke 2, Waschul 1, Köhler 3, Kretschmer 5, Runarsson 2/1, Möller 1, Metzner 4.

Christian Schlichting

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