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St. Gertrud Pauker gegen Pennäler frei nach Stefan Raab
Thema S St. Gertrud Pauker gegen Pennäler frei nach Stefan Raab
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23:33 04.07.2015
Die Fünftklässler Neele und Elisabeth (v. l.) gegen ihre Lehrer Carla Heilmann und Jakob Hauschild. Quelle: Fotos: Majka Gerke
St. Gertrud

Drei Monate organisierte und plante die Schülervertretung (SV) der Thomas-Mann-Schule. Die 25 Schüler der Jahrgänge neun bis zwölf hoben schließlich eine ganz besondere Veranstaltung für ihre Mitschüler, Lehrer und Eltern aus der Taufe, die gerade in der Aula der Schule stattfand. „Schlag den Lehrer“, ganz frei nach der fast gleichnamigen Fernsehsendung von Pro-Sieben Urgestein Stefan Raab, nannten die Mitglieder der SV ihre Show.

„In den letzten Jahren organisierte die SV immer eine Musik-Show. Aber irgendwann lief die einfach nicht mehr so gut und wir wollten mal was Neues machen“, erzählt Antonia Kruse (17). Die Zwölftklässlerin ist Mitglied der SV. Also setzten sich die Schüler zusammen und überlegten, was noch möglich wäre. Sie hätten erst an eine Art Talentshow gedacht, dies dann aber doch verworfen, sagt sie. Nach langer Recherche kamen sie dann auf „Schlag den Lehrer“.

Anfangs ging es nicht ganz ohne Probleme. „Wir mussten die Lehrer erst überzeugen, mitzumachen. Aber dann hat sich doch ein Team aus sechs Lehrern gefunden“, sagt Antonia.

Die Schüler zu gewinnen war einfacher. Gleich zwei Teams machten in einem Wettkampf die endgültige Teilnehmermannschaft unter sich aus. Die Gewinner: sechs Fünftklässler, die sich dann in acht Wissens-, Geschicklichkeit- und Sportwettkämpfen gegen ihre Lehrer durchsetzen mussten. Die Wettkämpfe hatten es dann auch in sich. „Wir haben vorher viele Spiele ausprobiert und auch einiges wieder verworfen“, meint Antonia. So mussten die Teams in wechselnden Konstellationen Lieder erkennen, die rückwärts abgespielt wurden oder so viele Begriffe wie möglich erraten, die ein Teammitglied pantomimisch darstellte. Dazu galt es, Fragen rund um die Schule zu beantworten oder kniffelige Logikrätsel zu lösen.

Nach der Hälfte der Spiele lagen die Pädagogen klar vorne. Kurzerhand ergänzten die Organisatoren das Team der Knirpse mit älteren Schülern, die dann gemeinsam auf den letzten Metern den Pädagogen ordentlich Paroli gaben. Als den Lehrern in der Schlussdisziplin in der allerletzten Sekunde das selbstgebaute Kartenhaus zusammenbrach, hatten die Schüler die Nase vorne und „schlugen“ ihre Lehrer.

    

„Es war einfach super spannend und hat allen ganz viel Spaß gemacht“, freut sich Antonia über den Erfolg der Veranstaltung. „Vielleicht machen wir das im nächsten Jahr wieder“, sagt sie.

mg

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