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VfL Lübeck-Schwartau VfL Lübeck-Schwartau schlägt Bayer Dormagen 26:21
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VfL Lübeck-Schwartau schlägt Bayer Dormagen

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17:50 31.10.2021
Überzeugte vom Kreis: Jan Schult (VfL Lübeck-Schwartau).
Überzeugte vom Kreis: Jan Schult (VfL Lübeck-Schwartau). Quelle: Agentur 54°
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Lübeck

Die Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau haben den zweiten Heimsieg in Folge eingefahren: Gegen den personell dezimierten TSV Bayer Dormagen gelang der Mannschaft von Trainer Piotr Przybecki ein 26:21 (9:10)-Erfolg. Mit 8:8 Punkten liegt der VfL nun auf Tabellenplatz neun.

Dormagens Geschäftsführer Björn Barthel hatte aufgrund zahlreicher Ausfälle um eine Verlegung gebeten, war bei der Handball-Bundesliga (HBL) und dem VfL damit aber abgeblitzt. Beim Abschlusstraining hatte sich noch Kreisläufer Aron Seesing verletzt. „Wir haben jetzt neun Spieler, die definitiv nicht dabei sind, plus zwei angeschlagene“, berichtete Barthel. Die Mannschaft wurde aus der Zweiten und mit A-Jugendlichen aufgefüllt.

Mex Raguse ohne Maske

Doch auch Przybecki hatte Personalprobleme: Carl Löfström hatte sich am Sprunggelenk verletzt. Mex Raguse hatte sich bei einem Zusammenprall im Training das Nasenbein gebrochen. Er wollte ursprünglich – wenn es die Schiedsrichter erlauben – mit Spezialmaske spielen, hatte beim Aufwärmen aber keine dabei.

Zerfahrene erste Halbzeit

Die Partie begann zerfahren. Beim VfL hütete Nils Conrad anstelle von Dennis Klockmann das Tor, machte seine Sache mit sechs Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern von Reimer und Grbavac in der ersten Halbzeit gut. Doch auch auf der Gegenseite erwischte Keeper Martin Juzbasic einen Sahnetag. Durch einen Doppelpack von Jan Schult zum 5:2 (15.) ging der VfL erstmals mit drei Treffern in Führung. Doch Dormagen blieb mit seiner ersten Sieben dran, vor allem Grbavac stellte die Abwehr immer wieder vor Probleme. In der 24. Minute traf Hüter zum 8:8, kurz danach markierte Grbavac zum 8:9 aus Sicht der Lübecker, die sich im Positionsangriff schwer taten und kaum zu Gegenstößen kamen. Grbavac gelang mit seinem sechsten Treffer der 9:10-Halbzeitstand.

Wenige spielerische Lichtblicke

Zu Beginn des zweiten Durchgangs glich Schult vom Kreis zum 10:10 aus, doch Grbavac sorgte mit seinem achten Treffer (von elf Dormagener Toren) zum 10:11. Schult glich mit seinem vierten Treffer nach herrlichem Anspiel von Klima zum 11:11 aus – einer der wenigen spielerischen Lichtblicke. Der Angriff agierte zu statisch, lief sich immer wieder in der Abwehr fest. Es blieb eine zähe Angelegenheit, bis Gonschor zur 15:14-Führung traf (41.). Versteijnen und Skorupa erhöhten per Gegenstoß auf 17:15 (43.), endlich war nach Dormagens Trommlern auch die mit 1188 Zuschauern nur zur Hälfte gefüllte Hansehalle wach. Als Klockmann bei einem Siebenmeter von Grbavac eingewechselt wurde, reichte seine Präsenz aus, dass der Wurf über das Tor ging.

Gonschor sorgt für Vier-Tore-Vorsprung

Beim 19:16 durch Gonschor (46.) schien der VfL auf die Siegerstraße eingebogen zu sein, zumal bei den Gästen die Kräfte etwas schwanden. Erneut Gonschor sorgte erstmals für eine Vier-Tore-Führung (21:17/51.), nachdem Klima per Gegenstoß gescheitert war. Den Sieg ließ sich der VfL nicht mehr aus der Hand nehmen. Bester Werfer der Partie war Dormagens Grbavac mit 10/5 Treffern.

Statistik

VfL: Conrad 8 Paraden, 2 Siebenmeter, Klockmann (1 Siebenmeter) – Schult 5, Versteijnen 5, Gonschor 4, Kretschmer 4, Skorupa 3, Hansen 2, Klima 2, Bruhn 1, Waschul, Schrader, Raguse, Potratz, Mizumachi.

Von sta