Die beliebtesten Bilder im Behnhaus

Das sind die zehn beliebtesten Kunstwerke im Museum Behnhaus in Lübeck. Aber was hat es mit den Gemälden auf sich?
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Das sind die zehn beliebtesten Kunstwerke im Museum Behnhaus in Lübeck. Aber was hat es mit den Gemälden auf sich?

Museumsleiter Alexander Bastek erklärt im Folgenden die Top10. Klicken Sie auf die Links unter den Bildern, um den ganzen Text zu lesen!
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Museumsleiter Alexander Bastek erklärt im Folgenden die Top10. Klicken Sie auf die Links unter den Bildern, um den ganzen Text zu lesen!

Platz 10: Lübecker Motive erfreuten sich bei der Wahl der 100 Meisterwerke besonderer Beliebtheit. In den Top 10 finden sich allein vier Gemälde mit Lübeck-Ansichten. Heinrich Eduard Linde-Walthers „Die Hartengrube in Lübeck“ birgt dabei ein kleines Geheimnis.
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Platz 10: Lübecker Motive erfreuten sich bei der Wahl der 100 Meisterwerke besonderer Beliebtheit. In den Top 10 finden sich allein vier Gemälde mit Lübeck-Ansichten. Heinrich Eduard Linde-Walthers „Die Hartengrube in Lübeck“ birgt dabei ein kleines Geheimnis.

Platz 9: Dass dieses Bild zu den beliebtesten im Museum zählt, mag zunächst verwundern, zeigt es doch das eher tragische Motiv elternloser Kinder. Der Lübecker Gotthardt Kuehl aber schuf ein heiteres Bild dieser „Ersatzfamilie“ und zudem ein Gemälde, auf dem es vieles zu entdecken gibt.
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Platz 9: Dass dieses Bild zu den beliebtesten im Museum zählt, mag zunächst verwundern, zeigt es doch das eher tragische Motiv elternloser Kinder. Der Lübecker Gotthardt Kuehl aber schuf ein heiteres Bild dieser „Ersatzfamilie“ und zudem ein Gemälde, auf dem es vieles zu entdecken gibt.

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Platz 8: Lübeck im Bild festzuhalten und die markante Stadtsilhouette mit ihren sieben Türmen darzustellen, hat über die Jahrhunderte zahlreiche Künstler herausgefordert. Mit der Kunst der Moderne tritt seit dem 19. Jahrhundert neben die Gesamtschau auch der Blick aufs Detail. Eines der letzten klassisch-repräsentativen Stadtbilder malte Oskar Kokoschka 1958 im Auftrag des Senats der Hansestadt Lübeck zur „Bereicherung des Behnhauses“.
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Platz 8: Lübeck im Bild festzuhalten und die markante Stadtsilhouette mit ihren sieben Türmen darzustellen, hat über die Jahrhunderte zahlreiche Künstler herausgefordert. Mit der Kunst der Moderne tritt seit dem 19. Jahrhundert neben die Gesamtschau auch der Blick aufs Detail. Eines der letzten klassisch-repräsentativen Stadtbilder malte Oskar Kokoschka 1958 im Auftrag des Senats der Hansestadt Lübeck zur „Bereicherung des Behnhauses“.

Platz 7: Die Landschaftsgemälde der deutschen Romantik begeistern heute vor allem dadurch, dass es eindrucksvolle Stimmungsbilder sind. Ein Sujet wie die „Landstraße im Winter bei Mondschein“ von Carl Blechen Cottbus hätte lange Zeit als gar nicht bildwürdig gegolten...
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Platz 7: Die Landschaftsgemälde der deutschen Romantik begeistern heute vor allem dadurch, dass es eindrucksvolle Stimmungsbilder sind. Ein Sujet wie die „Landstraße im Winter bei Mondschein“ von Carl Blechen Cottbus hätte lange Zeit als gar nicht bildwürdig gegolten...

Platz 6: Als vor zwei Jahren Bildausschnitte aus Gemälden der Behnhaussammlung in der Lübecker Innenstadt auftauchten, fand sich darunter auch das Motiv eines hockenden Mannes mit Turban und einem faltigen Gesicht mit dunkel gegerbter Haut. In den Händen hielt er einen dicken Faden, der durch einen Schuh gezogenen war. Der Mann saß neben einem Stromkasten an der Kanalstraße auf dem Boden. Es war ein Ausschnitt aus Hermann Lindes „Schuhflicker in Cairo“, und erst in der unmittelbaren Begegnung mit diesem Bild auf Lübecks Straßen wurde einem die prekäre Situation dieses Schuhflickers bewusst. Es handelte sich um das Werk „Schuhflicker in Cairo“ aus dem Jahr 1891 von Hermann Linde.
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Platz 6: Als vor zwei Jahren Bildausschnitte aus Gemälden der Behnhaussammlung in der Lübecker Innenstadt auftauchten, fand sich darunter auch das Motiv eines hockenden Mannes mit Turban und einem faltigen Gesicht mit dunkel gegerbter Haut. In den Händen hielt er einen dicken Faden, der durch einen Schuh gezogenen war. Der Mann saß neben einem Stromkasten an der Kanalstraße auf dem Boden. Es war ein Ausschnitt aus Hermann Lindes „Schuhflicker in Cairo“, und erst in der unmittelbaren Begegnung mit diesem Bild auf Lübecks Straßen wurde einem die prekäre Situation dieses Schuhflickers bewusst. Es handelte sich um das Werk „Schuhflicker in Cairo“ aus dem Jahr 1891 von Hermann Linde.

Platz 5:Das Kind im Spielzimmer hat es inzwischen zu einiger Berühmtheit gebracht. Vor zwei Jahren war Linde-Walthers Gemälde bei der Outingsaktion besonders prominent platziert. Zwei Lübeckerinnen hatten Ausschnitte aus Gemälden des Behnhauses in Form großformatiger Papierausdrucke in der Stadt plakatiert. So fand sich das Kind im Spielzimmer plötzlich am Spielplatz an der Kanalstraße wieder.
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Platz 5:Das Kind im Spielzimmer hat es inzwischen zu einiger Berühmtheit gebracht. Vor zwei Jahren war Linde-Walthers Gemälde bei der Outingsaktion besonders prominent platziert. Zwei Lübeckerinnen hatten Ausschnitte aus Gemälden des Behnhauses in Form großformatiger Papierausdrucke in der Stadt plakatiert. So fand sich das Kind im Spielzimmer plötzlich am Spielplatz an der Kanalstraße wieder.

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Platz 4: Zur Wahl der hundert Meisterwerke waren in den letzten Monaten auch immer wieder Werke in den Ausstellungsräumen zu sehen, die sonst im Depot den Besuchern verborgen bleiben. Im Auftaktraum im ersten Stock des Drägerhauses, auf der zentralen Wand gut ins Licht gesetzt, wurde so auch Johann Wilhelm Cordes Gemälde „Der wilde Jäger“ präsentiert.
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Platz 4: Zur Wahl der hundert Meisterwerke waren in den letzten Monaten auch immer wieder Werke in den Ausstellungsräumen zu sehen, die sonst im Depot den Besuchern verborgen bleiben. Im Auftaktraum im ersten Stock des Drägerhauses, auf der zentralen Wand gut ins Licht gesetzt, wurde so auch Johann Wilhelm Cordes Gemälde „Der wilde Jäger“ präsentiert.

Platz 3: Denkt man an Edvard Munch, so fällt einem zuerst „Der Schrei“ ein, von dem der norwegische Künstler zwischen 1893 und 1895 drei Versionen schuf. Auch Werke wie „Das kranke Kinde“, „Angst“ oder „Melancholie“ mag man vor Augen haben. Und dann steht man im Behnhaus vor den Söhnen des Dr. Max Linde und ist überrascht!
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Platz 3: Denkt man an Edvard Munch, so fällt einem zuerst „Der Schrei“ ein, von dem der norwegische Künstler zwischen 1893 und 1895 drei Versionen schuf. Auch Werke wie „Das kranke Kinde“, „Angst“ oder „Melancholie“ mag man vor Augen haben. Und dann steht man im Behnhaus vor den Söhnen des Dr. Max Linde und ist überrascht!

 
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