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VfL Lübeck-Schwartau Warmlaufen für Spitzenreiter Essen
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Warmlaufen für Spitzenreiter Essen
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20:32 14.10.2019
4,2-Kilometer-Auslaufen beim Stadtwerke Lübeck Marathon: Martin Waschul, Jasper Bruhn, Jan Schult mit Waschuls Sohn Bosse, Fynn Gonschor und Waschuls Freundin Josi Techert. Quelle: Foto: Agentur 54°
Lübeck

In der Nacht auf Sonntag um halb fünf wieder in den heimischen vier Wänden, hatten Schwartaus Zweitliga-Handballer nach dem Auswärtstrip in Eisenach, der bitteren Niederlage (23:26), keine Zeit zum Ausschlafen. Um 9.30 Uhr hieß es bereits wieder: Antreten auf dem Markt in Lübeck. 4,2-Kilometer-Auslaufen beim 12. Stadtwerke Lübeck Marathon. Eine Referenz an den Titelsponsor, der auch beim VfL finanziell am Start ist

Waschul: „Uns fehlt die Grundsicherheit“

Martin Waschul war nach drei Sunden schon wieder hoch. „Ich kann mich nach Spielen nicht sofort hinlegen. Da geht einem noch so viel durch den Kopf. Dass du vorher lange im Bus unterwegs warst, spielt da keine Rolle“, erzählt der Käptn. Die Niederlage, vor allem das Wie, das nach der 16:11-Führung (40. Minute), ließ ihn Grübeln. „Nach den zuletzt erfolgreichen Jahren ist die Erwartungshaltung hoch. Da wäre uns so etwas auch nicht passiert, dass wir so ein Spiel hergeben. Es zieht sich wie ein roter Faden durch fast alle Partien: Was uns derzeit fehlt, das ist die Grundsicherheit – und das vorn wie hinten.“

Finn Kretschmer (Nr. 24), Dadi Runarsson (Nr. 31) und Steffen Köhler (Nr. 22) vor dem Lübecker Holstentor. Quelle: Agentur 54°

„Wir haben es immer gelöst“

Der VfL ist mit der vierten Niederlage im achten Spiel auf Platz elf abgerutscht, nur noch drei Zähler von den Abstiegsrängen weg. Macht das nervös? „Natürlich guckt man da mal mit einem Auge drauf. Aber nicht so, dass wir alle Oh Gott schreien. Wir haben in den vergangenen Jahren auch mal zwei, drei Spiele am Stück verloren, es am Ende aber immer gelöst.Wir haben genügend Qualität im Team.“ Das Vertrauen ist auch da, weil Waschul weiß, dass es unter einem neuen Trainer immer Zeit braucht. „Da ist vieles anders, neu, muss erst ein Puzzleteil ins andere greifen. Und das geht nicht von jetzt auf gleich. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben, an unseren Baustellen arbeiten.“

1600 Karten bisher verkauft

Doch ausgerechnet jetzt kommt Essen, der neue Spitzenreiter, der zuletzt Ex-Liga-Primus Hamm eine 28:21-Lektion erteilte. Für die Partie am Sonntag (16.30 Uhr, Hansehalle) wurden bisher 1600 Karten verkauft. Für Tim Schlichting, beim VfL für das Ticketing zuständig, ist das „okay. Aber die letzten zwei Niederlagen machen sich da schon bemerkbar.“

Dass Essen derzeit einen Lauf hat, verunsichert Waschul nicht. „Tusem steht da, wo wir im Vorjahr waren. Die sind eingespielt, da läuft alles rund. Klar, die sind Tabellenerster. Na und. Da mache ich mir keine Sorgen. Wir brauchen uns zu Hause vor keinem zu verstecken. Wir müssen uns reinknien, wie zuletzt gegen Bietigheim.“ Das Auslaufen beim Marathon war so das erste Warmlaufen für Essen.

Von Jens Kürbis

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