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14:11 13.07.2016
Weiße Tauben sind ein Symbol für die Liebe, Treue, Fruchtbarkeit und sollen Glück bringen. Quelle: Fotolia
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Die wohl bekanntesten Bräuche und ihre Bedeutung:

Weiße Tauben

Der traditionelle Brauch weiße Tauben nach der Trauung fliegen zu lassen, soll dem Brautpaar Glück bringen. Ob eine Taube alleine, ein Taubenpaar oder gleich ein ganzer Schwarm vom Ehepaar gemeinsam freigelassen wird, ist jedem selbst überlassen. Die Tauben sind jedoch in der Regel weiß, da diese Zeichen der Liebe, Treue und Fruchtbarkeit sind.

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Zersägen eines Holzstammes

Das steht für eine gemeinsame und gleichberechtigte Arbeit, die das Ehepaar in ihrer gemeinsamen Zukunft umsetzen möchte. Der Stamm, der auf einem Sägebock platziert wird, muss vom Hochzeitspaar mit abwechselnden Zügen zersägt werden, damit sich die Schrotsäge nicht im Holz verhakt. Dieser Brauch steht für das Gleichgewicht zwischen Reden und Zuhören und die Aufmerksamkeit, auf die jeweiligen Bedürfnisse des Partners einzugehen.

Hochzeitstorte gemeinsam anschneiden 

Bei diesem Brauch schaut man, wer die Hand beim Anschneiden der Torte oben hat. Der- oder diejenige hat nämlich in der Ehe die Hosen an. Eigentlich steht das erste Stück traditionell dem Bräutigam zu. Heute wird es jedoch oft der Braut gegeben oder das frisch vermählte Paar füttert sich gegenseitig. Manche Ehepaare geben es aber auch an einen Gast weiter.

Etwas Neues, Altes, Blaues und Geliehenes tragen

Der Brauch stammt ursprünglich aus England und wird seit der Hochzeit von Prinz Charles und Diana als beliebte Tradition gewählt. Die Braut soll etwas Altes aus ihrem Leben vor der Ehe (z.B. ein Schmuckstück), etwas Neues (z.B. das Brautkleid), etwas Geliehenes von einer glücklich verheirateten Freundin (z.B. ein besticktes Taschentuch) und etwas Blaues (z.B. das blaue Strumpfband) tragen.  

Münze

Die Braut legt dafür eine Münze in Ihren Schuh und der Bräutigam eine größere in seinen. Das Paar soll dann keinerlei finanzielle Sorgen in der Ehe haben.

Über die Türschwelle tragen

Unter der Türschwelle hausen die bösen Geister und eben diese  darf die Braut unter keinen Umständen berühren.

Mandeln

Warum verschenken einige Hochzeitspaare eigentlich fünf Mandeln an die Gäste? Die gezuckerten Mandeln symbolisieren das süße aber auch manchmal bittere Leben. Fünf Mandeln deswegen, weil jede Mandel einen bestimmten Wunsch repräsentiert: ein langes Leben, Gesundheit, Wohlstand, Glück und Fruchtbarkeit. Dieser Brauch ist schon seit dem 17. Jahrhundert bekannt.

Reis werfen

Die Europäer ließen sich beim Werfen von Reis nach der Trauung von den Asiaten inspirieren. Dort bedeutet Reis soviel wie Mahlzeit und ist eine traditionelle Speise zu festlichen Anlässen. Das Bewerfen des Brautpaares mit Reis soll dem Paar eine glückliche und kinderreiche Zukunft bescheren und ist der Interpretation der Europäer zu verdanken.

 

js