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Travemünder Woche 2013 Einsatzkräfte ziehen positive Bilanz
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20:10 29.07.2013
Travemünde

Das Fazit der Travemünder Woche fällt bei den Einsatzkräften der Polizei, des THW, der DRK-Wasserwacht, des Ordnungsamtes und Kinder- und Jugendschutzes durchweg positiv aus.

„Wir haben insgesamt 74 Jugendliche überprüft“, erklärt die Jugendschutzbeauftragte Karen Wotha, die zusammen mit ihrer Kollegin Annette Eickhölter und acht Mitarbeitern des Ordnungsamtes Kontrollgänge machte. Im Vergleich zum Vorjahr mit 200 überprüften Teenagern sei ein deutlicher Rückgang des Alkoholkonsums zu verzeichnen, freut sich Leiter Egbert Ohlow. Auch „das Sicherheitskonzept der Polizei ist aufgegangen“, sagt Matthias Rösing, Leiter des 3. Polizeireviers Lübeck. Die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei (begleitete nachts die Züge zwischen Travemünde und Lübeck) und der Wasserschutzpolizei — die verstärkt im Uferbereich im Einsatz war — lief reibungslos. Nur am ersten Wochenende kam es auf Seiten der Bundespolizei zu Einsätzen, als des Öfteren im Zug die Notbremse gezogen wurde.

Ersten Erkenntnissen nach wurden aber wohl im Vergleich zum Vorjahr die angezeigten Straftaten nicht vermehrt von Jugendlichen, sondern von Erwachsenen verübt. Auffällig war in diesem Jahr auch die angespannte Verkehrslage rund um den Priwall.

Knapp 7500 Einsatzstunden kamen beim THW und der DRK-Wasserwacht zusammen. Rund 15 Mal unterstützten die Wasserretter Regattateilnehmer beim Wiederaufrichten gekenterter Segelboote, in drei Fällen übernahmen die Sicherungsboote die medizinische Erstversorgung verletzter Segler und sorgten für den sicheren und schnellen Transport sowie die Übergabe an den Landrettungsdienst. Mehrfach mussten auch Sportboote mit Motorproblemen aus dem Fahrwasser der Trave geschleppt werden.

bz