Frühe Hippies in den Bergen: der Kinofilm „Monte Verità“

Szene aus dem Film „Monte Verità".

Wer sich über die genaue Geschichte der legendären Aussteigerkommune informieren möchte, sollte lieber ein Buch über den Monte Verità lesen. Doch liefert Stefan Jägers Film einen starken sinnlichen Eindruck von den Menschen, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Süden der Schweiz mit alternativen Lebensformen experimentierten – darunter Hermann Hesse, Otto Gross und Isadora Duncan.

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Erzählt wird dies am Beispiel der fiktiven 28-jährigen Wienerin Hanna (Maresi Riegner), Mutter zweier Töchter und Frau eines wohlhabenden Bürgers. Nach einer Vergewaltigung durch ihren Mann folgt sie fluchtartig ihrem Psychoanalytiker (Max Hubacher) in das neu eröffnete Sanatorium Monte Verità. Zunächst reagiert sie verunsichert auf die dort praktizierten Freiheiten, besonders die Freikörperkultur schockiert sie. Doch zunehmend ist sie vom freien Leben fasziniert.

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In erster Linie ist „Monte Verità“ die Geschichte der Emanzipation einer jungen Frau aus einengenden bürgerlichen Verhältnissen – aber auch ein Film, der in prachtvollen Bildern das neue Lebensgefühl dieses Vorläufers der Hippiebewegung spürbar macht.

„Monte Verità“, Regie: Stefan Jäger, mit Maresi Riegner, Hannah Herzsprung, Julia Jentsch, 114 Minuten, FSK 12

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