In eigener Sache

„Wir wollen digitaler Alltagsbegleiter der Menschen sein“

Björn Bothe – hier an der Obertrave – ist der neue Geschäftsführer der Lübecker Nachrichten.

Björn Bothe – hier an der Obertrave – ist der neue Geschäftsführer der Lübecker Nachrichten.

Lübeck. Aus Hannover gekommen löste Björn Bothe (43) vor einem Monat Ingo Höhn, der nach Potsdam wechselte, als Geschäftsführer der Lübecker Nachrichten ab.

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Seit Anfang November sind Sie Geschäftsführer der LN. Wie gefallen Ihnen die Stadt Lübeck und die Region? Haben Sie sich schon etwas eingelebt?

Die Hansestadt und die Umgebung gefallen mit sehr, sehr gut. Dass Lübeck eine schöne Stadt ist, wusste ich ja. Die Vielfalt hat mich doch überrascht. In fast jeder Gasse gibt es etwas zu entdecken. Eine Stadt, die nah am Meer liegt, ist für mich als Wasserfreund ein Highlight. Ich fahre gerne Boot oder mache Standup-Paddling und freue mich schon auf die wärmere Jahreszeit. Ich ziehe jetzt nach Niendorf an der Ostsee und habe die Nähe zum Meer. Es ist ein echtes Privileg, hier zu leben und arbeiten zu dürfen, wo andere Urlaub machen. Der Norden ist ja Glücksregion, und ich habe schon viele positive Gespräche geführt, gute Anregungen bekommen. Ich freue mich darauf, die vielen Menschen kennenzulernen, die diese Region voranbringen.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen die LN im Herzen

Was sind die ersten Eindrücke Ihrer neuen Arbeit bei den Lübecker Nachrichten?

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Was ich hier merke: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen die LN im Herzen und haben eine sehr große Loyalität zum Unternehmen. Ich sehe, dass wir in allen Bereichen dynamisch unterwegs sind – wir haben sehr viele engagierte Beschäftigte, die an spannenden Projekten arbeiten.

Vor welchen Herausforderungen stehen Verlage wie die LN heute und wie wollen Sie diesen begegnen?

Die Digitalisierung ist unsere große Herausforderung. Gestiegenen Papier- und Logistikkosten müssen wir mit einer immer stärkeren und schnelleren Digitalisierung begegnen, um unserer Rolle als führendes Medienhaus weiter gerecht zu werden. Deshalb werden wir noch stärker auf unser E-Paper und auf LN plus setzen. Wir sind Teil der MADSACK Mediengruppe, die uns bei der Umsetzung hilft. Die historische Aufgabe der Digitalisierung könnten wir als einzelner eigenständiger Verlag gar nicht allein bewältigen.

Zur Person

Björn Bothestartete seine Zeitungskarriere vor 20 Jahren bei der Deister-Weser-Zeitung in Hameln als Mediaberater. Vor zehn Jahren machte sich Bothe im Verlagsgeschäft selbstständig. Im April 2018 begann seine Laufbahn bei der MADSACK Mediengruppe, wo er zuletzt als Gesamtvermarktungsleiter für den Standort Hannover tätig war. Björn Bothe ist 43 Jahre alt, hat zwei Söhne und ist verheiratet.

„Wir bauen unsere Formate fortlaufend aus“

Welche Pläne haben Sie und was bedeutet das für unsere Leserinnen und Leser?

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Wir setzen alles daran, dass wir auch digital das führende Nachrichtenportal bleiben. Wir leisten das schon jetzt auf vielen Kanälen und bauen unsere Formate fortlaufend aus. Unser Ziel ist, digitaler Alltagsbegleiter der Menschen in der Region zu sein. Das E-Paper ist die Zeitung der Zukunft. Immer mehr Menschen entdecken, dass es der klassischen Zeitung überlegen ist. Wir wollen noch mehr Menschen, auch treue Print-Leser, davon überzeugen. Sie haben den Vorteil, die Zeitung schon am Vorabend lesen zu können. Besonders attraktiv ist das E-Paper auch deshalb, weil es die Kombination mit dem Nachrichtenportal LN plus hat. Unsere User sind immer auf dem neuesten Stand.

Wir wollen die Stimme der Region bleiben

Wo sehen Sie die LN im Jahr 2030?

Als modernes Medienhaus in der Region und für die Region, als digitalen Nachrichtengeber. Die LN sind ein Haus mit einer langen Tradition, das es geschafft hat, im digitalen Zeitalter seine Funktion zu behalten. Wir wollen die Stimme der Region bleiben und das besondere Lebensgefühl im Norden transportieren. Wir stehen zu den vielen Menschen in Kultur, Wirtschaft, Sport, im Ehrenamt und in der Politik, die sich hier engagieren. Wir wollen für unsere Leserinnen und Leser und unsere Geschäftskunden ein verlässlicher und glaubwürdiger Partner bleiben. Ich gehe davon aus, dass die Lübecker Nachrichten 2030 die digitale Transformation vollzogen haben. Und dabei viele neue Möglichkeiten der neuen Medienwelt entdecken konnten. Das wird eine spannende Zeit.

Laden Sie sich jetzt hier kostenfrei unsere neue LN-App herunter:

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