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Travemünder Woche Mittelstrecke: 30 Seemeilen für 52 Yachten
Thema T Travemünder Woche Mittelstrecke: 30 Seemeilen für 52 Yachten
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10:36 22.07.2017
Bahnchef Uwe Wenzel.  Quelle: Maxwitat
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Travemünde

Die Anreise, für Uwe Wenzel war sie zäh. Der Bremer schleppte sich auf der A 1 nach Travemünde. Heute soll es zügiger gehen, wenn der Wettfahrtleiter die seegehenden Yachten auf die Mittelstrecke schickt. 52 Boote sind gemeldet. „Damit bin ich sehr zufrieden, eine gute Teilnehmerzahl.“

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Für den 60-Jährigen, der an der Weser seine Brötchen als Chef einer Automationsfirma verdient, ist es die zweite TW nach der Seebahn-Premiere im Vorjahr. Für heute hat er einen 30 Seemeilen langen Kurs geplant – mit Start gut eine Meile weg vom Strand. Weiter geht es Richtung Norden, dann nach Neustadt und zurück. „Mit mehreren Schenkeln, damit alle die Bandbreite der Manöver haben“, wie der Bahnchef erklärt. Aufgrund neuer Regeln in der Ostseecupwertung (OSC) braucht Wenzel keinen Extra-Kurs für die „kleinen“ Yachten.

Die schickt er als erste um 10 Uhr auf die Reise, um 10.20 Uhr die nächste Gruppe und um 10.40 Uhr die großen Dickschiffe (OSC V+I). Ab 15 Uhr erwartet Wenzel die ersten Schiffe im Ziel vor Travemünde. Morgen folgt dann Teil zwei der Mittelstrecke. Am Donnerstag folgt dann die TW-Premiere der Langstrecke. Bisher sind dafür allerdings nur zwölf Yachten gemeldet. Am kommenden Wochenende zum TW-Finale steht für die seegehenden Yachten dann „Up & Down“ an.

Wenn die Yachten etwas mehr als eine Stunde unterwegs sind, schickt Wenzel die Trias in die Travemünder Woche. Für die in den 1960er Jahren entworfene Dreimann- Kielboot-Klasse ist es ein besonderes Jubiläum. „Vor 50 Jahren wurde unser Boot in Travemünde zum ersten Mal ins Wasser gelassen“, berichtet Klassen-Präsident Ulrich Schmidt. Die Trias hegten damals olympische Ambitionen. Für das Jubiläum sind neun Boote aus Deutschland und ein „Schiff“ aus der Schweiz gemeldet.

jek