Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
G7-Treffen 2015 Demo, Krawalle, Festnahmen - das war der Dienstag
Thema Specials G7-Treffen 2015 Demo, Krawalle, Festnahmen - das war der Dienstag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:45 15.04.2015
Polizei und Demonstranten stehen sich am Markt gegenüber. Quelle: Olaf Malzahn

+++ 23.40 Uhr: Die Lage in der Innenstadt hat sich beruhigt. Alle Delegationsmitglieder befinden sich in ihren Hotels, vor dem Holstentor schickt die Polizei eine Gruppe dänischer Demonstranten in ihre Unterkünfte, nachdem sie ihre Taschen durchsucht hatten. 

Und auch der LN-Online-Live-Ticker verabschiedet sich nach diesem ereignisreichen Tag für den Moment. Spätestens morgen früh sind wir wieder live mit dabei. Bis dahin: Allen Lübeckern und Gästen eine gute und vor allem ruhige Nacht! Hier geht es zum Live-Ticker vom Mittwoch!

+++ In der Nachschau: der G7-Protest im LN-Video.

+++ 23.12 Uhr: Laut Angaben des Bündnisses "Stop G7" entlässt die Polizei derzeit die ersten Demonstranten aus dem Gewahrsam. Laut "Block G7" sollen während der Ausschreitungen etwa elf Personen festgenommen worden sein.

+++ 22.24 Uhr: Die Polizei teilt mit, dass die Sperrung der Innenstadt für den Verkehr aufgehoben wurde. Diese sei durch die Entwicklung "einer dynamischen Lage" im Laufe des Abends notwendig geworden.

+++ 22.20 Uhr: Eine gespenstische Stille liegt jetzt, knapp eine Stunde nach den Ausschreitungen, über der Innenstadt. Einzig die Dieselmotoren der Polizeifahrzeuge sind zu hören. Die Einheiten patrouillieren pausenlos durch die Straßen, vereinzelt stehen immer noch Einsatzkräfte in der Fußgängerzone und passen auf. Das Friedensfest "G7 mach' Frieden" sollte eigentlich bis 22 Uhr dauern, aber bereits jetzt ist dort alles eingepackt. Kein Mensch ist mehr auf dem Platz vor den Media Docks. An der MuK skandieren derweil ein paar junge Leute "Lügenpresse" in Richtung der Journalisten an den Übertragungswagen der Fernsehsender.

+++ 21.22 Uhr: Auf Twitter erreichen uns viele Kommentare von Demonstranten und Beobachtern:

 

+++ 21.20 Uhr: Es lohnt sich übrigens, beim Live-Ticker weiterzulesen. Wir haben unter anderem noch einiges an Videomaterial, das wir gerade auswerten und in Kürze hier posten werden.

+++ 21.19 Uhr: Während draußen die meisten Demonstranten nach Hause gehen, sitzen die Außenminister im Rathaus beim Abendessen zusammen.

Außenminister beim Abendessen. Foto: dpa



+++ 21.17 Uhr: Die Situation am Haerder-Center entspannt sich weiter.

+++ 21.12 Uhr: Die Polizei sperrt weiterhin den Autoverkehr Richtung Innenstadt.

+++ 21.10 Uhr: Die G7-Gegner haben gerade ihre Aktionen via Twitter offiziell für beendet erklärt. Sie sprechen von einer "Super Demo" und dass alle ihr "Möglichstes getan" haben. Die Aktivisten sprechen davon, dass die Einsatzkräfte am Haerder-Center vereinzelt Personen wegtragen und durchsuchen. Die Demonstranten sollen auf dem Heimweg oder auf dem Weg zur Walli vorsichtig sein. "Die Polizei scheint immer noch heiß zu sein", twittert @Block_G7_Liveticker.

+++ 21.05 Uhr: Eindrücke, die unser Reporter vorhin vor dem Haerder-Center aufgenommen hat.

+++ 21.02 Uhr: Hoffen wir, dass sich die Lage weiter entspannt:

+++ 20.55 Uhr: Die Polizei riegelt den Autoverkehr in die Innenstadt ab. Dazu wird der Verkehr an vier neuralgischen Punkten umgeleitet: Am  Lindenplatz  in Richtung Moislinger Allee, an der Possehlstraße in Richtung Wallstraße, an der Mühlenstraße in Richtung Wallstraße und am Gustav-Radbruch-Platz gibt es keine Einfahrt in die Innenstadt

+++ 20.53 Uhr: Die Polizei äußert sich jetzt zum Geschehen: Nach der Demonstration sei es in der Altstadt zu Sachbeschädigungen gekommen, die Demonstranten hätten auch Pyrotechnik eingesetzt. "Wir haben Personen in Gewahrsam genommen und werden diese solange in dem Bereich in Gewahrsam halten, bis die Veranstaltung im Rathaus beendet ist", sagt eine Sprecherin.

+++ 20.49 Uhr: In der Dankwartsgrube ist von einem Brand übrigens nicht viel zu sehen - Container stehen intakt. Davor schwimmt ein wenig Löschwasser.

+++ 20.47 Uhr: Da hatten wir zu früh entwarnt: An der Muk ist offenbar ein Demonstrant festgenommen worden. Die Polizei drängt die Protestierenden dort zurück, es gibt Sprechchöre und Beschimpfungen.

+++ 20.45 Uhr: Etliche Demonstranten stehen an der Königstraße, gucken Richtung Kohlmarkt und wollen durch die Absperrung.

+++ 20.43 Uhr: Die Demonstranten, die eben noch bei der Beckergrube eingekesselt waren, sind friedlich an der Muk vorbei Richtung Walli abgezogen. Dort scheint sich die Lage zu entspannen.

+++ 20.41 Uhr: Vor dem Haerder-Center stehen immer noch Hunderte Demonstranten - vereinzelt wird Richtung Polizei gepöbelt. Die Königsstraße ist weiter zu, das Rathaus abgesichert.

+++ 20.37 Uhr: Der Kessel an der Beckergrube wurde aufgelöst, Demonstranten ziehen Richtung Muk ab - dabei ist dort eigentlich Sicherheitsbereich. Unser Reporter ist dabei.

+++ 20.33 Uhr: Die Demonstranten kommunizieren unter anderem bei Twitter miteinander:

+++ 20.31 Uhr: Diese Trommlergruppe tanzte und trommelte vor den Polizeilinien.

Trommlergruppe. Foto: Stöcklin



+++ 20.27 Uhr: Laut NDR kündigt Innenminister Stefan Studt (SPD) eine klare Linie der Polizei an.

+++ 20.23 Uhr: Auch vor der Lokalredaktion der LN in der Dr.-Julius-Leber-Straße ist die Polizei präsent.

Polizisten vor der LN-Lokalredaktion. Foto: Vogler Quelle: Vogler



+++ 20.21 Uhr: Die Polizei sichert das Rathaus.

Polizisten im Einsatz in der Innenstadt. Foto: Stöcklin



+++ 20.16 Uhr: Demonstranten liefern sich an mehreren Orten ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei.

+++ 20.13 Uhr: Geballte Polizeipräsenz.

Panorama-Bild zeigt geballte Polizeipräsenz. Foto: pah



+++ 20.11 Uhr: Die Königsstraße ist dicht, auch die Presse lassen die Polizisten nicht durch.

+++ 20.09 Uhr: In der Dankwartsgrube soll ein Container brennen. Die Feuerwehr ist unterwegs.

+++ 20.07 Uhr: Weiter angespannte Lage auch in der Königstraße. Kleinere Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstranten.

Angespannte Lage in der Königsstraße. Foto: ov



+++ 20.05 Uhr: Die Polizei hat die eben beschriebene Gruppe von Demonstranten eingekesselt - auch unser Reporter ist mittendrin.

+++ 20.04 Uhr: An der Untertrave / Ecke Beckergrube stehen etwa 50 bis 100 Demonstranten der Polizeisperre gegenüber. Es ist aber bisher ziemlich ruhig.

+++ 20.02 Uhr: Steinmeier bei seiner Rede im Audienzsaal.

Frank-Walter Steinmeier redet im Lübecker Rathaus. Foto: jvz



+++ 19.57 Uhr: Die Polizei hat die gesamte Innenstadt zum Hochsicherheitstrakt gemacht. Überall stehen Polizisten.

+++ 19.48 Uhr: Die Demonstranten ziehen sich offenbar aus der Beckergrube und Fünfhausen zurück. Einige gehen Richtung Wallhalbinsel - "denn da gibts warme Suppe", sagt ein Mann zu den Demonstranten. Teilnehmer rufen: "A, Anti, Anticapitalista!" Und gehen in Richtung Walli.

+++ 19.44 Uhr: Der schwarze Block und die Polizei stehen sich teilweise direkt gegenüber.

Polizisten sichern das Rathaus.
Demonstranten.



+++ 19.42 Uhr: Eine weitere LN-Reporterin in der Wahmsstraße berichtet, dass die Polizei vor dem Haerder-Center mit dem Einsatz von Wasserwerfern droht, wenn das Gelände nicht geräumt wird.

+++ 19.39 Uhr: Auch in der Wahmsstraße steht ein massives Polizeiaufgebot.

Polizisten in der Wahmsstraße. Foto: Risch.



+++ 19.35 Uhr: Die Demonstranten wollen unbedingt zum Rathaus gelangen, die Polizei sperrt alles ab. Auf dem Schrangen haben sie die ersten Aktivisten zu Boden gedrückt.

Polizisten drücken einen Demonstranten auf dem Schrangen auf den Boden. Foto: pah



+++ 19.34 Uhr: Entspannung dagegen in der Engelsgrube: Die Autonomen-Gruppe scheint sich aufzulösen. Sie zieht Richtung Untertrave ab, die Polizisten Richtung Jacobi-Kirche. 

+++ 19.33 Uhr: Am Haerder-Center sollen erste Flaschen fliegen, auch Bengalos werden gezündet. Die Stimmung scheint jetzt endgültig zu kippen.

+++ 19.30 Uhr: Nicht nur vor, sondern auch im Rathaus passieren Dinge - Steinmeier kritisiert die Entscheidung Russlands zur Lieferung des Flugabwehrsystems S-300 an den Iran. E sei zu früh, um „Belohnungen“ zu verteilen. Auch einige kritische Äußerungen von US-Senatoren zu den Anfang April mit dem Iran vereinbarten Eckpunkten für die Nuklearvereinbarung seien wenig hilfreich.

+++ 19.28 Uhr: Die Polizei hat eine Gruppe linker Demonstranten in der Straße Fünfhausen umstellt. Bisher ist aber noch alles friedlich.

Polizei und Demonstranten stehen sich in der Breiten Straße / Ecke Beckergrube gegenüber.



+++ 19.25 Uhr: In der Engelsgrube ist die Situation offenbar beinahe eskaliert. Eine Person wurde festgenommen, sagt ein Augenzeuge. 

+++ 19.22 Uhr: Auch in der Straße Fünfhusen stehen sich jetzt Gruppen von Polizisten und Demonstranten gegenüber. Die Lage wird immer angespannter.

+++ 19.21 Uhr: Eine Rednerin kündigte kurz vor der Auflösung der Demo einen Sturm auf das Rathaus an.

+++ 19.17 Uhr: In der Engelsgrube stehen 30 Polizisten und versperren den Weg in die Innenstadt. Rund 50 Autonome stehen ihnen gegenüber und überlegen anscheinend, ob sie es versuchen sollen, durchzubrechen.

+++ 19.08 Uhr: Die Demo wurde jetzt aufgelöst. Mit Aktionen des zivilen Ungehorsams wollen die Demonstranten nun am Rathaus die Außenminister stören. Diese Aktionen sollen aber gewaltfrei beliben, kündigt Bündnissprecher Kleine an.

+++ 18.56 Uhr: Am Schuppen findet die Abschlusskundgebung der Demo statt. Organisator Kleine sagt zu den Prostierenden, dass sie nicht bemühen sollen, die Polizeilinien vor dem Hansemuseum zu durchbrechen - die Staatschefs sind ja schließlich gerade im Rathaus.

+++ 18.54 Uhr: "Lübeck is a city of beauty and intellect." Frank-Walter Steinmeier lobt in seiner Rede im Rathaus unsere Stadt - das hört man gern.

+++ 18.50 Uhr: Im Rathaus hält derweil Ministerpräsident Torsten Albig eine Rede auf Englisch. Vor ihm war Bürgermeister Bernd Saxe an der Reihe.

+++ 18.45 Uhr: Die Demo kommt beim Hansemuseum an und trifft dort auf die Polizei.

Der "schwarze Block" demonstriert vorneweg. Foto: Stöcklin



+++ 18.37 Uhr: Spontane Sitzdemo an der Untertrave.

Die Demo ist an der Untertrave angelangt. Foto: Stöcklin



+++ 18.31 Uhr: Frank-Walter Steinmeier hat gerade den italienischen Außenminister empfangen. "Multo bello", sagt der mit Blick auf das Panorama am Markt.

+++ 18.29 Uhr: Fototermin am Markt. Das Auswärtige Amt hat wieder einen Live-Stream eingerichtet.

+++ 18.22 Uhr:  Elke Lambrecht ist enttäuscht. Die Lübeckerin wartet an der Absperrung hinter dem Rathaus, um sich die Anfahrt der G7-Minister anzusehen. "Aber man bekommt gar nichts mit, das ist alles abgeschirmt. Völlig witzlos."

Elke Lambrecht wollte sich die G7-Außenminister ansehen. Foto: ov



+++ 18.18 Uhr: 3000 Teilnehmer soll die Demonstration laut Sprecher haben - das sind ja doch schnell mehr geworden. Hier gucken einige Zaungäste am Koberg zu, wie der Tross Richtung Beckergrube vorbeizieht.

Demo-Zaungäste am Koberg. Foto: Hanno Hannes



+++ 18.11 Uhr: Auf der Wallhalbinsel haben sich friedlich Menschen versammelt. Auf der Bühne spricht Christoph Hörstel. "Wir sind verdammt viele, wir sind nur nicht alle heute hier", sagt er unter Applaus. "G7 mach Frieden", ruft die Menge inbrünstig.

Beim Friedensfest auf der Wallhalbinsel. Foto: meu



+++ 18.09 Uhr: So, das wars für heute vom Flughafen. Bis auf Kerry sind alle da. Die Polizisten Rücken ab. Nach zwölf Stunden Flughafenüberwachung müssen sie nun noch in die Innenstadt zu den Demonstrationen. Auch kein einfacher Job!

+++ 18.07 Uhr: Weitere Limousinen fahren die Holstenstraße hinauf - weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Straße ist auch für Fußgänger komplett gesperrt. Nur Anwohner genießen aus den Fenstern einen unverstellten Blick auf die abgedunkelten Audi-Limousinen und VW-Busse. Wer sich darin befindet lässt sich allerdings nicht genau sagen.

Welcher Außenminister versteckt sich hinter diesen abgedunkelten Scheiben? Foto: ov



+++ 18.06 Uhr: Der deutsche Außenminister hat sich gerade ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Ein Fotograf von Action Press bearbeitet das Bild auf seinem Rechner - und sitzt dabei auf dem Steinfußboden des Foyers im Rathaus. 

Bildbearbeitung auf dem Fußboden - alles für ein gutes Foto. Foto: jvz



+++ 18.04 Uhr: So sieht es aus Sicht der Demo-Teilnehmer aus:

+++ 17.59 Uhr: Die Maschine mit dem britischen Außenminister ist gelandet. Hier verlässt die Delegation nach ihrer Landung um 17.35 Uhr in Blankensee das Flughafengelände in Richtung Innenstadt.

Die britische Delegation auf dem Weg Richtung Innenstadt. Foto: Pump



+++ 17.57 Uhr: Laut einem Sprecher der Demo sollen sich 1500 Menschen dem Protest angeschlossen haben. Von der Polizei gibt es noch keine offiziellen Teilnehmerzahlen. Auf jeden Fall sind auch sehr viele Schaulustige in den Straßen, die sich den bunten Zug einfach nur angucken wollen.

+++ 17.52 Uhr: Protest kann auch praktisch sein - und zum Beispiel vor Regen schützen.

Protest-Regenschirm auf dem Klingenberg. Foto: mas



+++ 17.50 Uhr: Mit diesen Aussagen Steinmeiers gegenüber der Nachrichtenagentur DPA hat das Treffen bereits eine erste Duftmarke bekommen: Der Außenminister hat eine Rückkehr Russlands in die Gruppe der großen Industrienationen von einer Lösung des Ukraine-Konflikts abhängig gemacht. Unmittelbar vor Beginn des G7-Außenministertreffens sagte Steinmeier am Dienstag, Russland werde „ganz dringend“ gebraucht, um internationale Konflikte wie in Syrien oder mit dem Iran zu regeln. Moskau müsse aber auch selbst an den „Bedingungen“ für eine Rückkehr arbeiten. „Will sagen: Helfen, dass der Ukraine-Konflikt einer Lösung näher kommt.“ Wegen der Annexion der Krim-Halbinsel wurde Russland im vergangenen Jahr aus der Gruppe der Industrienationen ausgeschlossen.

+++ 17.43 Uhr: Die Holstenstraße ist komplett leergeräumt worden.

Die Holstenstraße vor der Ankunft der Außenminister in der Innenstadt.



+++ 17.41 Uhr: Die Demo setzt sich jetzt in Bewegung. Auf der Karte rechts von diesem Artikel können Sie die genaue Route sehen.

+++ 17.39 Uhr: Wir haben einige Demonstranten auf dem Klingenberg gefragt, warum sie bei der Demo dabei sind. Einfach durch die Bildergalerie klicken und die Antworten lesen.

Wir sind die Demonstranten auf dem Klingenberg.

+++ 17.36 Uhr: Die Holstenstraße ist von der Polizei abgesperrt. Lübeck wartet auf den Konvoi der Außenminister.

+++ 17.30 Uhr: Viele Demonstranten auf dem Klingenberg haben aus Angst vor Steinewerfern ihre Helme mitgebracht oder schon auf.

Demonstranten tragen Helme, um sich vor Steinwurf zu schützen. Foto: mas



+++ 17.27 Uhr: Frank-Walter Steinmeier  und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini haben die Gemeinnützige in der Königstraße nach der Diskussion mit 120 Schülern verlassen. Steinmeiers  französischer Amtskollege Laurent Fabius war nicht wie geplant bei dem Termin dabei. Die Schüler sind trotzdem zufrieden. "Die haben sehr ausführlich auf die Fragen geantwortet", sagt Vanessa Michielse (17), die sogar die erste Frage stellen konnte. "Ich habe Steinmeier gefragt, ob man den Ukraine-Konflikt hätte vorausahnen können." 

Vanessa Michielse, 17, rechts, und Cara Spendler nach der Diskussion. Foto: meu



+++ 17.26 Uhr: Die Polizei-Sperren rund um die Königstraße sind größtenteils aufgehoben worden.

+++ 17.21 Uhr: Das Auswärtige Amt hat schon eine Videoaufzeichnung der Diskussion von Frank-Walter Steinmeier mit den Schülern ins Netz gestellt:

+++ 17.18 Uhr: 900-1000 Menschen haben sich mittlerweile schätzungsweise auf dem Klingenberg versammelt. Gleich soll die Demo beginnen.

+++ 17.16 Uhr: Mit diesen Worten hat sich Frank-Walter Steinmeier vorhin im Kondolenzbuch im Günter-Grass-Haus eingetragen:

"Mit dem Tod von Günter Grass hat Deutschland einen seiner ganz Großen verloren. Eine Vaterfigur für die erwachsen werdende Bundesrepublik, an der sich viele gerieben haben - besonders die, die das Vergangene möglichst schnell vergessen machen wollten. Er wird uns fehlen als Schriftsteller, als Bildhauer, als Mahner, Warner und Visionär. Lieber Günter, halte Dein kritisches Auge auf uns." 

Außenminister Steinmeier trägt sich in das Kondolenzbuch im Günter-Grass-Haus ein. Foto: dpa



+++ 17.13 Uhr: Ein NDR-Team ärgert sich, dass so viele Demonstrationen abgesagt wurden. Tobias Gellert (43) und sein Team waren in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, um der von der Partei „Die Linke“ anberaumten Demonstration beizuwohnen. Doch als sie am Veranstaltungsort eintrafen, konnten sie nur Polizisten entdecken. Von diesen erfuhren sie dann, dass die Linke ihre Demonstration wegen mangelnder Teilnehmerzahlen abgesagt hatte. 

Tobias Gellert. Foto: Mark Thomsen.



+++ 17.11 Uhr: In diesen Minuten soll der britische Außenminister in Blankensee landen. Die Ankunft verzögert sich jedoch. Der britische Botschafter holt ihn persönlich am Flughafen ab. Bis auf US-Außenminister Kerry, der morgen früh erwartet wird, sind dann alle Delegationen vollzählig.

+++ 17.05 Uhr: Steinmeier hat die Gemeinnützige verlassen. Sein nächster Termin ist um 18.15 Uhr im Rathaus, wo er eine kurze Presseerklärung abgeben und dann die anderen Außenminister empfangen wird.

Steinmeier verlässt die Gemeinnützige. Foto: meu



+++ 16.59 Uhr: Die Wasserwerfer nehmen Aufstellung vor dem Gewerkschaftshaus am Holstentorplatz.

Wasserwerfer am Holstentorplatz. Foto: lsc



+++ 16.56 Uhr: Noch mehr schweres Polizeigerät rollt über die Wallstraße in Richtung Innenstadt.

Polizeifahrzeuge rollen Richtung Innenstadt. Foto: lsc



+++ 16.52 Uhr: Die einen kommen, die anderen fahren. Während der italienische Außenminister und seine Mitarbeiter im Konvoi (rechte Spur) vom Flughafen in die Stadt gefahren werden, treffen die Fahrzeuge für die britische Delegation inklusive des Botschafters am Airport ein.

Abfahrt der Italiener - und die Briten stehen schon bereit. Foto: Pump



+++ 16.50 Uhr: Linda setzt sich mit ihrem selbstgemachten Friedenszeichen bei der Stop G7-Demo auf dem Klingenberg ein.

Linda protestiert bei der Demo "Stop G7!". Foto: mas



+++ 16.45 Uhr: Am Klingenberg ist eine Gruppe von Verdi-Demonstranten mit Trillerpfeifen angekommen. Langsam wird es ein bisschen voller. Die Demo soll aber nicht wie geplant um 17 Uhr starten, sondern erst später: Es gibt noch so viele Redebeiträge, deswegen.

+++ 16.41 Uhr: Nun sind auch die Italiener gelandet und in die Stadt gefahren. Kaum ist der Tross abgerauscht, stellen sich wieder Fahrzeuge in Position. Warten sie auf die britische Delegation? Bis auf den Amerikaner Kerry wären dann alle da.

+++ 16.38 Uhr: Wir hatten vorhin berichtet, die Diskussion von Frank-Walter Steinmeier mit Schülern würde im Willy-Brandt-Haus stattfinden. Richtig ist: Sie findet in der Gemeinnützigen statt. Und sie geht jetzt dem Ende entgegen, die Moderatorin bedankt sich bereits bei Frank-Walter Steinmeier.

+++ 16.34 Uhr: Beim Senator-Hotel sind Polizei-Taucher im Einsatz.

Polizeitauch vor dem Senator-Hotel. Foto: Holger Kröger.



+++ 16.32 Uhr: In der letzten Nachricht waren wir etwas voreilig. Der Artikel ist aus dem Jahr 2011. Vielleicht freut sich trotzdem jemand über das Fundstück.

+++ 16.19 Uhr: Im Vorfeld des Treffens war ja immer wieder gesagt worden, dass es auch einen positiven Effekt auf die Bekanntheit Lübecks in der Welt haben würde. Ein Argument dafür ist dieser Artikel über Lübeck, der heute in der New York Times erschienen ist. Ein Auszug aus dem Text: "Lübeck bietet dem Besucher über Nacht die Möglichkeit, in einer traumhaften Palette der Architekturgeschichte zu schwelgen." Das geht runter wie Öl.

+++ 16.15 Uhr: Wenn die Außenminister heute Abend zusammenkommen, werden sie auf eine veränderte Lage in der Ostukraine blicken. Denn trotz des jüngsten Friedensappells sind wieder heftige Gefechte dort entbrannt und mehrere Kämpfer getötet worden. „In der gesamten Konfliktregion gibt es bewaffnete Provokationen prorussischer Separatisten", sagte der ukrainische Militärsprecher Andrej Lyssenko am Dienstag in Kiew. Er berichtete von sechs getöteten und zwölf verletzten Soldaten. Die Aufständischen sprachen von einem Toten in den eigenen Reihen.

+++ 16.08 Uhr: Und so sieht es aus, wenn Frank-Walter Steinmeier durch Lübeck geht... In Begleitung von Saxe und Lillteicher kam er um kurz nach 15 Urh auf dem Weg ins Willy-Brandt-Haus an die Absperrung Ecke Königstraße/Glockengießerstraße, wo viele Schaulustige standen, schüttelte Gesine Thorns (42) und Sohn Max (5) die Hand und entschuldigte sich für die Umstände, die den Lübeckern in diesen Tagen gemacht werden. Der Auftritt dauerte ein paar Sekunden, dann ist Steinmeier wieder weg, Beekens wird von allerlei Medienvertretern bedrängt, gibt unter anderem ein Kurz-Interview für RTL.

Frank-Walter Steinmeier entschuldigt sich für die Umstände, die das G7-Treffen macht. Foto: Risch



+++ 16.05 Uhr: Die Aussichtsplattform am Lübecker Flughafen ist heute aus Sicherheitsgründen geschlossen. Dabei hätten die Besucher gerade heute viel mehr zu sehen als sonst: Hubschrauber der Bundespolizei starten und landen, der Dienstjet von Außenminister Frank-Walter Steinmeier flog am Mittag ein. Eigentlich schade!

Die Aussichtsplattform am Flughafen Lübeck-Blankensee ist heute gesperrt. Foto: Pump



+++ 15.52 Uhr: Noch ein Eintrag aus dem Sperrzonen-Blog von LN-Redakteur Hanno Hannes (hier lesen Sie mehr von ihm):

14 Uhr: Auch an der Untertrave ist alles friedlich. Einige Angler stehen am Hafenbecken, halten ihre Ruten ins Wasser und hoffen auf Hering. Hier, direkt neben dem Sperrgebiet, und noch in Sichtweite des Hansemuseums könnten die Demonstrationen heftig werden. Die Fenster der Gaststätte "Drehbrücke 2" sind mit Spanplatten vernagelt, die des "Antiquariat Art" auch. An der Drehbrücke hat alles dicht. Bis auf die "Fischhütte". "Schreiben Sie das ruhig", sagt der Sohn des Besitzers und spendiert ein Fischbrötchen.

+++ 15.40 Uhr: Während Frank-Walter Steinmeier in der Gemeinnützigen mit Schülern diskutiert, sind Königstraße, Pfaffenstraße und Glockengießerstraße gesperrt.

Die Pfaffenstraße ist gesperrt. Foto: mas
...und die Königsstraße auch. Foto: pah



+++ 15.35 Uhr: Auch die Pfaffenstraße wurde zur Königstraße hin gesperrt.

+++ 15.27 Uhr: Die kanadische Delegation ist im Hubschrauber auf dem Flughafen Blankensee gelandet und kurz darauf im Tross in Richtung Innestadt gebraust. Auch die Fahrzeuge der Italiener haben sich mittlerweile am Flugplatz aufgestellt - nun wird auch diese Delegation bald eintreffen.

Die kanadische Delegation. Foto: Pump.



+++ 15.25 Uhr: "Hier sind 120 Schüler aus Lübeck und dem Umland", sagt die Moderatorin. "Und sie sind freiwillig hier."

+++ 15.20 Uhr: Jetzt soll die Diskussion von Außenminister Steinmeier und der EU-Außenbeauftragten Mogherini mit Schülern in der Gemeinnützigen beginnen. Auf der Webseite des Auswärtigen Amtes gibt es einen Live-Stream dazu.

+++ 15.18 Uhr: Einige Demonstranten beschweren sich über die vielen Polizeikontrollen:

 

+++ 15.10 Uhr: Auf dem Klingenberg gehen jetzt die Kundgebungen weiter. Bisher ist es weitgehend ruhig.

+++ 15.02 Uhr: Demo auf dem Klingenberg: zwei offenbar betrunkene Männer mit Hund haben sich eine Rangelei mit Demonstranten geliefert. Die Polizei hatte die Lage aber schnell unter Kontrolle.

+++ 14.40 Uhr: Mit diesem Flugzeug ist Steinmeier übrigens in Lübeck-Blankensee gelandet.

Außenminister Steinmeier landet am Lübecker Flughafen. Foto: Pump



+++ 14.32 Uhr: Da haben sich zwei gefunden...

+++ 14.29 Uhr: Auf dem Klingenberg sammelt sich die Demo eher langsam. "Grob geschätzt stehen hier 200 Menschen", sagt unser Reporter. Über eine Anlage verstärkt spielt jemand Schlagzeug. Und es sind sehr viele Polizisten da.

+++ 14.24 Uhr: Der Twitter-Liveticker @Block_G7_Ticker der G7-Gegendemonstranten meldet zahlreiche Polizeikontrollen an den Eingängen der Altstadt - unter anderem in der Holstentor- und Glockengießerstraße. "Passt auf euch auf und lasst euch nicht einschüchtern", schreiben die Aktivisten.

+++ 14.18 Uhr: Greenpeace protestiert heute mit Eisbär auf dem Schrangen.

Greenpeace demonstriert für den Schutz der Arktis. Foto: AFP



+++ 14.11 Uhr: Jetzt startet die Friedensdemo vor den Media Docks. Bisher nur wenige Teilnehmer. Aber die Musik läuft!

Friedensdemo startet. Foto: mas



+++ 14.06 Uhr: Frank-Walter Steinmeier und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini wollen heute das Lübecker Willy-Brandt-Haus besuchen. Deswegen wird die Glockengießerstraße ab Kanalstraße stadteinwärts komplett gesperrt bis hin zur Königstraße. Auch der Bereich der Königstraße wird zeitweise gesperrt, wie die Polizei gerade mitteilte.

+++ 13.45 Uhr: Auf dem Klingenberg ist es noch ruhig. Hier soll um 14 Uhr die Auftaktkundgebung zur großen Demo "Stop G7" stattfinden.

+++ 13.42 Uhr: Radisson-Chef Rik Brust begrüßt die  EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini.



+++ 13.33 Uhr:  Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) steht ein fünfköpfiges Notfall-Team bereit, sollte die Situation in der Altstadt eskalieren. Heute findet die größte Demonstration gegen das G7-Treffen der Außenminister statt, es werden mehrere 1000 Teilnehmer erwartet. „Wir können das Notfall-Team per Knopfdruck alarmieren“, sagt UKSH-Chef Professor Jens Scholz. Dann müssten sich die fünf Experten kurzschließen und entscheiden, welche Fachleute gebraucht werden. Sollte beispielsweise Tränengas zum Einsatz kommen, sind vor allem Augenärzte am Klinikum gefragt. Man habe die Situation geprobt und einen Notfallplan aufgestellt. Scholz hofft, dass die Lage  in Lübeck friedlich bleibt und nicht wie in Frankfurt vor ein paar Wochen eskaliere, als die neue Zentrale der Europäischen Zentralbank eröffnet wurde. Scholz: „Aber wir sind vorbereitet.“

+++ 13.28 Uhr: Der Koberg kurz nach eins: Eigendlich sollte hier ab 13 Uhr eine Kundgebung stattfinden, momentan werden aber nur Fähnchen in den Boden gesteckt und die Polizei baut Absperrgitter auf.

Der Koberg ist noch recht leer. Foto: mas



+++ 13.26 Uhr: Und so sieht es aus, wenn ein Außenminister durch Lübeck fährt.

Frank-Walter Steinmeier trifft mit Delegation und Begleitschutz am Radisson Hotel ein. Foto: Roeßler



+++ 13.22 Uhr: Ein Ausschnitt aus dem Sperrgebiets-Blog von unserem Redakteur Hanno Hannes, der beim Hansemuseum wohnt:

11.15 Uhr: Ich will zu meiner Autowerkstatt an der Travemünder Allee. Kurz hinter der Haustür die Absperrung. Ich habe es nicht eilig, drehe mir eine Zigarette und höre zu, wie die Bereitschaftspolizisten ein Team des Rettungsdienstes einweisen. "Wenn etwas passiert, dann da unten", sagt einer der Polizisten und zeigt in Richtung Untertrave. Jetzt gehe ich auf einen der Beamten zu, damit er mich durchlässt. Er ist in etwa 1,90 Meter groß, so wie ich, aber mindestens ein Drittel breiter. Ich frage, ob er Angst hat, dass die Situation heute noch eskaliert. "Angst ist bei mir genetisch gar nicht vorgesehen", antwortet er. Na dann...

+++ 13.19 Uhr: Für manche hat so ein G7-Treffen auch was Gutes...

+++ 13.17 Uhr: Hier das Beweisfoto: Bürgermeister Bernd Saxe begrüßt Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor dem Radisson Hotel.

Bernd Saxe begrüßt Frank-Walter Steinmeier. Foto: Roeßler


+++ 13.13 Uhr: Seit dem frūhen morgen sind diese fünf Kollegen der Polizei Gewerkschaft unterwegs und verteilen Süßigkeiten an die Kollegen. Bis 22 Uhr sind sie noch im Dienst. Morgen gehts schon um vier Uhr in der früh los.

Süßigkeiten heben die Stimmung - auch bei Polizisten. Foto: mas


+++ 13.05 Uhr: Huch - da gab es wohl ein bisschen Verwirrung. "Die Linke" meldet jetzt, dass alle angemeldeten Demos doch stattfinden sollen. "Die geplanten und angemeldeten Demonstrationen finden statt - alle gegenteiligen Meldungen sind falsch," so der Vorsitzende der Lübecker Linken, Sascha Luetkens, der am Morgen selbst schon eine einstündige Kundgebung auf dem Koberg abgehalten hat.

+++ 13.01 Uhr: Langsam wird es voll rund ums Holstentor und am Lindenteller. "Stau in beide Richtungen, ziemlich viele Leute unterwegs", meldet unsere Reporterin vor Ort.

Stau am Holstentor. Foto: jd


+++ 12.58 Uhr: Wenn Sie uns auch Bilder oder Videos schicken wollen, tun Sie das bitte per Mail (g7hl@ln-luebeck.de), per Facebook, bei Twitter oder via Instagram (Hashtag: #G7HL). Wir freuen uns über alle Zusendungen!

+++ 12.53 Uhr: Facebook-User Nico Biester hat gefilmt, wie diese Delegation die Lohmühle passiert. Er glaubt, eine Außenministerin in einem der Wagen erkannt zu haben - das kann aber nicht sein, weil die Außenminister der G7 alle männlich sind. Vielleicht war es die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, die auch an dem Treffen teilnimmt? Danke auf jeden Fall für das Video!

+++ 12.43 Uhr: Steinmeier ist schon, aber sein amerikanischer Amtskollege John Kerry stößt erst am Mittwoch zum Treffen hinzu, weil er im US-Kongress noch an einer Anhörung zu den bisherigen Atom-Vereinbarungen mit dem Iran teilnehmen muss. Die Gespräche mit Teheran sollen nächste Woche weitergehen. Bis Ende Juni soll es dann eine endgültige Lösung geben. Die USA wollen die Iran-Verhandlungen nach Angaben des Außenministeriums in Washington auch beim G7-Treffen in den Mittelpunkt stellen.

+++ 12.41 Uhr: Frank Walter Steinmeier ist soeben am Radisson Hotel eingetroffen.

+++ 12.38 Uhr: Ein Polizeikonvoi fährt mit Blaulicht Richtung Koberg. Es sind wirklich richtig viele Polizisten in der Lübecker Innenstadt.

Polizeikonvoi fährt Richtung Koberg. Foto: jd


+++ 12.33 Uhr: Wasserwerfer aus Niedersachsen haben sich am Brink aufgereiht.

Wasserwerfen am Brink. Foto: pah


+++ 12.31 Uhr: Gregor Voht von den Freien Wählern nimmt die Polizeipräsenz mit Humor.

+++ 12.15 Uhr: Die Polizei muss heute auch echte Drecksarbeit erledigen. Hier wird offenbar die Kanalisation nach gefährlichen Dingen durchsucht.

Polizei durchsucht Abwasserschächte. Foto: Maxwitat


+++ 12.12 Uhr: Die unter anderem von U2-Sänger Bono gegründete Organisation "One" fordert anlässlich des G7-Treffens, dass die Industrienationen

Wir sind die Demonstranten auf dem Klingenberg.

, um die Gesundheitssysteme in Afrika zu stärken und Ausbrüche von Epidemien schnell kontrollieren zu können. "Extreme Armut und Konflikte hängen unmittelbar zusammen", so Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von "One". Armutsbekämpfung sei also auch vorausschauende Sicherheitspolitik.

+++ 12.06 Uhr: Steinmeier dürfte übrigens eine kurze Nacht hinter sich haben. Gestern Abend gab es ein Ukraine-Krisentreffen in Berlin, zu dem auch der russische Außenminister Sergej Lawrow eingeladen war. Weitere Teilnehmer waren die Außenminister aus Frankreich und der Ukraine. In einer gemeinsamen Erklärung appellierten die Minister an alle Seiten, mit den Versuchen zur Entschärfung des Konflikts nicht nachzulassen. Steinmeier berichtete in der Nacht von sehr langwierigen und kontroversen Gesprächen. „Jedem ist bewusst, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.“

+++ 11.53 Uhr: Saxe bei der Begrüßung am Buddenbrookhaus zu Kishida: "It's cold here in Lubeck, let's go in". Der japanische Außenminister meinte dann, bevor er sich in das Gästebuch des Hauses eintrug: "Ich möchte gern den Roman 'Die Buddenbrooks' lesen". Als Gastgeschenk überreichte ihm Dr. Birte Lipinski eine Musik-CD von Richard Wagner. "Er hat das Werk von Thomas Mann stark beeinflusst", so die Leiterin des Buddenbrookhauses.

+++ 11.48 Uhr: Kaum Kunden in den Geschäften in der Innenstadt, dafür aber Herren in schwarzen Anzügen: Vielen Geschäfte wie Karstadt oder Rossmann reicht das Polizeiaufgebot nicht, sie haben zusätzlich Sicherheitsdienste eingestellt.

+++ 11.34 Uhr: Falls Sie heute einen gut gekleideten Herren mit großem Tross durch die Stadt laufen sehen: Es könnte ein Außenminister sein. Mit dieser Bildergalerie wissen Sie, welcher...

Das sind die Außenminister des G7-Gipfel am 14. und 15. April 2015 in Lübeck.

+++ 11.31 Uhr: Der japanische Außenminister hat sich jetzt auch das Holstentor angesehen. Offenbar war er sehr interessiert daran, sprach länger mit Bürgermeister Bernd Saxe. Dann ging es weiter ins Hotel.

Fumio Kishida und Bernd Saxe vor dem Holstentor. Foto: Holger Kröger.


+++ 11.28 Uhr: Meldung vom Flughafen: Frank-Walter Steinmeier soll gleich landen. Wir haben einen Reporter vor Ort und melden gleich, wenn der deutsche Außenminister da ist.

+++ 11.24 Uhr: Da schließen wir uns an ;).

+++ 11.12 Uhr: Vor dem Günter-Grass-Haus wurden Blumen und Kerzen abgelegt. Der Literaturnobelpreisträger war gestern verstorben.

Kerzen vor dem Günter-Grass-Haus. Foto: jd


+++ 11.09 Uhr: Der Koffer wurde für harmlos befunden. Die Glockengießerstraße war zwischen Wakenitzmauer und Langer Lohberg gesperrt, ist jetzt aber wieder frei.

+++ 10.43 Uhr: In der Glockengießerstraße wird momentan ein verdächtiger Koffer untersucht. Die Straße ist abgesperrt. Anwohner dürfen nicht raus. Ob der Inhalt gefährlich ist ist noch unbekannt.



+++ 10.38 Uhr: Kishida trägt sich ins Gästebuch im Buddenbrookhaus ein. Im Hintergrund Kultursenatorin Kathrin Weiher.

Japans Außenminister Fumio Kishida besucht das Buddenbrookhaus. Foto: bas


+++ 10.12 Uhr: Die Commerzbank in der Breiten Straße schließt ihre SB-Abteilung außerhalb der Öffnungszeiten. Also: Nachts gibt es kein Geld mehr...

Commerzbank schließt SB-Bereich. Foto: ste


+++ 10.08 Uhr: Der japanische Außenminister ist schon da! Hier trifft er Bürgermeister Bernd Saxe beim Buddenbrookhaus.

Der japanische Außenminister Fumido Kishida (57). Foto: ste


+++ 9.35 Uhr: Viele Innenstadtgeschäfte bleiben heute geschlossen, wie hier in der Beckergrube.



+++ 9.25 Uhr: Facebook-Leser Malte Kohlhase hat den ersten eleganten Briten-Jaguar entdeckt!



+++ 9.24 Uhr: Auf der Webseite von G 7 werden die für heute geplanten Blockaden auf morgen verschoben.

+++ 9.20 Uhr: Sie müssen heute über die Hubbrücke? Daraus wird wohl wieder nichts:



+++ 9 Uhr: Die Veranstaltung von Greenpeace auf dem Schrangen wird von 9 Uhr auf 12 Uhr verlegt.

+++ 8.20 Uhr: Lübecks Ladenbesitzer trauen dem Frieden nicht - mancheiner wie hier an St-Jakobi orientiert sich an Vorbereitungen in Hurricane-Gebieten.



+++ 8 Uhr: Der Tag beginnt sonnig ...


+++ 7.55 Uhr: Die Demonstrationen von DKP und Linken, die heute morgen angemeldet waren, sind abgesagt. Der Grund: Es sind keine Teilnehmer an den Treffpunkten erschienen ...

+++7.30 Uhr: Die Nacht sei ruhig verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Kurzfristig hatte allerdings eine herrenlose Tasche, die sich als harmlos herausstellte, für Aufregung gesorgt. Begleitet wird das Treffen in Lübeck von scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Rund 3500 Polizisten sind nach offiziellen Angaben heute im Einsatz.

+++ 7 Uhr: Erste Menschen haben sich zu Mahnwachen gegen das Treffen der G7-Außenminister versammelt. Im Laufe des Tages sind weitere Demonstrationen geplant. Die größte mit mehreren tausend Teilnehmern soll am Nachmittag mit einer Kundgebung beginnen und von 17 Uhr an durch die Altstadt bis zum abgesperrten Tagungsort ziehen.

+++ 6.49 Uhr Bisher ist es ruhig in der Stadt.  Die Polizei stellt sich langsam wieder mit mehr Leuten auf. Die ersten Einsatzfahrzeuge sind mit Blaulicht zum Hansemuseum und in die Innenstadt gefahren. Noch kann man das Burgtor passieren, nur eine Seite ist abgesperrt.



+++ 5.50 Uhr Fotograf Ulf-Kersten Neelsen muss vor seinem Frühdienst erstmal die Scheibe seines Citroen kratzen ...

 



+++ 3 Uhr: In der Breiten Straße beleidigt ein 32-jähriger Mann aus Lübeck im Bereich Breite Straße aus einer Personengruppe heraus Einsatzkräfte der Polizei. Nachdem der stark alkoholisierte Mann einen Platzverweis nicht befolgt hatte, wurde er in Gewahrsam genommen.

Bisher verlief das G7 Treffen friedlich - auch die erste Demo verlief ohne ernste Zwischenfälle - hier noch eine kleine Bildergalerie:

Bei der Nachttanzdemo protestieren Hunderte gegen die Flüchtlingspolitik der G7-Staaten.

 Hier können Sie den Live-Ticker vom Montag nachlesen! Themen unter anderem: Eine Stadt wird zur Festung, Geschäfte machen dicht. Bei der Nachttanzdemo kommt es zu drei Platzverweisen gegen Demonstranten. Auf unserer Themenseite finden Sie eine interaktive Karte mit allen Fakten und Hintergrund-Artikel zum Thema.

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!