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Travemünder Woche Investition in die Zukunft
Thema T Travemünder Woche Investition in die Zukunft
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07:46 31.07.2017

Die Travemünder Woche als Woche der Jugend, als Plattform des Nachwuchssegelns. Eine Premiere, eine mutige. Schließlich mussten etablierte Klassen draußen bleiben. Verband und auch die TW-Macher selbst erklären das Experiment als geglückt. Ist es das wirklich?

Von Jens Kürbis

Ja. Es ist eine Investition in die Zukunft. Talente, Trainer, Eltern – sie haben gesehen, was die TW kann. Die Live-Übertragungen, das Tracken, „SAP Analytics“, das Drumherum an Land. Auch das Segelrevier. Das Paket – ein Grund, um wiederzukommen.

Aber: Alle haben auch die Probleme gesehen. Wenn Eltern am Mövenstein bei Nordostwind, der beste Segelbedingungen verheißt, beim Slippen bis zum Hals im Wasser stehen, weil die Boote nicht wegkommen.

Beim Yacht-Club fällt das Training deshalb häufig aus. Rasen mähen ist dann die Alternative.

Keine für die Zukunft. Die Jugend, die TW, sie brauchen gerade hier Investitionen – in die Infrastruktur, zum Beispiel einen Wellenbrecher. Gefordert ist da auch die Politik, gerade die aus Kiel.

Gern lässt sie sich beim Rotspon-Cup telegen die Trave hoch und runter schippern, aber bei der Verteilung der Fördergelder lässt sie Travemünde hängen.

LN