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HHLA

Investition in Triest: Hamburger Hafen kauft Mehrheit von Adria-Hafen

Zuletzt war der HHLA-Güterumschlag in Hamburg, dem größten deutschen Seehafen, coronabedingt deutlich zurückgegangen und im ersten Halbjahr um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 61,2 Millionen Tonnen gesunken.

Zuletzt war der HHLA-Güterumschlag in Hamburg, dem größten deutschen Seehafen, coronabedingt deutlich zurückgegangen und im ersten Halbjahr um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 61,2 Millionen Tonnen gesunken.

Hamburg/Triest.Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) habe 50,1 Prozent der Anteile des 28 Hektar großen Multifunktionsterminals „Piattaforma Logistica Trieste“ in dem Seehafen übernommen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit.

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Nach einem Terminalausbau bis Frühjahr 2021 sollen dort bis zu 300 000 Standardcontainer (TEU) und etwa 700 000 Tonnen Güter im Jahr umgeschlagen werden können. Zudem besitze das Terminal einen eigenen Bahnanschluss. Der nördlichste Hafen im Mittelmeer sei das Tor für Zentral- und Osteuropa, sagte die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath laut Mitteilung. Von dem Adria-Terminal aus können Waren schneller unter anderem nach Österreich und Süddeutschland transportiert werden.

Stillschweigen über Kaufpreis

Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Er könne aber aus den liquiden Mitteln finanziert werden, sagte ein Sprecher. HHLA ist außerhalb der Hansestadt bereits an Häfen in Odessa (Ukraine) und in Tallinn (Estland) beteiligt.

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Zuletzt war der HHLA-Güterumschlag in Hamburg, dem größten deutschen Seehafen, coronabedingt deutlich zurückgegangen und im ersten Halbjahr um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 61,2 Millionen Tonnen gesunken. Der wichtige Containerumschlag fiel um 12,4 Prozent. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 4,1 Millionen Standardcontainer (TEU) über die Kaikanten gehoben. Der pandemiebedingte Umschlagrückgang hatte viele Häfen in Nordeuropa stark getroffen.

Von RND/lno

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