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Sommerredaktion Sie ist die Sportler-Heldin der LN-Leser
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20:10 08.07.2017
SabineWichert (1. Platz, Lübeck Cougars, li.), Markus Kratz (3. Platz, KSV Stormarn, 2.v.r.) und Laura Woisin (Patin der Sport- Aktion) mit Lars Fetköter (LN) vor dem LN-Verlagsgebäude.
Sabine Wichert (1. Platz, Lübeck Cougars, li.), Markus Kratz (3. Platz, KSV Stormarn, 2.v.r.) und Laura Woisin (Patin der Sport- Aktion) mit Lars Fetköter (LN) vor dem LN-Verlagsgebäude. Quelle: Nina Gottschalk
Lübeck

„Das war schon aufregend!“, erzählt Sabine Wichert kurz vor der Preisverleihung. Die 50-Jährige wurde mit mehr als 500 Stimmen von den LN-Lesern zur Sportler-Heldin des Nordens gekürt. „Ich habe mich sehr über den ersten Platz gefreut – nicht nur ich, der ganze Verein.“ Sabine Wichert ist Teammanagerin der zweiten Mannschaft der ASC Lübeck Cougars. Als Postbotin sei sie zwar bekannt, welch große Kreise die Aktion jedoch ziehen würde, habe sie nicht geahnt. „Ich wurde so oft angesprochen.“

Über den zweiten Platz kann sich Sebastian Boll (nicht im Bild) freuen. Der Steuerfachangestellte und Trainer der 1. Herren des TSV Wiemersdorf verpasste am Mittwoch knapp die 500-Stimmen-Marke.

Juni: Sporthelden

Mai: Naturhelden

April: Kulturhelden

März: Handwerkshelden

Februar: Medizinhelden

Januar: Feuerwehrhelden

Markus Kratz wusste bis gestern nicht, welche Platzierung genau bei ihm herausgekommen ist. Für sein Projekt „Sport für alle – Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ des KSV Stormarn ist der 28-Jährige ohnehin viel unterwegs. „Meine Freunde und meine Eltern haben aber regelmäßig reingeguckt und mitgefiebert“, erzählt er.

Der dritte Platz sei „ein toller Erfolg für das Projekt, seine Arbeit sowie alle daran beteiligten Akteure.“ Und kam für den jungen Mann recht überraschend. „Dass mich Familie und Freunde unterstützen, klar, aber man muss sich ja doch die Zeit nehmen, sich hinzusetzen und seine Stimme auf der Seite abzugeben.“ Umso mehr freut er sich. „Es ist die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Kratz.

Helden im Sport, das seien eben nicht nur jene, die die Tore schießen oder die Bestzeiten laufen, sagt Lars Fetköter, stellvertretender LN-Chefredakteur: „Ohne Trainer, Betreuer, Ehrenamtler geht im Sportverein gar nichts – und darauf wollen wir mit dieser Aktion aufmerksam machen.“

Die LN suchen im Norden monatlich nach den „Helden von hier“! Der Helfer von nebenan, der geduldigste Kellner, der Retter in der Not: Sie bestimmen jeden Monat neu, wer Ihr persönlicher LN-Held ist.

Im Juli und August suchen wir die Gastgeber-Helden. Nominiert werden und sich bewerben kann jeder, der dazu beiträgt, dass sich Urlauber und Einheimischen bei uns wohlfühlen. Für den Sieger richten die LN ein Fest aus. Gewinnen kann auch jeder, der seine Stimme abgibt. Die Lübecker Nachrichten verlosen wertvolle Preise.

Internet: www.helden-von-hier.de

Jede Menge Aufmerksamkeit bekam auch Laura Woisin. Die 27-Jährige war Patin und Gesicht der Sportler-Helden-Suche. „Als dazu öffentlich aufgerufen wurde, war ich gerade in Amerika und bekam viel Fotos aus Deutschland geschickt“, erinnert sich die Teammanagerin der Cougars.

Zu der Party, die die LN für alle Sieger ausrichten, möchte ihre Teamkollegin Sabine Wichert gern alle Helfer zu Tisch bitten. „Klar, man kennt die Spieler und die Coaches. Aber die meisten Ehrenamtler wirken im Hintergrund, die sieht man nie.“ Deshalb wolle sie die Heldenaktion etwas „ausweiten“.

 ng