Hamburg

Kasse: Krebsfrüherkennung wird oft vernachlässigt

Stethoskope hängen im Behandlungszimmer einer Hausarztpraxis.

Stethoskope hängen im Behandlungszimmer einer Hausarztpraxis.

Hamburg (dpa/lno). Viele Hamburgerinnen und Hamburger nehmen die Angebote zur Früherkennung von Krebs nicht wahr. Insbesondere bei den Vorsorgeuntersuchungen für Hautkrebs sowie Gebärmutterhalskrebs gebe es Rückgänge, zeigten Auswertungen der gesetzlichen Krankenkasse AOK für die ersten drei Monate 2022. Das teilte die Kasse am Mittwoch mit. Die Nutzung der Vorsorgeangebote sei insbesondere während der Corona-Pandemie zurückgegangen. Allerdings seien auch schon zuvor viele Früherkennungsangebote nicht wahrgenommen worden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Rückgänge bewegten sich den Angaben zufolge zwischen 20 Prozent bei Angebote für das Hautkrebs-Screening und 11 Prozent bei der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung. Etwas weniger ausgeprägt seien die Rückgänge bei der Früherkennung von Prostatakrebs (3 Prozent) und Brustkrebs (4 Prozent).

Ein Krebsausbruch kann den Angaben zufolge durch Früherkennung zwar meist nicht verhindert werden. Jedoch helfe diese, eine Erkrankung früh zu entdecken und so die Heilungschancen zu verbessern, teilte die Kasse weiter mit. Es sei wichtig, dass darüber aufgeklärt werde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

© dpa-infocom, dpa:221123-99-630143/3

Mehr aus Der Norden

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken