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Neue Wolfspräventionsgebiete

So will das Land Schafe vor dem Wolf schützen

Diese Wölfe leben in einem Gehege des Wildparks Eekholt.

Diese Wölfe leben in einem Gehege des Wildparks Eekholt.

Kiel.Im Umkehrschluss gilt im Süden des Landes damit aber auch: Nach Schafsrissen bekommen Tierhalter künftig aber nur noch Geld, wenn sie einen ausreichenden Schutz ihrer Tiere nachweisen können. In den vier Kreisen gibt es laut Ministerium insgesamt gut 470 Betriebe mit zusammen mehr als 85 000 Schafen, davon allein Dithmarschen mehr als 62 000 Tiere.

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Eine Million Euro für Herdenschutz

Im Etat des Umweltministeriums sind für 2019 mehr als eine Million Euro für den Herdenschutz eingeplant. „Ziel ist es, die hier ansässigen und durchs Land wandernden Wölfe gar nicht erst an Nutztiere als Nahrungsquelle zu gewöhnen“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne).

In den Präventionsgebieten müssen Halter von besonders gefährdeten Tieren wie Schafen und Ziegen formlose Anträge stellen, um künftig Ausgleichszahlungen für Wolfsrisse zu erhalten. Beim Ministerium sind bereits mehr als 70 entsprechende Anträge eingegangen.

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Problemwolf noch nicht geschossen

Die Abschussgenehmigung für den Problemwolf aus dem Kreis Pinneberg läuft noch bis Ende März. Sollte das Tier mit der Kennung „GW 924m“ bis dahin nicht abgeschossen werden, will das Ministerium weitere Optionen prüfen. So könnten mehr Jäger einbezogen und das Bejagungsgebiet erweitert werden. Der Problemwolf wird für acht Risse von Tieren hinter vermeintlich wolfssicheren Zäunen in den vergangenen Monaten verantwortlich gemacht. Im nördlichsten Bundesland wurden 2018 fünf Einzeltiere identifiziert.

RND/dpa

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