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Bad Schwartau Breitner: Feuerwehrkonzept beibehalten
Thema K Kommunalwahl 2013 Bad Schwartau Breitner: Feuerwehrkonzept beibehalten
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15:32 07.05.2013
Von Jennifer Binder
Gemeindewehrführer Michael Conrad zeigte Innenminister Andreas Breitner das Feuerwehrgerätehaus Fünfhausen. Quelle: Binder
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Bad Schwartau

Ausreichend Einsatzkräfte, eine hochwertige Ausstattung und keine Nachwuchssorgen — „in Bad Schwartau ist die Welt noch in Ordnung“, stellte Innenminister Andreas Breitner (SPD) bei seinem gestrigen Besuch bei der hiesigen Feuerwehr zufrieden fest. Gemeindewehrführer Michael Conrad und weitere Vertreter der einzelnen Wehren empfingen den Minister im gemeinsamen Gerätehaus der Feuerwehren Bad Schwartau und Rensefeld. Ebenfalls mit dabei waren unter anderem auch die SPD-Landtagsabgeordnete Sandra Redmann, Ordnungsamtsleiter Bernd Kubsch sowie der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Tylinski.

Breitner lobte die erfolgreiche Arbeit der drei Jugendwehren in der Stadt, aus denen rund 80 Prozent der Neuzugänge akquiriert werden. „Mit dem Nachwuchs haben wir keine Probleme“, so Gemeindewehrführer Conrad. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniere gut. Deren Wertschätzung ihrer Wehren sei offensichtlich, sagte Breitner, das spiegele sich auch in den Räumen und der Ausstattung wider. „Jeder Ehrenamtler wirbt in erster Linie durch sich selbst für sein Ehrenamt“, betonte Breitner, deshalb freue er sich über das hohe Ansehen der Einsatzkräfte in Bad Schwartau — das sei sicherlich mit ein Grund dafür, dass sich so viele Menschen engagierten.

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Bei dieser erfreulichen Bilanz halte er auch nichts davon, „gewachsene Strukturen von außen zu verändern“, so der Minister. Zwei Wehren unter einem Dach — das habe er zwar so noch nicht gesehen. Doch viele Mitglieder würden sich verabschieden, wenn es nicht mehr „ihre“ Wehr sei: „Feuerwehr hat viel mit Identität zu tun.“ Und wenn das Ganze eingespielt und der Brandschutz gesichert sei, gebe es „keinen Grund, über eine Fusion nachzudenken“.

jen

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