Deutscher Film geht leer aus

Golden Globes: Das sind die Gewinner der 80. Preisverleihung

Steven Spielberg, Regisseur aus den USA, hält seine Preise für die beste Regie und für den besten Spielfilm während der 80. Verleihung der Golden Globe Awards.

Steven Spielberg, Regisseur aus den USA, hält seine Preise für die beste Regie und für den besten Spielfilm während der 80. Verleihung der Golden Globe Awards.

New York. Die 80. Vergabe der Golden Globes stand im Zeichen der Rückkehr in die Gunst Hollywoods. Auf dem roten Teppich, der in diesem Jahr grau ausfiel, kehrten die Stars zurück - und das Event wurde wieder live übertragen. Eine Übersicht über einige der Preisträger.

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Bestes Filmdrama: „The Fabelmans“

Steven Spielbergs „The Fabelmans“ erhielt eine doppelte Auszeichnung: Für seine autobiografische Arbeit gewann er als bestes Drama und in der Kategorie beste Regie, wie der Verband der Auslandspresse bei der Preisverleihung in Beverly Hills am Mittwochmorgen bekanntgab.

Beste Komödie/Musical: „The Banshees of Inisherin“

Den Preis für das beste Drehbuch heimste Martin McDonagh für „The Banshees of Inisherin“ ein. Colin Farrell gewann die Auszeichnung als bester Darsteller in McDonaghs Komödie, der auf radikale Weise vom Ende einer Männerfreundschaft und dem menschlichen Streben erzählt, etwas Bleibendes zu hinterlassen. Farrell dankte in seiner Preisrede unter anderen einer besonderen Filmpartnerin: Eselin „Jenny“, innig geliebte Begleiterin seines Filmcharakters in „The Banshees of Inisherin“.

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Colin Farrell hält eine Dankesrede nach der Entgegennahme des Preises für den besten Schauspieler für "The Banshees of Inisherin".

Colin Farrell hält eine Dankesrede nach der Entgegennahme des Preises für den besten Schauspieler für "The Banshees of Inisherin".

Beste Darsteller in einem Filmdrama

Austin Butler wurde für seine Hauptrolle in Baz Luhrmanns „Elvis“ als bester Darsteller in der Kategorie Filmdrama ausgezeichnet. Als beste Darstellerin in einem Drama ausgezeichnet wurde Cate Blanchett für ihre Leistung in „Tár“ von Todd Field, wie der Verband der Auslandspresse (HFPA) verkündete. Die 53-Jährige war jedoch nicht anwesend, um ihre Auszeichnung entgegenzunehmen.

Austin Butler wurde für seine Rolle im Musikdrama "Elvis" mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Austin Butler wurde für seine Rolle im Musikdrama "Elvis" mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Beste Schauspielerin in Komödie/Musical

Michelle Yeoh („Everything Everywhere All at Once“) wurde als beste Schauspielerin in der Kategorie Musical/Komödie ausgezeichnet. Zum besten Nebendarsteller gekrönt wurde Ke Huy Quan (ebenfalls „Everything Everywhere All at Once“), als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde Angela Bassett („Black Panther: Wakanda Forever“, von Ryan Coogler).

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Michelle Yeoh gewinnt in der Kategorie Beste Darstellerin in Musical/Komödie.

Michelle Yeoh gewinnt in der Kategorie Beste Darstellerin in Musical/Komödie.

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„Argentina, 1985″ ist bester nicht-englischsprachiger Film

Der deutsche Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ von Regisseur Edward Berger ging leer aus. Den Preis in der Sparte „bester nicht-englischsprachiger Film“ holte „Argentina, 1985″ des Regisseurs Santiago Mitre nach Argentinien. „Im Westen nichts Neues“ ist auch Deutschlands Oscar-Kandidat. In der Kategorie bester Filmsong gewann „Naatu Naatu“, aus dem indischen Actionfilm „RRR“ von M.M. Keeravani. Als bester Animationsfilm wurde „Guillermo del Toro’s Pinocchio“ ausgezeichnet.

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Die Preisträger in 27 Film- und Fernsehkategorien wurden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in Beverly Hills bekanntgegeben. Im Ballsaal des Beverly Hilton Hotels hatten sich viele Stars eingefunden. Die 80. Globe-Vergabe wurde live vom US-Sender NBC ausgestrahlt.

Im Januar 2022 hatte NBC die traditionelle TV-Übertragung abgesagt. Nominierte blieben der Veranstaltung fern, die Namen der Gewinner waren nur über die Social-Media-Accounts des HFPA-Verbands verkündet worden. Grund dafür war unter anderem massive Kritik an dem Verband wegen Mangel an Diversität. Im Rahmen einer Umstrukturierung ist der Pool von Globe-Juroren nun größer und vielfältiger geworden.

RND/AP/dpa

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