„Absolute Ausnahmesituation“ in Kliniken: Intensivmediziner appellieren an die Bevölkerung

Auf den Intensivstationen herrscht in Corona-Zeiten Hochbetrieb.

Auf den Intensivstationen herrscht in Corona-Zeiten Hochbetrieb.

Berlin. Intensivmediziner appellieren eindringlich an die Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten.

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„Wir sind in einer absoluten Ausnahmesituation, die wir in der Geschichte der Intensivmedizin so noch nie erlebt haben“, sagte Gernot Marx von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Jede Gruppe, die sich aktuell nicht treffe, trage vielleicht dazu bei, dass ein paar mehr Menschen überlebten.

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Zahl der belegten Intensivbetten leicht zurückgegangen

Die vereinbarten Lockdown-Maßnahmen hätten aus der Sicht von Marx noch schärfer ausfallen müssen. Denn die Corona-Pandemie führe ihn und seine Kollegen derzeit an die Belastungsgrenze.

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Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldeten zuletzt 1287 Kliniken etwa 5900 freie Intensivbetten. Aus ihrem Bericht geht ebenfalls hervor, dass infolge des steilen Anstiegs bei den Neuinfektionen im Oktober auch die Zahl der belegten Intensivbetten gestiegen ist. Zuletzt ist diese Kurve jedoch wieder etwas abgeflacht.

In Berlin ist die Corona-Ampel für Intensivbetten inzwischen wieder auf Gelb gesprungen. Nach den am Sonntag aktualisierten Werten sind nun 24,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Die Ampel war am Mittag mit einem für Samstag nachgelieferten Wert von 25,3 Prozent erstmals auf die höchste Warnstufe gesprungen.

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RND/dpa

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