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Sommerredaktion

„Bezauberndes Britannien“: Die neue Themenwelt im Hansa-Park

Die Kult-Achterbahn Nessie hat in der neuen Themenwelt „Bezauberndes Britannien“ ein schottisches Schloss als Bahnhof bekommen.

Die Kult-Achterbahn Nessie hat in der neuen Themenwelt „Bezauberndes Britannien“ ein schottisches Schloss als Bahnhof bekommen.

Sierksdorf. Der Pfad schlängelt sich entlang einer Steinmauer an Disteln, Heidekraut und Findlingen vorbei. Am Ende ragen zwei Türme der Burg Loch Ness aus dem Boden. Dudelsack-Musik ist zu hören, während man durch ein Tor in das Innere des Schlosses geht. Kalte Luft schlägt einem ins Gesicht – die Wärme schafft es nicht durch die dicken Mauern des schottischen Schlosses. Vorbei an Fackeln und lilafarbenen Bannern geht es in den Saal. Im schummrigen Licht wartet sie: Nessie, das Monster von Loch Ness.

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Kult-Achterbahn Nessie in Thema Hanse integriert

Nessie ist die Kult-Achterbahn des Hansa-Parks in Sierksdorf. Bisher war der Looping Coaster noch nicht in das übergeordnete Thema „Hanse“ des Freizeitparks integriert. Das hat sich zu Beginn dieser Saison geändert: Mit dem schottischen Schloss, in dem die Nessie auf ihre Passagiere wartet, fügt sie sich in die neu konzipierte Themenwelt „Bezauberndes Britannien“ ein.

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„Mit den Engländern hatte die Hanse einen starken und wichtigen Handelspartner“, erklärt Claudia Leicht die Idee hinter der Themenwelt. Sie und ihr Mann Christoph Andreas Leicht leiten den Freizeitpark. „Die Nessie hat einen neuen Bahnhof verdient. Deswegen war es wichtig, dass sie ins Thema Schottland integriert wird.“

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Inspiration hat Leicht vor Ort gesammelt. „Wir haben ein Best of Scottish Castles“ gebaut“, erzählt sie. Das Eilean Donan Castle of Scottland oder das Stirling Castle dienten als Vorlage für den neuen Bahnhof. Auch beim Urquhart Castle – berühmt für Loch Ness – sammelte die Freizeitpark-Chefin Ideen. „Das ist die Heimat von Nessie, das darf natürlich nicht fehlen.“

Leicht ist fasziniert von der neuen Themenwelt – und „Beautiful Britain“. Schnell fängt sie zu schwärmen an, wenn sie die Landschaften mit den grauen Felsen, den saftigen Wiesen und dem lilafarbenen Heidekraut auf ihrem Handy zeigt. „Ich bin ja keine Fotografin“, sagt sie schmunzelnd. „Aber in Schottland kann man keine schlechten Fotos machen.“ Vielleicht wurde deswegen beim Konzept der Themenwelt und des Nessie-Bahnhofs auf jedes Detail geachtet.

Eigenes Schotten-Muster für den Hansa-Park

Die typischen Farben der Highlands prägen das Design des Bahnhofs: Die Nessie hat nun lila- und grünfarbene Züge, die Gleise sind grau gestrichen worden und sogar die Pflanzen erinnern an Schottland. Ein Detail darf da natürlich nicht fehlen, sagt Leicht. „Wenn man nach Schottland fährt, kommt man um Tartan nicht herum.“ Jeder schottische Klan hat sein eigenes Karo-Muster. Jetzt auch der Hansa-Park: Das grün-lilafarbene Tartan soll die Distel, die schottische National-Blume, das lilafarbene Heidekraut und das Grün der Landschaft repräsentieren. Ganz offiziell wurde das Muster im „Scottish Register of Tartans“ eingetragen.

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„Wir hoffen, dass es uns so gelingt, unsere Begeisterung für Schottland in den Hansa-Park zu bringen“, sagt Leicht. Bei Jan Matthiesen aus Nordfriesland hat das funktioniert. „Das passt einfach zu den neuen Attraktionen“, sagt er. Alle vier Jahre besucht er mit seiner Familie den Park. „Mir gefällt es auf jeden Fall.“ Ein bisschen wehmütig erinnert sich dagegen Alexandra Reimers aus Blumenthal bei Kiel an die Optik des alten Nessie-Bahnhofs, an dem viele Erinnerungen hingen. „Ich fahre die Nessie schon seitdem ich klein bin“, sagt sie. „Aber sie macht immer noch Spaß – und die gleichen Geräusche.“

Auch die Passagiere kreischen noch so wie früher, wenn sie mit der Nessie aus der schottischen Burg durch den Looping sausen.

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Saskia Hassink

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