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Was diese Woche in Schleswig-Holstein und rund um Lübeck wichtig wird

Guten Morgen aus dem Newsroom

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser!

Bisher sind vor allem kleinere Geburtsstationen geschlossen worden, so etwa der Kreißsaal in Ratzeburg und die Geburtshilfestation in Oldenburg. Nun aber steht auch das Marien-Krankenhaus in Lübeck, eine der sechs stärksten Geburtskliniken im Land, finanziell und personell unter Druck. Das Erzbistum Hamburg als Träger des Hauses will das Krankenhaus loswerden.

Die Gründe mögen unterschiedlich sein, doch die Zahl der Geburtsstationen in Schleswig-Holstein nimmt seit 20 Jahren ab. Inzwischen sind nach Angaben der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein schon 16 Geburtsstationen und vier Kliniken geschlossen worden. Problematisch ist für viele Geburtskliniken die im Jahr 2000 eingeführte leistungsbezogene Bezahlung. Denn das Prinzip „Gleiches Geld für gleiche Leistung“ schafft gerade in der Geburtshilfe Probleme. Schließlich muss rund um die Uhr Personal vorgehalten werden - auch wenn nicht ständig etwas zu tun ist, was abgerechnet werden kann. Gerade für kleinere Kliniken heißt das: hohe Kosten bei wenig Einnahmen. Über Lösungen wird auf Bundes- aber auch auf Landesebene diskutiert.

Wie es mit dem Marien-Krankenhaus weitergeht, erfahren Sie bei uns auf LN-online. Viele Eltern erinnern sich gern an schwere wie auch an glückliche Stunden in diesem fast familiären Krankenhaus - und haben für uns in ihren Fotoalben gekramt. Hier gelangen Sie direkt zur Bildergalerie.

Einen guten Start in die Woche wünsche ich Ihnen!

Julia Paulat

Chefin vom Dienst

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns an chefredaktion@ln-luebeck.de

 

Im Fokus

Marien-Krankenhaus in Lübeck muss umziehen

Kampf für den Erhalt des Marien-Krankenhauses in Lübeck: Die Ansgar-Gruppe als Träger plant, die Klinik unter dem Dach des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein einzugliedern. Schon in diesem Jahr soll das Marien-Krankenhaus auf das UKSH-Gelände umziehen und seinen Betrieb zunächst in vorläufigen Räumlichkeiten weiterführen. Langfristig soll für das Marien-Krankenhaus ein eigenständiger Neubau auf dem Campus des UKSH entstehen. Inzwischen hat sich Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) eingeschaltet. Im Sozialausschuss der Bürgerschaft am 31. Januar soll das weitere Vorgehen besprochen werden. Der Sozialausschuss des Landtages beschäftigt sich am Mittwoch mit dem Thema. Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Themenseite.

 

Was diese Woche sonst noch wichtig ist

Landtagssitzung: Der Schleswig-Holsteinische Landtag kommt von Mittwoch bis Freitag zu seiner ersten Sitzung in 2023 zusammen. Das Parlament diskutiert über die Abschaffung von Straßenbaubeiträgen und auch über die umstrittene Grundsteuer-Erklärung, die längst noch nicht alle abgegeben haben.

Im Prozess wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung wird das Urteil erwartet: Den drei Angeklagten und einem Rechtsanwalt werden unter anderem Steuerhinterziehungen wegen der Nichtabgabe und späteren Falschabgabe von Umsatzsteuererklärungen gegenüber dem Finanzamt Hamburg-Harburg zur Last gelegt. Die nicht ordnungsgemäß versteuerten Umsätze resultierten aus umfangreichen Corona-Schutzmaskengeschäften mit dem Bundesministerium für Gesundheit aus dem Frühjahr 2020. Im Mai 2020 sollen die Angeklagten insgesamt 23 329 090 Atemschutzmasken an das Ministerium für rund 109 Millionen Euro verkauft, die in der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent jedoch nicht ordnungsgemäß abgeführt haben. Sie sollen Steuern in Höhe von 5,5 Millionen Euro hinterzogen können.

Verleihung des Bertini-Preises: Der Bertini-Preis wird am Freitag in Hamburg vergeben. Ausgezeichnet werden junge Menschen, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander, gegen das Vergessen und gegen aktuelles Unrecht einsetzen.

80. Geburtstag der Nachrichtensprecherin und Moderatorin Dagmar Berghoff: Die deutsche Nachrichtensprecherin Dagmar Berghoff feiert am Mittwoch ihren 80. Geburtstag. Berghoff, in Berlin geboren, war von 1076 bis 1999 Sprecherin der ARD-„Tagesschau“.

Feste Fehmarnbeltquerung vor dem EU-Gericht: Die EU-Kommission hatte 2020 entschieden, dass das öffentliche Finanzierungsmodell für die Feste Fehmarnbeltquerung zur Verbindung der dänischen und der deutschen Küste mit den EU-Beihilfevorschriften vereinbar ist. Scandlines Danmark und Scandlines Deutschland haben den Kommissionsbeschluss vor dem Gericht der EU angefochten. Die mündliche Verhandlung ist für Dienstag terminiert.

 

Das interessierte die Leser vergangene Woche am meisten

Schon seit fünf Tagen wird Thomas N. aus Lübeck vermisst. Zuletzt suchten Leichenspürhunde und Taucher an und in der Kanaltrave nach dem Vermissten. Am Mittwoch, 18. Januar, ging die Suche weiter.

 

Auf dieses Konzert mussten die Fans lange warten: Am Sonntag präsentierte Ina Müller ihr Album „55″ in der ausverkauften Lübecker Musik- und Kongresshalle. So lief der Live-Auftritt der Musikerin und Entertainerin.

 

Die Lübecker Bäckerei-Kette Zippendorfer Landbrot GmbH hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind 100 Mitarbeiter. Dennoch: Der Verkauf in den 16 Filialen, die das Unternehmen neben Lübeck unter anderem auch in Bad Schwartau und Dassow betreibt, geht weiter.

 

Fußball-Regionalligist 1. FC Phönix stellt „Team hinter dem Team“ neu auf. Auch der „Adlerhorst“-Pächter hört auf.

 

Er ist der stille Star aus der Kult-Serie „Nord bei Nordwest“: Der Hund „Finn“ tritt in jeder Folge als „Holly“ an der Seite von Hinnerk Schönemann auf. Aber der Weimaraner kommt ins Rentenalter. Sein Tiertrainer Marco Heyse bildet schon den Nachfolger aus.

 

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