Frist verschoben: Bis wann muss ich die Steuererklärung einreichen?

In diesem Jahr haben Steuerzahler etwas länger Zeit, ihre Steuererklärung abzugeben. Die Frist verlängert sich um ein paar Wochen.

Berlin. Auch in diesem Jahr haben Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ein paar Monate länger Zeit, ihre Steuererklärung abzugeben. Darauf macht der Bund der Steuerzahler aufmerksam. Ein entsprechendes Schreiben zu den Fristen für die Besteuerungszeiträume 2020 bis 2024 hat das Bundesfinanzministerium Ende Juni veröffentlicht.

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Die Fristverlängerung soll eine Hilfe für diejenigen darstellen, die aufgrund der Belastungen der Corona-Pandemie und den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine mit Zusatzarbeiten im Hinblick auf die Steuererklärung zu kämpfen haben.

Bis wann muss die Steuererklärung fertig sein?

Wer seine Steuererklärung lieber im Spätsommer abgeben möchte, hat auch in diesem Jahr Glück: Die Frist verschiebt sich.

Mehr Zeit für Steuererklärungen

Um die zusätzliche Belastung abzufedern, haben „Steuerzahler und Steuerberater insbesondere für Steuererklärungen 2021 und 2022 noch einmal mehr Zeit erhalten, um diese zu erstellen und abzugeben“, so Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler.

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Das heißt: Steuerzahlende ohne Steuerberaterin oder Steuerberater müssen ihre Steuererklärung für das Jahr 2021 erst zum 31. Oktober 2022 beziehungsweise in Bundesländern mit gesetzlichem Feiertag an diesem Tag am 1. November 2022 abgeben. Bisher war hier der 31. Juli 2022 vorgesehen.

Länger Frist bei Steuerberatern

„Steuerzahler sollten also die Sommermonate nutzen und ihre Belege für die Steuererklärung 2021 heraussuchen und bis Ende Oktober ihre Steuererklärung einreichen“, empfiehlt Karbe-Geßler. Wer von einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin unterstützt wird, hat bis Ende August 2023 Zeit.

Für die Erstellung der Steuererklärungen für das Jahr 2022 und die Folgejahre wird die Frist dann jeweils immer um einen Monat beziehungsweise zwei Monate kürzer. Regulär endet die Frist für nicht beratende Steuerzahler immer Ende Juli des Folgejahres und für Steuerberatende Ende Februar des übernächsten Jahres.

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RND/dpa

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