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Sommerredaktion Digital durch Lübecks Geschichte
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02:10 03.07.2016
Lübeck

Ob als Gruppe, auf einer Barkasse oder im historischen Kostüm: Lübecks Sehenswürdigkeiten lassen sich auf unterschiedlichste Art und Weise erkunden. Wer die Hansestadt ganz individuell, im eigenen Tempo besichtigen möchte, ist bei dem zweisprachigen itour Stadtrundgang Lübeck genau richtig. Insgesamt 20 Stationen der Stadt werden bei dem Audio-Hörspiel auf Englisch und Deutsch vorgestellt. Die Informationen werden über einen tragbaren Minicomputer mit GPS-Funktion abgerufen. Dabei können Nutzer mit einem Klick auf den Touchscreen selbst entscheiden, ob sie die Tour für ein Eis oder einen Einkaufsbummel kurz unterbrechen wollen. Der Start ist am Welcome Center der Lübeck und Travemünde GmbH (LTM), Holstentorplatz 1.

Über die Kopfhörer begrüßen sich „Christoph“ aus Lübeck und seine Studienkollegin „Julia“. Die junge Frau ist schon viel herumgekommen und möchte jetzt auch Lübeck einmal kennenlernen. Sanfte Gitarrenklänge runden den Dialog der beiden Hörspielgestalten ab. Locker und angenehm entspannt gibt „Christoph“ eine kleine Einführung in die Geschichte der Hansestadt. Um die zwei Minuten dauert der Prolog. Dann kündigt der Audioguide per Klingelton an, dass man sich vor der ersten Sehenswürdigkeit befindet: dem Holstentor.

Schnell und umkompliziert erklärt „Christoph“ die wichtigsten Fakten über das backsteinerne Bauwerk. Ein Fun Fact: Das Wahrzeichen Lübecks sollte im 19. Jahrhundert eigentlich abgerissen werden. Mit nur einer Stimme Mehrheit entschied sich die Lübecker Bürgerschaft im Jahr 1863 gegen den Abriss. Weiter führt die Tour zu den Salzspeichern an der Obertrave, anschließend zu St. Petri. Auf dem 108 Meter hohen Turm der Kirche können Besucher weit über Lübecks Stadtgrenze hinaus blicken. Auch „Christoph“ und „Julia“ fahren im Hörspiel das Bauwerk mit dem Fahrstuhl hinauf.

Der Markt und das Rathaus, St. Marien, das Buddenbrookhaus, Café Niederegger oder Lübecks mittelalterliche Gänge: Auf der etwa zwei Stunden dauernden Tour kommt der Besucher an den schönsten historischen Plätzen der Altstadtinsel vorbei. Dabei empfiehlt es sich, den nächsten Punkt der Tour bereits vorher im Menü anzuhören. Denn „Christoph“ gibt genaue Anweisungen, über welche Straßen Nicht-Ortskundige die Stationen erreichen können. Zusätzlich wird beim Austeilen der Audioguides im Welcome-Center eine Straßenkarte ausgehändigt, auf der ebenfalls die Punkte des Rundgangs verzeichnet sind.

Wer während der Tour auch die Museen besichtigen möchte, sollte allerdings auf die Öffnungszeiten achten: So ist etwa die Museumskirche St. Katharinen in der Königstraße nur freitags und sonnabends von zehn bis 16 Uhr zur Besichtigung offen.

Doch auch die Fassade der einstigen Klosterkirche hat einiges zu bieten: Dort sind unter anderem auch Skulpturen des Hamburger Bildhauers Ernst Barlach aufgestellt. Im Innenraum stoßen Kunstliebhaber dann auf ein anderes Meisterwerk: Im südlichen Seitenschiff hängt „Die Auferweckung des Lazarus“ des berühmten Italienischen Malers Jacopo Tintoretto.

Katrin Diederichs und Lena Modrow (fotos)

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