LN-Aktion

Jetzt abstimmen und gewinnen: Wer hat den coolsten Campingbus?

Camper-Glück: Einfach dort anhalten, wo es besonders schön ist, Türen aufreißen – und genießen.

Camper-Glück: Einfach dort anhalten, wo es besonders schön ist, Türen aufreißen – und genießen.

Lübeck. Für viele ist ein Campingbus der Inbegriff von Freiheit und die beste Art, Urlaub zu machen. Wer es individuell mag, baut seinen Camper selbst aus und verwandelt ihn in ein unverwechselbares Unikat. Die LN suchen den am coolsten und originellsten ausgebauten Campingbus in der Region. Weil so viele Schleswig-Holsteiner unserem Aufruf gefolgt sind und uns Fotos ihres Campers geschickt haben, fiel die Auswahl enorm schwer und so ist aus unserer ursprünglich geplanten Top 3 eine Top 4 geworden.

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Mehr spannende Infos und Geschichten rund um den Urlaub mit Wohnmobil, Camper, Zelt & Co. lesen Sie in unserem Themenschwerpunkt „Camperglück“ – für alle Artikel hier klicken.

Nun sind die LN-Leserinnen und LN-Leser gefragt: Sie dürfen abstimmen und entscheiden, welcher der vier Camper ihnen am besten gefällt. Wie Sie mitmachen können, steht im Infostück. Der Gewinner erhält einen Einkaufsgutschein vom Caravan & Reisemobil Center in Wesenberg für Fritz Berger im Wert von 250 Euro. Hier kommen die Top 4:

Abstimmen und gewinnen

So können Sie bei der Wahl des coolsten Campers mitmachen: Einfach hier klicken, für Ihren Favoriten abstimmen und gewinnen. Eine Abstimmung ist bis Dienstag, 28. Juni, um 23.59 Uhr möglich. Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen Einkaufsgutschein vom Citti Park im Wert von 25 Euro. Der Gewinner wird von uns benachrichtigt.

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1. Sophie Burmeister mit „Tula“

Wenn Sophie Burmeister mit ihrem selbst ausgebauten VW T5 auf Tour geht, ist Hündin „Aila“ immer mit dabei.

Wenn Sophie Burmeister mit ihrem selbst ausgebauten VW T5 auf Tour geht, ist Hündin „Aila“ immer mit dabei.

Die 23-jährige Sophie Burmeister hat sich vor zwei Jahren ihren Traum vom eigenen Campingbus erfüllt – und dafür einen Kredit aufgenommen. 6000 Euro hat sie bezahlt für ihren VW T5, den sie liebevoll „Tula“ nennt, und ihn dann Stück für Stück selbst ausgebaut. „Ich habe im Laufe der Zeit bestimmt noch einmal 6000 Euro in den Ausbau und in Reparaturen gesteckt – und es noch keinen Moment bereut“, sagt die Stockelsdorferin. Anfangs hatte sie zwar jede Menge Ideen, aber „keine Ahnung, wie man das eigentlich macht“.

Das hat sich Sophie Burmeister dann mit Hilfe von YouTube-Videos selbst beigebracht und im Garten ihrer Eltern unzählige Stunden an „Tula“ herumgewerkelt. „Ich durfte das Werkzeug meines Vaters benutzen und habe auch einiges davon geschrottet“, erinnert sich die Erzieherin lächelnd. Nur die Elektrik habe sie einem Fachmann überlassen. Nun verfügt „Tula“ unter anderem über ein ausziehbares Bett, eine kleine Küchenzeile und jede Menge Stauraum. Für Strom sorgt eine Solarplatte auf dem Dach.

Sophie Burmeister war mit „Tula“ bereits in Dänemark. Das nächste Reiseziel ist Schweden. Dann ist nicht nur Hündin „Aila“ mit dabei, sondern auch Sophies Freund Nino, den sie durch „Tula“ kennengelernt hat. „Ich habe den Ausbau auf Instagram dokumentiert. Nino ist ebenfalls Camper-Fan, hat ,tulaontour‘ zufällig entdeckt, war begeistert und hat mich angeschrieben.“ Die beiden haben sich verabredet – und verliebt. „Ein Grund mehr, warum ,Tula‘ für mich viel mehr ist als nur Auto.“

2. Sascha Braun mit „Haggy“

Sascha Braun und seine Freundin Bettina Rohardt haben den VW T3 komplett mit hellgrauem Filz ausgekleidet und in ein fahrendes „gemütliches Hotelzimmer“ verwandelt.

Sascha Braun und seine Freundin Bettina Rohardt haben den VW T3 komplett mit hellgrauem Filz ausgekleidet und in ein fahrendes „gemütliches Hotelzimmer“ verwandelt.

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Gekauft hat Sascha Braun aus Lübeck seinen VW T3 (Baujahr 1990) im September 2020 – und pünktlich zur geplanten Kurzreise nach Dänemark an Himmelfahrt in diesem Jahr war der Ausbau vollendet. Eineinhalb Jahre lang haben der Lübecker und seine Lebensgefährtin Bettina Rohardt jede freie Minute in ihr „fahrendes gemütliches Hotelzimmer gesteckt“. „Innen haben wir alles mit hellgrauem Filz verkleidet, allein das war sehr zeitintensiv“, sagt der 37-Jährige.

Ein Name für den VW-Bus war dagegen schnell gefunden. „Er heißt ,Haggy‘, abgeleitet von Hagrid, dem Riesen aus Harry Potter, denn mit seinem Hochdach ist er ein sanfter Riese“, sagt Braun. Egal ob Bett, Küchenblock oder Schränke – alles hat das Paar selbst gemacht. Nicht immer sei dabei alles glatt gelaufen. „Beim Küchenblock habe ich mich einmal gründlich vermessen und konnte von vorne anfangen“, verrät Braun.

Im August will das Paar mit „Haggy“ nach Italien – zum Klettern an den Gardasee. Weitere Reiseziel sind England und Schottland sowie Irland und Skandinavien. Egal, wohin es geht: Werkzeuge und Ersatzteile sind stets mit an Bord. „Mit einem T3 kauft man nicht nur einen Camper, sondern ein Hobby – es gibt immer was zu schrauben“, sagt der Lübecker schmunzelnd.

3. Katrin und Roland Klingler mit „Nepomuk“

Roland Klingler hat den Fiat Ducato so ausgebaut, dass der Rollstuhl seiner Frau Katrin problemlos unter dem Bett verstaut werden kann.

Roland Klingler hat den Fiat Ducato so ausgebaut, dass der Rollstuhl seiner Frau Katrin problemlos unter dem Bett verstaut werden kann.

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Katrin Klingler hat schon als Kind Camping geliebt. „Und nur weil ich inzwischen auf einen Rollstuhl angewiesen bin, wollte ich damit nicht aufhören“, sagt die Lübeckerin. Fertig ausgebaute Camper kamen für die 44-Jährige nicht in Frage und so fiel die Wahl Anfang 2021 auf einen blauen und komplett leeren Lieferwagen – einen Fiat Ducato –, der jahrelang ungenutzt in einer Garage gestanden hatte. „Ich habe detaillierte Pläne am Computer gemacht, und mein Mann Roland hat das Ganze dann umgesetzt“, sagt Katrin Klingler.

Entstanden ist ein praktischer Camper, der perfekt auf die Bedürfnisse der 44-Jährigen zugeschnitten ist. „Wir haben unseren ,Nepomuk’ so gebaut, dass wir jederzeit meinen E-Rolli mitnehmen können. Er wird einfach im Heck unter dem hohen Etagenbett, das wir gleichzeitig als Sofa nutzen, verstaut“, erklärt Katrin Klingler. Außerdem war ihr wichtig, dass sie vom Beifahrersitz aus problemlos aufs Bett klettern kann. Ein Jahr lang hat Roland Klingler seine komplette Freizeit in den Ausbau investiert.

Bisher hat das Ehepaar erst einen „Probelauf“ mit „Nepomuk“ absolviert. „Wir waren in Bayern bei der Hochzeit meiner Nichte“, sagt Katrin Klingler. Alles habe super geklappt, „allerdings haben wir gemerkt, dass das Bett etwas zu kurz ist und da noch einmal nachgebessert“. Jetzt steht der erste große Urlaub mit dem Camper an – das Paar fährt für drei Wochen nach Schweden. „Das Tollste am Urlaub im Campingbus ist für mich die Nähe zur Natur, alles spielt sich draußen ab“, schwärmt Katrin Klingler, die ihren Mann mit ihrer Begeisterung angesteckt hat. Das „Abenteuerfeeling“, das sie als Kind gehabt hat, stelle sich auch jetzt noch sofort wieder ein, „wenn wir mit Nepomuk starten“.

4. Bianca Gudd mit „Aloha-Bussi“

Der Name ist Programm: Der „Aloha-Bussi“ von Bianca Gudd hat sogar eine kleine Außenbar mit Blumengirlanden und Bast.

Der Name ist Programm: Der „Aloha-Bussi“ von Bianca Gudd hat sogar eine kleine Außenbar mit Blumengirlanden und Bast.

Bianca Gudd ist Kite-Surferin und Hawaii-Fan, und beides sieht man ihrem VW-Bus an. Gekauft hat die Lübeckerin ihren T4 Ende 2017. „Er war bereits ausgebaut, aber da ich den Camper auch als Alltagsauto nutze, brauchte ich mehr Platz im Innenraum und habe alles rausgerissen“, sagt die Polizeibeamtin, die in Hamburg arbeitet. Nur der Sternenhimmel durfte bleiben. Bianca Gudd kommt aus einer Handwerker-Familie und brachte dadurch einige Vorkenntnisse mit, der Rest lief dann „learning bei doing“. Zuerst verlegte die 54-Jährige Laminat, dann wurden die Wände mit einem dünnen Teppich verkleidet. Ein im Boden verankertes Ikea-Regal bietet viel Stauraum und am meisten Zeit investierte Gudd in das zur Seite ausziehbare Bett. Eingeklappt bleibt ausreichend Platz auch für größere Einkäufe oder das Fahrrad.

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Für das Aloha-Feeling sorgen unter anderem geblümte Sitzbezüge und Leuchtpalmen – und natürlich die „Außenbar“. Ein an der Schiebetür befestigtes Brett wurde von Nachbarn spontan vom Tisch zur Bar umfunktioniert und von Gudd mit Blumenketten und Bast im Hawaii-Stil verschönert. Ursprünglich war „Aloha-Bussi“ beige, doch das fand die Lübeckerin „langweilig“. Sie machte sich im Internet schlau über Roll-Lackierungen und besorgte graue Farbe, die für Marineschiffe entwickelt wurde und besonders rosthemmend ist, und ließ noch rote Folienstreifen anbringen.

„Mit einem Bus ist man immer entspannt und gechillt unterwegs“, schwärmt Gudd. Wer im Camper verreist, sei frei und flexibel und kann „spontan dort bleiben, wo es schön ist“. Diese Flexibilität schätzt die Polizistin auch im Alltag: „Wenn auf einen Spätdienst ein Frühdienst folgt und ich abends keine Lust mehr habe, von Hamburg nach Lübeck zu fahren, übernachte ich einfach auf dem Parkplatz.“

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