Studie: Antikörper-Therapie kann die Corona-Sterberate reduzieren

Forscher aus Oxford haben eine Antikörper-Therapie erforscht, die die Sterberate bei Corona-Patienten verringert.

Forscher aus Oxford haben eine Antikörper-Therapie erforscht, die die Sterberate bei Corona-Patienten verringert.

Eine Antikörper-Therapie hat sich bei Corona-Patienten im Krankenhaus als wirksam erwiesen: Wie Forscher berichteten, verringerte sich die Sterberate bei Patienten, die noch keine eigene Immunantwort entwickelt haben, von 30 auf 24 Prozent, wenn sie eine Medikamentenkombination des Herstellers Regeneron Pharmaceuticals erhielten.

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Medikament wirkt nur bei Patienten, die selbst keine Antikörper entwickelt haben

Das Medikament bietet ebenso wie ähnliche Arzneimittel im Labor hergestellte Versionen von Antikörpern, die bei der Bekämpfung des Virus helfen können. Ähnliche Studien hatten zuvor gezeigt, dass das Regeneron-Medikament auch helfen kann, wenn es in einem früheren Krankheitsstadium oder an Patientinnen und Patienten mit einem milderen Verlauf verabreicht wird: Von den Behandelten mussten weniger ins Krankenhaus und es starben auch weniger.

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Die neue, von der Universität Oxford geleitete Studie an 10.000 Erkrankten zeigte zudem, dass das Medikament die Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzt und Behandelte zu einem geringeren Anteil beatmet werden müssen. Bei Patientinnen und Patienten, die selbst Antikörper entwickelt hatten, zeigte das Medikament keine signifikante Auswirkung auf die Überlebenswahrscheinlichkeit. Es ist bislang in Teilen Europas für die Behandlung milder bis moderater Corona-Fälle verfügbar.

RND/AP

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